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Saarbrücken: Alle Angeklagten im Pascal-Prozess freigelassen

Am 30. September 2001 war der damals fünfjährige Pascal spurlos verschwunden. Insgesamt zwölf Beschuldigte saßen zum Teil mehrere Jahre in Untersuchungshaft, die letzten sechs wurden nun wegen Mangels an Tatverdacht auf freien Fuß gesetzt.

Sie hatten wegen Verdacht auf Mord und Kindesmisshandlung gesessen, der kleine Junge sei in der Kneipe "Tosa-Klause" missbraucht und ermordet worden, aber seine Leiche tauchte niemals auf. Die Staatsanwaltschaft will Beschwerde einreichen.


WebReporter: snickerman
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Prozess, Anklage, Saarbrücken, Angeklagt
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.06.2006 13:10 Uhr von snickerman
 
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Das war zu erwarten: Die Angeklagten waren durchweg unzurechnungsfähig und belasteten sich mit haltlosen Verdächtigungen gegenseitig oder widerriefen ihre Aussagen, die Polizei stand unter großem Druck, Ergebnisse zu liefern, die Vorverurteilungen der Presse waren auch nicht gerade hilfreich...
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12.06.2006 13:53 Uhr von stellung69
 
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wenigstens: sind die Täter (gehe mal davon aus, daß die unter den Angeklagten sind) nicht ganz ungeschoren davon gekommen! Das ist gut.
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12.06.2006 15:31 Uhr von grimpi
 
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hoff jeder bekommt mehrere mio euros entschädigung für die zeit die er unschuldig im knast saß und alle die die darein gebracht haben...justiz..bullen... etc...solln die selbe zeit dann auch innen knast...das wenigstens ein bissel gerechtigkeit da ist.
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14.06.2006 10:58 Uhr von sempervivum
 
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Unlautere Polizeimethoden: Der Spiegel hatte schon früher berichtet, dass wichtige Zeugen von der Polizei unter Druck gesetzt wurden.

Damit reiht sich der Fall Pascal in die Reihe der größten Jusstizkatastrophen, die allesamt mit Missbrauchsvorwürfen zu tun hatten.

Die Behauptung, unter den Justizopfern wären wohl auch Täter gewesen zeugt von moralischer Unreife.

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