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Italien: 38-Jährige gebar Baby, obwohl sie seit 78 Tagen hirntot war

In Italien hat eine 38 Jahre alte Frau ein Baby zur Welt gebracht, obwohl sie sich bereits 78 Tage lang im künstlichen Koma befand. Die Frau starb anschließend nach der Geburt des 700 Gramm schweren Mädchens.

Die Frau wurde im März aufgrund eines Hirnaneurysmas ins Krankenhaus gebracht. Dann erklärten die Ärzte sie für hirntot, allerdings forderte ihr Ehemann, die Frau bis nach der Geburt im künstlichen Koma zu halten.

Das Kind kam am Samstag per Kaiserschnitt auf die Welt.


WebReporter: german_freak
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Italien, Baby
Quelle: www.express.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.06.2006 10:21 Uhr von german_freak
 
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Für den Mann war es sicherlich sehr schwer! Seine Frau starb, dafür hat er aber ein neuen Menschen geschenkt bekommen ... also doch ein "Happy End".
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12.06.2006 11:02 Uhr von Tchijf
 
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Naja....ob man das Happy End nennen kann, halte ich persönlich für sehr fragwürdig :D

Hmm Mama ist tot, dafuer habe ich nen Bruder...guter Tausch ^^
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12.06.2006 11:08 Uhr von stefan84m
 
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klares Happy End: Die Mutter war ja eigentlich eh shcon tot wurde nur solange noch kuenstlich am Leben erhalten, bis das Kleine geboren wurde. Ich glaube ich waere an diesem Tag uebergluecklich.
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12.06.2006 12:02 Uhr von pulverschmid
 
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Normal ist das nicht !!! Elende Medizin !!! Nicht nur, weil es medizinisch anormal ist, sondern vor allem, weil unglaublich unmoralisch ist. Das ist ein Lebensanfang für ein kleines Kind, von einer toten Mutter geboren zu werden und als Waise von erster Stunde an in dieser Welt leben zu müssen.
Ein absolute Schande, finde ich! Aber es wird auch hier wieder klugsch... Weise geben, die aber kaum Waisen sein werden und auch nicht so leben mußten.
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12.06.2006 12:13 Uhr von Whitechariot
 
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@ pulverschmid: Das Kind dürfte einen ihn über alles liebenden Vater haben... und früher oder später sicherlich auch eine "neue" Mutter.

Warum in aller Welt sollte KEIN Leben besser sein als ein Leben ohne leibliche Mutter die man nie gekannt hat... Dass zwei tote Menschen moralisch "besser" wären als ein tragischer Todesfall, ist zudem wohl auch eine sehr fragwürdige Ansichtsweise...
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12.06.2006 12:30 Uhr von normalo78
 
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Ich frage mich viel mehr, wie das Baby jetzt am Leben gehalten werden muß. Mit 700 g hat es wahrlich keinen guten Start ins Leben. Die Ärzte werden den Kaiserschnitt sicher so lange wie möglich herausgezögert haben, aber hat das wirklich ausgereicht?

Sicher ist eines, was möglich ist, wird auch gemacht. Vielleicht nicht in allen Ländern (Gesetze), aber irgendwo immer.

Eines noch, "gebar" würde ich diesen Vorgang (Kaiserschnitt) nicht nennen. Dafür setze ich immer noch eine aktive Mitwirkung voraus, was bei der armen hirntoten Frau nicht gegeben war. Nicht umsonst sagt man, die Ärzte "holen" das Kind.

Gruß
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12.06.2006 13:15 Uhr von zenon
 
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Happy End? Würde ich es auch nicht unbedingt nennen - ein Kind zu haben das einen täglich an die geliebte verstorbene Frau erinnert.
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12.06.2006 14:43 Uhr von h0pe
 
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vernünftig von dem ehemann so hätte ich es auch getan. (aber ich hoffe niemals in so eine situation zu kommen...)

das was ICH unmoralisch finde ist, das teilweise absolut hoffnungsvolle Fälle am Leben erhalten werden obwohl sie nie wieder bewusst leben können.

Ich würde sterben wollen, und wenn ein mensch aus meiner familie im koma ohne aussicht auf heilung liegen würde, würde ich darauf bestehen das ihm oder ihr die lebenserhaltenen maschinen abgeschaltet werden!
das is doch kein leben
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12.06.2006 16:13 Uhr von schlupfloch
 
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komische kommentare. natürlich erinnert ihn das kind an die mutter. und wenn er schon eins hat dann wird das auch an die mutter erinnern. aber schliesslich ist es sozusagen das letzte geschenk seiner frau. und überhaupt ist es doch gut, dass se das kind retten konnten. und das kind ist "nur" halbwaise. das ist mehr oder weniger so als wenn es nur zwei elternteile hat und nur bei einem aufwächst und das andere elternteil nie sieht. was nu auch nicht gerade selten vorkommt. und das kind am leben zu halten und bis zur "geburt" die (hirntote)mutter ebenfalls ist auch nicht verkehrt. elende medizin? bei dir haben se wohl gerade den wurfspeer erfunden was? man man. das ist eher ein segen, das sowas möglich ist. und 72 tage sind ja nu nicht gerade ne ewigkeit. wer sowas schreibt muss ja auch gegen wiederbelebung sein... hoffen wir mal dass das kind bei seinen 700 gramm, was ja nu sehr sehr wenig ist. gesund wird und alles übersteht.
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12.06.2006 16:39 Uhr von bish
 
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hmmm: also als kind wuerde ich mich nicht wirklich gluecklich fuehlen, wenn meine mutter am gleichen tag gestorben ist and dem ich geboren wurde...
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12.06.2006 17:51 Uhr von Rpnya
 
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@Vorredner: Die Frau ist ja schon 78 Tagen vor der Geburt unwiderruflich gestorben, nur die Körperfunktionen wurden aufrechterhalten, um das Baby zu retten. Sicherlich ist das Traurig für das Kind, aber ich glaube, für Kinder, deren Mutter im Kindsbett gestorben istm, ist das ganze viel schlimmer, da sie sich vermutlich Schuld an dem Tod geben.
Dieses Kind wird sich höchstens die philosophische Fragen stellen, ob es überhaupt ein Recht hat, zu leben, da es mit der Mutter hätte mitsterben müssen, gäbe es die heutige Medizin nicht.
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12.06.2006 19:45 Uhr von pulverschmid
 
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Was hier manche meinen zeugt eindeutig von noch nicht allzu langer Lebenserfahrung, sonst würden sie nicht so herzloses Zeug reden. Für Jüngere waren schon oft Menschen mit langen Erfahrungen schlicht "komisch", weil eben das vielseitige Erleben und damit verbunden Wissen und Erfahrungen (im wahrsten Sinne des Wortes) schlicht noch fehlen.
Ich möchte jedenfalls solchen, die unter allen Umständen "Das medizinisch Machbare" predigen, nicht in die Hände fallen, niemals. Vor allem aus moralischen und schlicht aus humanen Gründen nicht. Nun könnt Ihr noch eine Weile älter werden, bevor Ihr das alles begreift. Aber der Tag kommt, weil die Erfahrung, wie das Älterwerden, zum Glück unausweichlich sind. Das Dazulernen ist allerdings nur bedingt erfolgreich.
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13.06.2006 01:09 Uhr von ab_the_diablo
 
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dann fass dir mal an die eigene Nase: Kommentar: "...und als Waise von erster Stunde an in dieser Welt leben zu müssen.
Ein absolute Schande, finde ich! Aber es wird auch hier wieder klugsch... Weise geben, die aber kaum Waisen sein werden und auch nicht so leben mußten."

mmh so vel ich weiß sind Waisen erst dann existent wenn beide Elternteile tot sind was hier nicht der Fall ist und du als Vater würdes wohl dein Kind sterben lassen oder was?

aber ich freue mich für den Vater
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13.06.2006 10:14 Uhr von Borgir
 
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gut: finde ich die handlungsweise der ärzte und die des vaters.

was unmoral beriff:
es ist eher unmoralisch leute die nicht mehr zu retten sind mit maschinen am leben zu halten. unsere gesetze halt. aber was ist schon moral. moral existiert nicht, weil sie sich selbst aufhebt.
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13.06.2006 11:48 Uhr von Mondelfe
 
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Überlebenschance des Babys Ich hab mich mal schlau gemacht... Das Baby hat eine Überlebenschance von etwa 50 %... (siehe z.B.: http://www.familienhandbuch.de/...)

Immerhin kann es selbständig atmen... (siehe Quelle)

Ich hoffe, für es selber und den Vater, dass das kleine Kind dies (ohne bleibende Schäden) schafft...
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13.06.2006 13:36 Uhr von callow
 
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@ zenon: klar wird man immer an seinen partner erinnert, doch ist das kind ein teil von dem menschen den man über alles liebt/liebte, und dieser lebt so in dem kind weiter.

auserdem wird ein kind in diesem stadium schon ziemlich als familienmitglied gezählt. das heißt er verliert auch noch sein baby. und das is oft noch schlimmer als der partner
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13.06.2006 19:01 Uhr von azrael_w
 
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700 gramm sind so ziemlich die unterste grenze was die medizin im moment mit ungeheuren spätschäden schafft am leben zu erhalten, da ist noch nichts fertig

kennt einer von all denen die hier so klugschwätzen erwachsene frühchen? ist euch klar das diese menschen z.t. lebenslang hinter ihrer entwicklung herhinken und manches einfach zu beschädigt ist?

habt ihr euch schon mal mit den psychologischen hintergründen, die allein ein normal ausgetragenes frühchen verkraften muß befaßt?!

davon mal ganz ab, was muß ein kind empfinden das 78 tage keinerlei reaktion mehr von der mutter spürt?

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14.06.2006 08:53 Uhr von oneWhiteStripe
 
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was habt ihr denn alle? ist das so weltbewegend!

bei uns in werden hirntote sogar zu volksvertretern^^
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14.06.2006 17:41 Uhr von marry jane
 
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schon einmal ein krasser Anfang: Würd ich dazu mal sagen...Ôo

Also....
meine kleine Schwester wurde 85 Tage zu früh geboren, wog bei der Geburt 1200g, sie ist geistig behindert.
Sie hat starke Orientierungsprobleme, sie ist kaum in der Lage, Reize herauszufiltern, dass heißt es besteht ständig die Gefahr einer Reizüberflutung, und so weiter und sofort...
Allerdings ist sie soweit immer noch in der Lage, klar wahrzunehmen, dass sie geistig behindert ist, dass sie sich stark von den anderen abhebt in dem sie eben diese Einschränkungen besitzt....
Und es tut ihr seelisch ziemlich weh, weswegen sie des öfteren in tiefen Depressionen vertieft ist *seufz*
Na ja, ich weiß nicht, wie viele Tage dieses Kind zu früh geboren ist(nein, nicht 78 TAge zu früh>:-| ![nur falls das jemand einwenden will]), aber ich hoffe für das Kind sowie für den Vater, dass entweder noch einigermaßen okai ist oder so kaputt, dass es das we nigstens selber icht derartig mitbekommt und gut damit klar kommen wird...
Dennoch, wie gesagt...
ein krasser Anfang Ôo, nicht unbedingt zu beneiden, weder für Vater u. Restliche FAmilie, noch für das Kind

@ Onewhitestripe, des war joa phöse, also echt du *grins*
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15.06.2006 09:43 Uhr von DonAlechandro
 
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Nimmt einen echt mit diese Geschichte. Als Vater würde ich nicht wissen was ich tun würde.

Wenn mein Kind mit extremen Schäden auf die Welt kommt, würde ich aber eher dazu tendieren es nicht am Leben zu erhalten. Allein Krankheiten machen einem das Leben zur Hölle. Wie erst, wenn die Arbeit um Mutterleib nicht zu 100% abgeschlossen wurde? Die Organe und das Gehirn sind nicht komplettiert.

Aber jemandem das Leben nicht zu geben ist wie es jemanden zu nehmen.

Und wie gesagt, ich würde weder das eine noch das andere wollen. Beide Fälle könnte ich mir nicht verzeihen.
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15.06.2006 23:35 Uhr von Anubis71
 
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Das muss eigentlich jeder: für sich selbst entscheiden, was hier das richtige ist. Ich finde hier ist die Medizin mal wieder gegen die Natur. Man sollte der Natur ihren Lauf lassen und nicht alles korrigieren wollen, was unserer Meinung nach schief läuft.
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16.06.2006 16:54 Uhr von nabach
 
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Paßt gut zum Thema Abtreibung denn hier wäre es einer nicht gewollten Abtreibung gleich gekommen.
Gut das der Vater entscheiden konnte das das Kind ausgetragen wurde.
OK ist aber jedem selbst seine Entscheidung.
Ich würde dies auch tun!

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