11.06.06 19:00 Uhr
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Gesundheitsreform - derzeitiger Stand: Fondsmodell und Mehrbelastung

Noch wird in der Bundesregierung heftig diskutiert und es ist noch nichts beschlossen. Allerdings zeichnet sich bei der geplanten Gesundheitsreform die Einführung eines Fondsmodells ab, bei dem die Kassen pro Versichertem einen festen Betrag erhalten.

Unklar ist die Verteilung der Beiträge zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern, ebenso wie die Einbeziehung der Privatkassen. Kritiker sehen in dem Modell einen zusätzlichen bürokratischen Aufwand.

Zuvor berichteten Medien über die Streichung von Krankengeld, Behandlungskosten für selbstverschuldete Unfälle sowie Komplikationen durch Piercings oder Schönheitsoperationen aus dem Leistungskatalog, was vom Ministerium aber dementiert wurde.


WebReporter: Ferkelwämser
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Gesundheit, Stand, Gesundheitsreform, Fonds
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.06.2006 18:20 Uhr von Ferkelwämser
 
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Mal sehen, was dabei herauskommt. Bisher beinhalteten "Reformen" lediglich Leistungskürzungen oder Mehrkosten für Patienten.
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11.06.2006 19:10 Uhr von Ferkelwämser
 
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Eine andere Quelle zum Thema ist hier: http://www.ftd.de/...
Wie es aussieht, läuft es in jedem Fall auf eine Mehrbelastung für Versicherte bzw. Kranke hinaus.

Wer private Absicherung fordert sollte nicht vergessen, dass hierbei Versicherte mit Vorerkrankungen keine Absicherung bekommen und auch hier die Beiträge irgendwie aufgebracht werden müssen, dann allerdings vom Nettoeinkommen.
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11.06.2006 19:23 Uhr von opppa
 
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Ferkelwämser: Nach meiner Meinung liegst Du vollkommen falsch:

Nach meiner Meinung geht einzig und alleine darum, das Solidarprinzip der Sozialversicherung langfristig abzuschaffen. Die Lobby arbeitet doch schon sein mehr als 10 Jahren in diese Richtung.

Wenn die z.Zt. 50% Beteiligung der Wirtschaft an den Sozialversicherungsbeiträgen dann entfallen ist, werden sich unsere Wirtschaftbetriebe nicht mehr dafür interessieren, wenn die Beiträge ansteigen. Dann kann die Pharmaindustrie noch ungenierter abräumen, als das schon jetzt der Fall ist.

Die Arbeitnehmer und die Rentner können sich drehen, wie sie wollen, der Arsch bleibt immer hinten und der Wirtschaft werden Arbeitslohn und Renten in Deutschland i m m e r viel zu hoch bleiben, denn bei so hohen Kosten können die Gewinnbeteiligungen der Manager nicht so staark steigen, wie es die Herren sich wünschen.

Aber die Lobby arbeitet schon an der Weiterentwicklung zum Frühkapitalismus.

Und solange wir, das Stimmvieh, die Politiker wählen, die uns am besten b e l ü g e n, wird das so weitergehen.

ES LEBE DIE DEMOKRATUR !
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11.06.2006 22:08 Uhr von Ferkelwämser
 
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@oppa: "Nach meiner Meinung geht einzig und alleine darum, das Solidarprinzip der Sozialversicherung langfristig abzuschaffen."

da gehen wir völlig konform.

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