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USA: Symbolische Orte stehen auch Rassisten offen

Auf dem "Antietam"-Schlachtfeld, einem der blutigsten Schauplätze des US-Bürgerkriegs, in dem sich Norddstaatler und Konföderierte im Kampf um die Abschaffung der Sklaverei gegenüberstanden, gedachte eine Gruppe von Ku-Klux-Klan-Mitgliedern ihrer Vorfahren.

Etwa 30 Personen beklatschten zum Teil in weißen Hexenroben Reden gegen Immigranten, Schwarze und andere Minderheiten. Das oberste US-Gericht hatte vor kurzem nationale Gedenkstätten im Namen der Meinungsfreiheit für Kundgebungen geöffnet.

Fast 200 Ordnungshüter trennten sie von ebenfalls 30 Gegen-Demonstranten. Jeffrey Margolie vom jüdischen Motorradverein "Semiten auf Bikes" zeigte sich bekümmert über die Entweihung des Ortes.


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WebReporter: Ernst_Paris
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Rassist, Symbol
Quelle: www.cnn.com

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.06.2006 15:47 Uhr von Bibip
 
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und was sind diese "Semiten auf Bikes"?
Auch nichts anderes als Rassisten. Das zeigt schon der Name des Vereins.
Oder gibt es Rassismus in Verbindung mit Juden nicht?
Grüße
Bibip
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11.06.2006 16:03 Uhr von necesite
 
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Beitrag: Jeder Mensch ist Rassist. Das ist eine menschliche Eigenschaft.

Selbst wenn er Rassismus und Rassisten hasst, ist er quasi Rassist...

Das ist die traurige Wahrheit!
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11.06.2006 16:25 Uhr von terrordave
 
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zum glück gabs wenigstens gegendemonstranten!

zu dem dass alle menschen rassisten sind: ist euch schon mal aufgefallen, dass "nazis raus" genauso klingt wie "ausländer raus" und die leute gleichermaßen stimuliert? lustig gell?

gewonnen haben damals die besseren (ich sag nciht "die guten") und das ist richtig so. ewig gestrige haben wir immer irgendwo.
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11.06.2006 18:14 Uhr von ArthasX
 
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juden? bei juden heißt das antisemitismus und nicht rassismus, denn juden sind keine rasse, sondern eine religion!
wohl war, dass jeder ein rassist ist, eben bloß der unterschied dass es nicht bei allen akzeptiert wird.
komisch, aber meiner meinung nach völlig richtig!
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11.06.2006 18:21 Uhr von Bibi66
 
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Da hat sich wohl ein Fehler eingeschlichen:
"in dem sich Südstaatler und Konföderierte im Kampf um die Abschaffung der Sklaverei gegenüberstanden"

Denke mal, das sollte Nordstaatler heissen.

Die Südstaaten waren die "Konföderierten" (mit Präsident Jefferson Davis), die Nordstaaten die "Union" (mit Präsident Abraham Lincoln).

Hasta Luego
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11.06.2006 19:05 Uhr von port
 
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@Juden: Das sich die meisten Kommentatoren wieder über einen Juden aufregen, der lediglich seine Meinung gegen Rassismus abgegeben hat...

@necesite:
Danke, mit deinem Beitrag hast du uns allen ja dann die Augen geöffnet!
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11.06.2006 19:28 Uhr von Bibip
 
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@ Bibi66: hallo,
auch das ist falsch. Der Grund für den Krieg war rein wirtschaftlicher Natur. Die Abschaffung der Sklaverei hat Lincoln nur dafür genommen, um
1. den einfachen Volk eine edle Gesinnung vorzumachen
2. den Südstaaten den Boden unter den Füßen wegzuziehen. Denn der Süden war hauptsächlich Landwirtschaft. Dort konnte man damals noch nicht so ausgiebig Maschinen einsetzen. Deswegen wäre und war eine "Entsklaverei" der Untergang gewesen.
Ehrlichkeit und Edelmut war noch nie die Triebfeder der Politik gewesen. Nur für´s dumme Volk.
Grüße
Bibip
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11.06.2006 19:32 Uhr von Bibip
 
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@ port: Hallo,
Du kannst schlecht rechnen.
Zähle mal nach: von 8 Briefen wurden nur in 2 die Juden erwähnt. Und das auch nur deswegen, weil gerade die gegen diese "White Power" Knallköpfe gegendemonstrierten.
Aber Ihr fühlt Euch ja immer verfolgt wenn es nicht nach Euren Willen geht.
Grüße
Bibip
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11.06.2006 20:10 Uhr von Bibi66
 
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@ bibip: HÄÄH? (des war fränkisch für "Wie bitte?").

Hab doch gar nichts diesbzgl. geschrieben??? Hab nur zitiert und und berichtigt. Mittlerweile ists ja auch im Artikel selbst berichtigt.

Das das ganze nur ein Vorwand bzw. ein "Nebeneffekt" war (also die Sklavenbefreiung), das wusst ich auch schon.
Btw., ob´s den "freien Arbeitern" im industrialisierten Norden soviel besser ging als den Sklaven bzw. befreiten/geflüchteten Sklaven im Norden (mal von paar "Vorzeige-Sklaven" der Abolitionisten abgesehen)....
mal ehrlich... da bin ich mir nicht so sicher.

Und auch wenn "Fackeln im Sturm" ein ganz heisses Drama war *würg*, so wage ich auch noch zu bezweifeln, das es den Sklaven nach der "Befreiung" besser ging als vorher. Von diversen brutalen Plantagenbesitzern abgesehen, die wohl eher in der Minderheit waren. Denke kaum, das ein "Sklavenbesitzer" seine "Ware Mensch" aus Jux und Tollerei durch absichtliches Verstümmeln etc. arbeitsunfähig macht. mer hin ist die "Ware Mensch" ja sein Kapital. Und genausowenig wie ein Rancher sein Nutzvieh verstümmelt wird wohl ein Sklavenhalter seine Sklaven (quasi sein "Nutzvieh") mutwillig kaputtmachen.
Bevors jemand in den falschen Hals kriegt: ich bin kein Befürworter der Sklaverei und will die Sklaverei auch nicht "schönreden" oder so!!!! (langt schon wenn Angestellte etc. heute fast schon wieder... naja... moderne Sklaverei... naja, Lohn-Sklaverei... anderes Thema...)

Nach der Befreiung sahs dann wohl anders aus. Dann konnte es dem "Massa" egal sein. Gehörten ja nicht mehr ihm. Und wer nichts taugt, fliegt. Soll sehen wie er zurecht kommt, der N... Und wenn er verhungert? Egal. Is nicht meiner...

Komisch... je mehr ich drüber nachdenk...
Könnte vielleicht sogar möglich sein, das diese vorgespiegelte Befreiung bzw. dieses überstürtzte, polemische Handeln vielleicht sogar zur Verschärfung des Rassismus in Nordamerika im Allgemeinen und im Süden im Besonderen beigetragen hat...

Immerhin hat sich der KKK erst nach dem Krieg (wenn auch ursprünglich aus anderen Gründen, eher so ne "Stammtisch"-Idee, würd man heute vielleicht sagen) gegründet. Und die Masse der Rasissten im Süden bestand/besteht wohl eher nicht aus ehemaligen Plantagenbesitzern (die ja eigentlich mit dem Ende der Sklaverei geschädigt wurden) sondern aus den ganz "normalen" 08/15 Rednecks....

Ich glaub, ich werd mich mal etwas näher mit der Sezession etc. befassen müssen.

So, genug gelabert, äh geschrieben...

Hasta Luego
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11.06.2006 20:41 Uhr von Bibip
 
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@ Bibi66: hallo,
hast Du gut hinterleuchtet! Echt!
Wenn man bedenkt, dass der Ni... bis weit über die Mitte des 20. Jahrhunderts praktisch rechtlos war!
Ich kann mich noch an die Bilder erinnern, als die Nationalgarde aufmarschieren musste um farbigen Kindern das Betreten eine bisher rein Weißen Schule zu ermöglichen!
Im Prinzip gibt es 2 Arten von Schwarzen in den USA:
den Ebonies, US-Citisens of Afrikan origin und den Niggers. Das letzte Wort ist die Bezeichnung der ersten Gruppe für alle die Farbigen, die nicht studiert, die es nicht zu Wohlstand gebracht haben. Sie verachten diese Leute. Und ebenso solche Weiße, die sich mit Farbigen zusammentun. Die sind fast schlimmer als der KKK.
Grüße
Bibip
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12.06.2006 10:14 Uhr von ringom
 
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Befreiung: In der heutigen Zeit wird keiner mehr ernsthaft behaupten wollen,dass die Sklaverei aus reiner Menschenfreundlichkeit abgeschafft wurde? Ich würde sagen, Sklavenhalten war sowieso zu teuer geworden.

Deswegen kam der erste Versuch mit "Just in Time" in der Personalwirtschaft.

Wie sah es denn aus? Der Sklavenhalter musste, mehr oder weniger schlecht, für Ernährung, Kleidung, Unterkunft etc sorgen, egal ob Arbeit vorhanden war oder nicht. Lohn gezahlt hat er natürlich nicht.

Danach gab es keine Sklaven mehr, die ehemaligen Arbeiter mussten sich gegen Geld(Lohn) verdingen, mussten sich davon aber ernähren, kleiden, Miete zahlen, das ganze Jahr über. Arbeit, und damit Lohn, gab es aber nicht immer, vor allem nicht für alle. Die Lohnabhängigen mussten untereinander um die Arbeit streiten, sich notfalls billiger als der Konkurent anbieten. Lebensmittel, Kleidung und Unterkunft mussten mit dem verdienten Geld unter Umständen bei ihrem ehemaligen "Sklaventreiber" bezahlt werden."

Wer in dem System einigermaßen gut leben wollte, musste zwangsläufig auch zum "Sklaventreiber" werden.
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12.06.2006 10:57 Uhr von Bibip
 
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@ ringom: hallo,
heute nennt man das: Betriebsteile auslagern.....
Grüße
Bibip
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12.06.2006 11:25 Uhr von Alfadhir
 
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weißen Hexenroben: tolle bezeichnung hexenroben bei extrem gläubigen christen bestimmt.
zu der sache an sich ist nur zu sagen meinungsfeiheit !!! solange die leute sich nicht strafbar machen ist es ok . man kann nicht immer über meinungsfreiheit reden und immer wenn jemand eine meinung hat die einem nicht gefällt dagegen hetzen (ich find diese nachtgespenster auch nicht wirklich toll) das ist ein wenig schizophren.
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12.06.2006 19:51 Uhr von JulianaM.
 
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weißen Hexenroben2: Hexen haben absolut nichts mit dem KKK zu tun. Bitte nicht Religion (Hexe) und Weltansicht (Rassist) durcheinanderschmeißen. Ich finde es nicht in Ordnung mit dieser Vereinigung in Verbindung gebracht zu werden.
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12.06.2006 20:37 Uhr von azrael_w
 
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@ Ernst_Paris: ich kann mich meiner vorrednerin nur anschließen, könntest du BITTE diesen schauderhaften übersetzungsfehler korregieren? ich mags auch nicht mit fanatischen monotheisten in einen topf geschmissen zu werden

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