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Madrid: Hunderttausende Spanier demonstrierten gegen Verhandlungen mit der ETA

Von der Opposition und weiteren konservativen Gruppierungen aufgerufen zogen gestern Abend Hunderttausende durch die spanische Hauptstadt, viele davon Fotos von durch die baskische Untergrundorganisation ermordeten Freunden und Angehörigen zeigend.

Die Demonstration richtet sich gegen das Vorhaben der Regierung Zapatero, nach 38 Jahren Verhandlungen mit der ETA aufzunehmen, um so den gewalttätigen Konflikt zu Ende zu bringen.

Etwa 800 Morde soll die ETA insgesamt begangen haben. Im März dieses Jahres hatte die Organisation eine unbegrenzte Waffenruhe bekannt gegeben.


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WebReporter: kwikkwok
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Hund, Madrid, Verhandlung, ETA
Quelle: www.tagesschau.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.06.2006 20:49 Uhr von 14themoney
 
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zwiespältig auf der einen seite stehen die vielen morde, anschläge usw. auf der anderen seite steht deren angebot zur waffenruhe und die tatsache dass (zumindest m.W.n.) nie ein führendes ETA Mitglied geschnappt wurde.

Mir fällt da spontan das Motto "heule mit den Wölfen, nur lauter" ein. Wenn jetzt mit der ETA verhandelt wird kommt man endlich mal an die dicken Fische ran. Dann weiß die Regierung endlich wer sie sind und kann sie verurteilen und einsperren oder töten lassen.
So würde ich das jedenfalls machen.
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13.06.2006 01:53 Uhr von jesse_james
 
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@14themoney: Was würde wohl passieren wenn sie sich diese greifen würden während oder nach den Verhandlungen ?!

Verhandlungen dienem den Ende des Terrors.
Klar das die Spanier alle ETA-Mitglieder hinter Gittern sehen wollen. Nur wenn die sich die Ersten greifen könnte das durchaus die nächste Terrorwelle auslösen, egal ob es jemals Verhandlungen gegeben hat oder nicht.

Man schaue einfach mal nach Nah Ost...
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13.06.2006 07:20 Uhr von 14themoney
 
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@Jesse: Mag schon sein, doch ich gehe mal davon aus, dass man die ganze ETA lahmlegen kann wenn man erstmal deren Führungsfiguren geschnappt hat. Diese Annahme begründe ich damit, dass das Baskenland und die Organisation ETA nur einen Bruchteil so groß sind wie die islamischen Terrororganisationen. Darüberhinaus ist es recht wahrscheinlich, daß die ETA sich nicht wie Al quaida in Höhlen von entlegenen Bergen trifft, sondern bei Mitgliedern zuhause, und auch, dass sie nicht immer persönlich bei ihren Mitverschwörern vorbeigehen um sie über geplante Treffen zu informieren, sondern sie anrufen. Ergo: Das Ganze sollte bei der ETA nicht so schwer zu knacken sein. Jede Wette: In der Wohnung der Anführer findet man jede Menge Telefonnummern...

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