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Bundesregierung gegen Entschädigung bei Verspätungen im Nahverkehr

Das Bundesverkehrsministerium hat sich dagegen ausgesprochen, dass Fahrgäste im Nahverkehr analog zum Fernverkehr bei Verspätungen entschädigt werden. Ein Gutachten im Auftrag der Bundesregierung hatte eine solche Regelung empfohlen (ssn berichtete).

Begründet wird die Ablehnung einer Entschädigungsregelung mit steigenden Belastungen für die Verkehrsunternehmen, die in Form höherer Ticketpreise oder staatlicher Zuschüsse an Fahrgäste bzw. Steuerzahler weitergegeben würden.

Das Ministerium betont, dass bereits jetzt Bonus- und Malussysteme existieren, mit denen der Staat wirtschaftliche Anreize für die Steigerung der Angebotsqualität im Nahverkehr schafft.


WebReporter: chithanh
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bundesregierung, Entschädigung, Verspätung, Nahverkehr
Quelle: www.capital.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.06.2006 15:54 Uhr von chithanh
 
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Die bisherigen Fahrgastrechte sind völlig unzureichend und stammen teilweise noch aus Weimarer Zeit. Verkehrsunternehmen sollten nicht von der Verantwortung für schlechte Leistungen befreit werden.
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09.06.2006 19:56 Uhr von riddick
 
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Steigende Belastungen? Nur bei Unzuverlässigkeit! Klar, kommen steigende Belastungen auf die Unternehmen zu - weil die wahrscheinlich selbst wissen, dass ihre Fahrpläne viel zu optimistisch gestaltet sind. Wobei natürlich ungünstige Verhältnisse (viele, viele langsame Leute am Anfang der Strecke, Behinderte evtl. sogar mit Rollstuhl, Leute mit Kinderwagen, etc.) durchaus zu drastischen Verschiebungen gegen Ende der Strecke sorgen können und das eben auch nicht in der Macht der Unternehmen liegt. Also halbwegs verständlich, die Entscheidung.
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13.06.2006 11:32 Uhr von zenon
 
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Pünktlichkeit scheint wohl auch keine deutsch: Tugend zu sein - die Bahn jedenfalls hat davon keine Ahnung und das würde ihr wohl auch teuer zu stehen kommen.

Aber jetzt wohl nicht weil der Hartmut die Angie zur Freundin hat!
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13.06.2006 14:14 Uhr von opppa
 
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Die können nicht anders: Wenn es im Nahverkehr Entschädigungen gäbe, wäre die Bahn sehr schnell pleite.
Das würde sich dann beim evtl. anstehenden Börsengang der Bahn auswirken; "unsere" Politiker brauchen aber mehr Geld, um es irgrendwie an die Lobby weiterzuleiten.

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