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Merck boykottiert Schering-Übernahme durch Bayer

Nachdem sich die Merck KgaA bei der geplanten Übernahme des Berliner Phamakonzerns Schering AG geschlagen geben musste, versucht der Darmstädter Konzern nun anscheinend, die geplante Übernahme durch Bayer zu verhindern.

Merck halte nun 10,1 Prozent der Schering-Aktien, wie der Konzern vergangene Nacht mitteilte. Bayer hatte sich zum Ziel gesetzt, mindestens 75 Prozent der Aktien bis Ende der Annahmefrist zu halten, damit die Übernahme zu Stande kommt.

Bis gestern sind allerdings erst 40,19 Prozent der Schering-Aktien an Bayer angedient worden. Branchenexperten vermuten, dass Merck seinen Minderheitsanteil zu hohen Konditionen an Bayer abtreten werde. Der Wert der Transaktion beträgt 16,5 Mrd. Euro.


WebReporter: Andre86
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bayer, Übernahme
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.06.2006 10:32 Uhr von Andre86
 
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Naja, da ist Merck wohl ein schlechter Verlierer, schätze mal das durch das eingreifen von Merck die Transaltion erheblich teurer wird.
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09.06.2006 13:44 Uhr von Maniac Cop
 
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Warum schlechter Verlierer ? Der Versuch die Übernahme zu verhindern ist völlig legitim. Zumal bestimmt einige Aktionäre von Merck lieber dort Aktionäre bleiben wollen, als an Bayer zu verkaufen.
So wie Bayer die Übernahme durch Merck vereitelt hat, darf Merck das auch versuchen. Und wenn es nicht klappt, dann haben sie wenigstens noch ein bishen Geld verdient. Ich nenne das "business as usual"

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