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Ver.di will längere Geschäftszeiten während der WM nicht zulassen

Betroffene Einzelhandels-Angestellte beantragten mit Rückendeckung der Gewerkschaft Ver.di Eilverfügungen gegen die erteilten Genehmigungen zur Verlängerung der Öffnungszeiten während der Weltmeisterschaft. Gerichte folgten den Anträgen teilweise.

Die Sonderregelungen berufen sich auf den Paragraphen 23 des Ladenschlussgesetzes, der jedoch in den Augen der Gewerkschaft nur für Notsituationen gedacht ist und der in Fällen des öffentlichen Interesses Änderungen der Zeiten zur Ländersache macht.

So hatte eine Angestellte in Sachsen-Anhalt Erfolg, als sie Widerspruch gegen die geplante Öffnung bis 22.00 Uhr statt wie normalerweise bis 20.00 Uhr einlegte. Auch das VG Weimar folgte einer Klage und untersagte einem Geschäft längere Öffnungszeiten.


WebReporter: The_Nothing
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: WM, Geschäft, ver.di
Quelle: www.berlinonline.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.06.2006 02:31 Uhr von The_Nothing
 
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Wie find ich das denn? Es geht nur um vier Wochen, aber es stimmt schon, die Deutschen sind halt ein Volk von Querulanten. Anstatt den Ansturm ausnutzen zu können, müssen Geschäfte also vielleicht weiterhin um 20 Uhr die Pforten dichtmachen. Man kann sich auch anstellen. Gewerkschaften, einst nützlich, sind heute zu regelrechten Konjunkturblockern verkommen!
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09.06.2006 09:50 Uhr von loadfreakx
 
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@Author: Du hast anscheinend noch nie in nem Laden gearbeitet, Stimmts? Sonst hättest du verständnis für die Leute die um diese Uhrzeit nimmer arbeiten wollen.

Außerdem scheinst du Kurzsichtig zu sein, wenn du noch an die konjunkturlügen der "reGIERung" glaubst. Aber da will ich nicht näher drauf eingehen. Sonst haben wir hier nen Riesen-Thread mit ner sinnlosen Diskussion...

mfg Load
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09.06.2006 09:55 Uhr von Cpt.Proton
 
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Ach komm schon: die Welt geht wieder unter, nur weil man 2 Stunden länger bezahlt arbeiten soll.

Die meisten Läden die außerhalb der Spielorte sind, werden es eh nicht machen, weil die Kosten zu hoch sind. Z.B. Feuerwehrbereitschaft zu bezahlen ist kein Pappenstiel, wenn eh nur die gleichen Säufer nach 20 Uhr ihre billig Biere kaufen kommen.
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09.06.2006 10:05 Uhr von The_Nothing
 
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loadfreakx: Du wirst lachen, ich habe. Und ich sage es noch mal wie schon der Vorredner, 2 Stunden bezahlte Mehrarbeit, und das für einen einzigen Monat, da stirbt niemand von.

Ich erinnere nur an die Glanzleistung von Ver.di wegen des Öffentlichen Dienstes, da ging es um ganze zwei Stunden in der Woche, unglaublich.

Oder jetzt die Ärztestreiks, trotz WM, nicht mal für den Katastrophenschutz gibts ne ausreichende Garantie, da wäre schon eine Klage überlegenswert.

Die Gewerkschaften haben mal wirklich gekämpft, aber jetzt wird wegen Kleinigkeiten rumgepubst, ich kann es nicht mehr hören.
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09.06.2006 10:18 Uhr von CSedl
 
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Europa: jeden scheiß übernehmen wir aus Europa... nur nicht die wirklich coolen Sachen wie z. B. lange Öffnungszeiten! Und: Nein, ich habe nie im Einzelhandel gearbeitet, weil ich die Arbeitszeiten scheiße finde. Nein, ich bin auch kein Bäcker, kein Polizist, kein Arzt und kein Aussendienstler. Ich habe mich unter anderem wegen den Arbeitszeiten für meinen 9 to 5 Job entschieden. Soll ich jetzt Mitleid mit den Angestellten im Einzelhandel haben? Hätten sie halt was anderes gelernt. Ist ja nicht so, als gäbe es nicht genug Leute, die sich um eine Arbeit - auch zu diesen Konditionen reissen würden. Und länger als 40 Std. (regelarbeitszeit) muss man auch trotz langer Öffnungszeiten nicht machen! An die, die jetzt wieder blärren "ich arbeite mindestens 70 Stunden die Woche und das unbezahlt - Euer Problem!"
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09.06.2006 10:23 Uhr von Phoebe5035
 
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richtig. also sooo wichtig ist die WM ja nun wirklich nicht, dass deswegen gleich alles umgekrempelt werden muss.

die spiele fangen frühestens um 15 uhr an und dauern nur jeweils gute 2 stunden. wer ein spiel um 15 uhr schaut hat sowohl vorher als auch hinterher noch genug zeit einzukaufen, wer ein für ihn wichtiges spiel um 18 uhr schaut, kann ja vorher einkaufen oder schon am tag zuvor alles mitbringen, was er braucht, oder eben mal auf irgendwas verzichten.
und wer meint, alle spiele schauen zu müssen, der muss eben vorher einkaufen oder hat pech gehabt. selbst schuld, niemand wird gezwungen sich die WM-spiele anzusehen.
die entscheidung ist also meines erachtens völlig in ordnung. nur weil ein paar hansels meinen, die läden müssen länger aufhaben damit sie auch ja keine minute von einem ballspiel verpassen, sollen andere leute wochenlang jede menge überstunden machen? die verkäufer/innen haben auch ein leben und eine familie! ich denke für viele verkäufer/innen ist es so schon ziemlich blöd, wenn sie immer bis 20 uhr arbeiten müssen und dadurch ihre kinder nur kurze zeit des tages sehen. und diese 1 oder 2 stunden am abend, bevor die kinder ins bett müssen, wollt ihr ihnen jetzt auch noch wegen ein paar fußballspielen wegnehmen?

finde nur echt schade, dass die angestellten, die sich dagegen gewehrt haben, es jetzt in ihrem job schwer haben werden. glaube die chefs waren nicht sehr begeistert. die angestellten werden nun bestimmt ganz besonders stark beobachtet und jeder fehler bringt sie der kündigung ein großes stück näher.
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09.06.2006 11:40 Uhr von Username
 
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Ich stimme: mit Csedl und Phoebe5035 überein.
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09.06.2006 11:53 Uhr von wewuma
 
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Die Verd. i -Fuzzies spinnen: Im Urlaub finden es alle "Toll", dass die Südländer so unkompliziert sind und die Läden bis tief in die Nacht geöffnet lassen.
Hier ist man noch nicht einmal bereit einen Versuch zu wagen.
Und es ist ja keine Pflicht, den Laden so lange zu öffnen, und die, die es versuchen möchten die dürfen nicht.
Typisch Gewerkschaftsvgeschwätz.
Verd.i Achtung: Versuch macht klug! Wagt es doch mal, vielleicdht werdet ihr ja aucvh irgendwann mal klug!

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