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Türkei: Verbleib von 34 Heimkindern ungeklärt

Das Fehlen der Kinder, die in Heimen und Erziehungsanstalten der Stadt Diyarbakir untergebracht waren, wurde durch die Durchsicht der Listen der entsprechenden Einrichtungen aufgedeckt. Über den Aufenthaltsort gibt es bislang noch keinerlei Hinweise.

Unter den Vermissten sind neben Kleinkindern auch 18 Mädchen, wobei vor allem der Verbleib der Kleinkinder zu denken gibt. Sogar Organhändler stehen auf der Liste des Denkbaren, so Mehmet Kaya vom Menschenrechtsausschuss der Provinzverwaltung.

"Dass 13- bis 18-Jährige aus dem Heim abhauen, ist denkbar. Aber Zwei- und Dreijährige?" Auch eine Verschleppung durch Diebesbanden sei möglich. Auffällig ist darüber hinaus , dass auch die Eltern ihren Nachwuchs scheinbar nicht vermisst haben.


WebReporter: The_Nothing
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Türkei, Türke, Verbleib
Quelle: www.n24.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.06.2006 00:05 Uhr von The_Nothing
 
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Da ist meiner Meinung nach Schlimmes zu befürchten, aber wieso zur Hölle fällt so etwas nicht sofort auf? Dann bringen Heime nichts, wenn nicht mal auffällt, dass die Kinder nicht mehr da sind.

Oder sind die Heimleitungen etwa involviert? Will es mal nicht hoffen...
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09.06.2006 09:23 Uhr von r3dox
 
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Kranke Welt! Hoffe den Kindern geht es gut, alles andere wäre nur krank und ich kann mir echt einfach nicht vorstellen wie solche Menschen mit ihrem Gewissen klarkommen. Ey...das sind Kinder!
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09.06.2006 11:33 Uhr von Alfadhir
 
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da stecken wieder alle unter einer decke: ich hoffe das sich befürchtungen wie organhandel oder kinderpornoproduktion nicht bestätigen aber die vermutung liegt nahe.
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09.06.2006 12:00 Uhr von Sinthflow
 
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denk mal die Heimleitung ist involviert @autor.

Glaub auch kaum das man die Zustände in dem besagten Heim mit den hiesigen Vergleichen kann, wenn die Kinder für die Betreuer schon sowenig wert sind das nicht mal ihr Verschwinden auffällt.

*traurig... aber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt
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09.06.2006 12:42 Uhr von Super-Ingo
 
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Klar sind da alle involviert. Die Kinder wurden halt an Adoptiveltern verkauft im günstigen Fall und an Organhändler im schlimmsten Fall verkauft. Als Arbeitssklaven oder Liebesdiener sind 2-3 jährige technisch nicht zu gebrauchen.

Nur gut, dass jemand das endlich doch noch aufgedeckt hat.
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09.06.2006 13:13 Uhr von Mondelfe
 
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Eltern?? "Auffällig ist darüber hinaus , dass auch die Eltern ihren Nachwuchs scheinbar nicht vermisst haben."

Ich denke, die Kinder waren im Heim?? Da können höchstens die Erzieher etwas gemerkt haben...
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09.06.2006 13:15 Uhr von The_Nothing
 
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@Mondelfe: Kinder in Erziehungsheimen haben i.d.R. noch Eltern...
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09.06.2006 16:38 Uhr von Kampfpudel
 
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@Mondelfe: Es gibt Eltern, die aus unterschiedlichsten Gründen ihr(e) Kind(er) ins Heim geben müssen, es (sie) aber trotzdem lieben und über alles informiert sein wollen...
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09.06.2006 19:56 Uhr von ZK und KB
 
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vielleicht wussten die Eltern aber auch Bescheid über die Vorkommnisse
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09.06.2006 21:03 Uhr von logisch
 
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Nun ja Diyarbakir: ist ziemlich bekannt für dubiose Geschäfte. ich bin mir auch sicher dass sehr viel Geld dahintersteckt, und das zumindest die Erzieher auch ihre Finger im Spiel haben. Hoffentlich, hoffentlich sind die Kinder zur Adoption "verkauft" worden. Ansonsten..........zu schrecklich um es auszusprechen.
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09.06.2006 22:37 Uhr von kebabpapzt
 
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Adrian Monk könnte den Fall bestimmt lösen :-p...

Das wirft wieder mal ein sehr negatives Bild auf die Zustände in den Kinderheimen in der Türkei... :-(
Andererseits hätte ich das auch nicht erwartet, von einem Land, dass im Guiness Buch der Rekorde steht, als das das Land, in dem der Staat am wenigsten von seinen Staatseinnahmen (Steuern, Abgaben etc) in Bildung steckt...
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10.06.2006 02:08 Uhr von erdbewohner
 
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organhandel: der organhandel in der sogenannten dritten welt ist der meisst profitbringnde handel...

und die türkei möchte sich selbst selber als südosteuropa ansehen^^ (das tor zu asien^^)

pfui deibel sag ich nur...
selbst wir in deutschland wissen nur zu gute das die türken ihre morde in der familie immer gern zu ehrenmorde vor gericht auslegen..(von wegen islam und gottesglaube)
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10.06.2006 11:03 Uhr von splitter
 
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@erdbewohner: Was hat das eine mit dem anderen zutun ?Es geht um Kinder und du kommst mit irgend nem scheiss.Fehlt nur noch die dürfen nicht in die Eu ........... Ist dochn bissel dooof meinst net ?Das wäre das gleiche wenn im jeden beitrag über Deutschland was über Hitler und........... reingepostet wird.Einfach läscherlich

Gruß Splitter
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11.06.2006 11:01 Uhr von webschreck
 
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Wie wir wissen, liegt in der Türkei noch vieles im Argen, so auch die Administration. Da läuft noch vieles mit Handschlag, und hinterher weiß niemand mehr, wo was wann und wie angekommen ist. Ich mag bei der Kinderfreundlichkeit der Türken nicht an Handel in irgendeine Richtung denken, zumal das Fehlen der Kinder bei Durchsicht der Listen... entdeckt wurde! Das sagt mir schon einiges über die Zustände dort, zumal in einem Kinderheim nicht nur ein Erzieher arbeitet!

Da fällt mir gerade wieder die vermißte Peggy Knobloch ein, die ja auch in der Türkei (ihr Vater ist wohl Türke) gesehen worden sein soll, aber nie gefunden wurde. Den jetzt vermißten Kindern wird es wahrscheinlich nicht anders ergehen. Die bekommen einen anderen Namen, eine andere Umgebung, eine neue Familie und wissen hinterher selbst nicht mehr, von wem sie wirklich stammen. Vermutungen sind hier völlig fehl am Platz, zumal ja nirgends steht, daß überhaupt schon mit der Suche begonnen wurde!
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11.06.2006 21:20 Uhr von Engelchen_mit_B
 
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Trautig das diese Kinder niemand vermisst hat und Ihnen auch das
Heim keine "Sicherheit" bieten konnte.

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