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Die Pubertät ist eine Gefahr für die Psyche

Nicht nur der Körper, sondern auch der Geist verändert sich in der Pubertät. Deshalb sind Jugendliche in dieser Zeit ihres Lebens am anfälligsten für psychische Leiden wie Depressionen, Ess- und Verhaltensstörungen.

Etwa 30 % der spezialisierten Zellen für den Glücksbotenstoff Dopamin fallen in der Pubertät bei Jugendlichen weg. Diese Stoffe sind mit verantwortlich für Glückszustände. Eltern sollten auch Hilfe fordern, wenn ihr Kind oft depressiv ist.

In der Pubertät werden zudem wichtiger Funktionen im Hirn ausgebaut und unwichtige abgebaut. Dies führt zu ungewollten Reaktionen, wie Wortgefechte zwischen den Eltern, erklärt Thomas Fendel, ein Kinder- und Jugendarzt aus München.


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WebReporter: L.Berto
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Gefahr
Quelle: www.gmx.net

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.06.2006 23:19 Uhr von wapwap
 
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Deshalb immer genug Medikamente einwerfen: und darauf achten, dass der richtige Pharmakonzern gut verdient.So ein Blick auf unser glänzendes Beispiel des Ritalin-Absatzes in den USA.
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09.06.2006 23:28 Uhr von gatito
 
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lol medikamente schlucken!? so nach dem motto "viel hilft viel!!" oder?
und kaum ist man aus der puper-phase draußen ist der ganze körper zerstört!
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10.06.2006 08:46 Uhr von artefaktum
 
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Disease Mongering und nachdem man die "Krankheit" Pubertät überstanden hat, erkrankt man danach am Sissi-Syndrom.

Die Pharmalobby wird wohl nicht Ruhe geben, bis jede normale Lebensphase zur Krankheit erklärt wird, und natürlich mit teuren Medikamenten behandelt werden muss.

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10.06.2006 10:49 Uhr von Tr3ss
 
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Was soll man da machen? Tja,es heisst auch "Pubertät ist, wenn die Eltern schwierig werden"^^
Aber mal ganz ehrich: Soll man als Jugendlicher irgendwelche Medikamente schlucken oder irgendwelche sinnlosen Therapien machen?
Das ist doch alles unnötg.
In dieser Zeit weiß man halt noch nicht, worum es im Leben geht. Außerdem ist es die größte Entwicklungsphase, die es im Leben gibt.
So, mehr gibt es dazu nicht mehr zu sagen!
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10.06.2006 11:33 Uhr von ladym.
 
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ach, wie neu! eine seit Menschen bestehenden, für Eltern sicherlich bekannte Tatsache wird hier als neue Entdeckung gepriesen? *Lol**grins,ich glaube der gute Herr Doktor hatte wohl langweile (oder zu wenig lohnenswerte Patienten in Euro gemessen) als er diese umwerfende These veröffentlicht hat. Manche Menschen leben offensichtlich nur aus der Konserve. Als wüssten die Eltern nicht selber um den Inhalt dieser Aussage. Schließlich erleben sie ihr Kind jeden Tag.
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10.06.2006 11:34 Uhr von Mondelfe
 
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Ich behaupte mal die meisten Jugendlichen schaffen es ohne Psychopharmaka durch ihre Pubertät zu kommen...

@artefaktum:
"Die Pharmalobby wird wohl nicht Ruhe geben, bis jede normale Lebensphase zur Krankheit erklärt wird, und natürlich mit teuren Medikamenten behandelt werden muss."

Gebe dir zu 100 % recht! Traurig aber wahr... Wir sind schließlich auch durch unsere Pubertät gekommen, ohne irgendwelche Pillen zu schlucken... und haben es überlebt... ;)
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10.06.2006 15:45 Uhr von vea
 
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at wapwap: keine ahnung haben aber sprüche loslassen.
ritalin wird unter anderem menschen verabreicht die an ads leiden, menschen die kein ads haben werden davon nicht so stark stimulieret das sie happy, happy durch die welt rumhüpfen.
vll. bist du auch einer von dennen die davon überzeugt sind das dieses "adhs" nur ne erfundene krankheit der pharmaindustrie ist.
dem ist aber nicht so, etwa 5% aller kinder in deutschland leiden daran.
diese kinder haben es sehr schwer ohne medikamente ruhig zu bleiben und sich zu kontzentrieren und ihnen sollen ihre medikamente weggenommen werden?
an der uni klinik in giessen wurde übrigens vor kurzem nachgewiesen das bei menschen die an ads/adhs leiden , im gehirn die durchblutung bestimmter regionen schwächer ist, während sie sich konzentrieren müssen, als bei gesunden menschen.(das ist der medizinische beweis eines deutschen neurologen das adhs nicht erfunden ist)
übrigens wenn ads nicht behandelt wird, besteht ein sehr grosses risiko das die betroffenen menschen, begleiterankungen wie
sucht, deprisssion, angststörungen und viele andere psychische krankheiten bekommen.
unter anderem wir ritalin bei der behandlung von narkolepsie eingestetzt.
so und jetzt kommst du!
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10.06.2006 16:47 Uhr von Thank_you
 
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Was ich bei sowas immer nicht verstehe

es wird immer so getan, als ob es wie in diesem Fall, das "Problem" Pubertät erst seit diesem Jahr gibt.
Das haben Oma und Opa durchgemacht, unsere Eltern und wir.....und in 10 Jahren mein Sohn.....

Ist doch toll wenn die Jungend ihren eigenen "Kopp" bekommt, so muß es ja auch sein als Individum (das ist bestimmt Falsch geschrieben...Sorry)
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10.06.2006 22:38 Uhr von borgloh
 
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ADS ??? Jedes Kind , was etwas aufgedreht ist oder einen "guten" Tag hat bekommt doch schon ADS oder ADHS unterstellt ... Und dann werden die mit Ritalin vollgestopft , bis man abnippelt ... scheiß Welt ...
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11.06.2006 00:24 Uhr von Artemis500
 
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Ritalin ist manchmal schon hilfreich. Es gibt Kinder die können ohne sowas dem Unterricht in der Schule nicht folgen.
Aber vermutlich wirds auch oft übertrieben...Antibiotika wird auch oft unnötig verwendet. Ist leider so.

Die Pubertät ist krankhaft...natürlich...Frauen sind heutztage eh kaum noch gesund. Nach der Pubertät kommt eventuell ne Schwangerschaft, da muss auch therapiert werden, nach der Geburt sowieso (dann auch der Ehemann, postnatale Depression gibts bei beiden Geschlechtern) und die Wechseljahre sind ohne Medikamente sowieso nicht zu überstehen...

Gesund ist man heute nur noch wenn man nicht zum Arzt geht...irgendwas findet sich immer. ;-)
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11.06.2006 02:18 Uhr von nu1799
 
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@Thank_you: Du hast nur ein "u" vergessen, Individuum .. ein schönes Wort.

So, jetzt zum Thema - die Pubertät sollte verboten werden !

So einfach ist das, Verbote haben schon immer geholfen !

;o)

Grüße
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11.06.2006 03:14 Uhr von radiojohn
 
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Das kommt mir doch irgentwie bekannt vor *In der Pubertät werden zudem wichtiger Funktionen im Hirn ausgebaut und unwichtige abgebaut. Dies führt zu ungewollten Reaktionen, wie Wortgefechte......*

Täglich hier zu lesen und zu beobachten.

(AHA, aber Wortgefechte zwischen den Eltern? Sind die nicht eigentlich aus der Pubertät raus?)

*g* r.j.
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11.06.2006 10:27 Uhr von ophris
 
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eine sehr riskante News, da die Aufforderung zu psychologischer Beratung oder Therapie sher stark das Einnehmen irgendwelcher Medikamente suggeriert. Die Reduktion der Rezeptoren scheint normal zu sein, da sich mit dieser Entwicklungsphase auch das Verhalten verändern muss, aus evolutiver Sicht wäre das ein Wechsel vom verspielten Jungtier zum arterhaltorientierten Alttier. Damit dieser Wechsel reibungslos verläuft erachte ich es als angebrachter Jungendliche gezielter in gleichaltrige Gruppen zu integrieren (Vereine, Freizeitaktivitäten), damit sie eher damit vertraut werden daß es anderen ebenfalls so geht (Gruppendynamik). Kritik an unserer Gesellschaft ist dabei natürlich auch angebracht, da beide Elternteile heutzutage arbeiten müssen um die Familie über Wasser zu halten, und dadurch weniger Zeit für den Nachwuchs bleibt. Psychlogische Betreuung finde ich nur sinnvoll wenn bestimmte Sachen offensichtlich werden, wie z.B. Essstörungen (ich hoffe 3s sind richtig).
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11.06.2006 10:50 Uhr von vea
 
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an boglogh: kennst du jemanden mit ADHS?
ahh nein?
wenn man keine ahnung hat einfach mal die fresse halten.
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11.06.2006 11:16 Uhr von langa207
 
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@vea hier gehts um die pubertaet( 100% der jugendlichen)!!!!!und nicht um ads kranke(5% der jugendlichen).
wenn du persoehnliche ehrfahrungen gemacht hast,in der richtung, dann tuts mir leid.
allerdings ist ritalin der groesste dreck!!!!!es wurde in den 70ern gerne von junkies genutzt wenn sie keinen stoff hatten......warum wohl nimmt selbst ein junkie heute kein ritalin mehr?????weil es so gut und so ungefaehrlich ist,bestmmt nicht!!!!
also wenn du nur einseitige erfahrungen gemacht hat und keine ahnung hast....einfach mal die fresse halten......
in den usa kriegt ca. jeder 3 jugendliche ritalin.
FUCK PHARMA INDUSTRY


DIE PUBERTAET IST KEINE KRANKHEIT!!!!!!!!!

mfg aus der sonne
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11.06.2006 11:31 Uhr von Cenor_de
 
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Das problem ist: eher, daß die Pubertät immer früher einsetzt. Es ist halt ein Unterschied, ob ein 15jähriger oder ein 11jähriger, gegen die Ordnung der Erwachsenen rebelliert.
Je früher die Kinder in die Pubertät kommen, umso mehr fehlt ihen eine pear-Group mit gemeinsamer Pop-Kultur und gemeinsamen politischen Idealen.

Zunehmend wird dabei auch der Jugendwahn der Erwachsenen ein Problem. Den Kindern gelingt keine Abgrenzung. In der einzigen Disko am Ort tobt abends Mama über die Tanzfläche.

Wir beobachten hier mit einer Mischung aus Spannung und Schauder die einsetzende Pubertät unserer Tochter.(11). Und schon seit Jahren fragen wir uns, was sie wohl tun muss um uns zu schocken.
Musik? - da wird sich kaum etwas finden, was uns erschreckt.
Outfit? - also bitte, ich hatte mit 18 nen Iro und zwar in grün. Und davor hatte ich Haare bis zu den Ellbogen.
Radikale politische Ansichten? - bleibt ihr nur Nazi.
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11.06.2006 11:33 Uhr von vea
 
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langa: ich kenne zufällig ein paar leute die an ads leiden
und seit ihrer frühsten jugend ritalin nehmen müssen
es schadet ihnen weder körperlich noch geistig
und dem studium sowieso nicht.
aber mit leuten wie dir, die ihr halbwissen, das auch noch von vorurteilen geprägt ist, verbreiten, lohnt keine disskusion
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11.06.2006 12:46 Uhr von up123
 
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Kann nur zustimmen: Leider weird heute vielen Menschen eingeredet, alle möglichen Probleme zu haben und die mit Pillen aller Art bekämpfen zu können. Schlimm ist, dass viele das auch glauben.

Was haben wir bloß damals in unserer Pubertät gemacht ohne die "weisen" Ratschläge der Pharmahersteller.
Wir haben es genommen, wie es nun mal seit Jahrtausenden ist, und ÜBERLEBT (ohne Psycho-
pharmaka und all den Kram).

Anscheinend kann "zu oft zum Doktor gehen", kann ganz schön gefährlich werden.
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11.06.2006 14:42 Uhr von The_Nothing
 
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ADS und andere "Verhaltensauffälligkeiten": Wer bestimmt eigentlich, was normal ist und was nicht? Wie bereits ein Vorredner sagt, viele Pubertierende bekommen heutzutage unterstellt, dass sie "nicht normal" seien und sie deshalb Medikamente nehmen müssten, und ich glaube, ein Großteil der ADS-"Kranken" sind gar nicht wirklich krank, sondern es handelt sich um Fehldiagnosen, die man mit Zuspruch und Erziehung vielleicht viel esser behandelt hätte als mit diversen Medis.

Da soll also dem Willen der Pharmaindustrie nach (so verstehe ich die News) eine normale Lebensphase kontrolliert werden, am besten durch Pillen und Co. Es geht hier um Kontrolle, alles was von der Norm abweicht, auch in der Psyche (besondere Ausgelassenheit, Konfrontationssucht in der Pubertät), soll mit Gewalt wieder in die Norm gepresst werden, und das Druckmittel heißt "Gefahr".

BTW: Kennt jemand den Film Equilibrium?
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15.06.2006 23:33 Uhr von Anubis71
 
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Ich denke mal die meisten: Menschen kommen auch durch diese Lebensphase durch. Aber ok, bei mir ist diese Zeit schon ein Weile her.
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20.06.2006 16:33 Uhr von nabach
 
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Bloß nicht verzeifeln wenn die Pubertät Fronten auf baut!
Schon mal an die Launen einer Frau innerhalb der Schwangerschft und im Wochenbett gedacht? Änlicher fall.
Hormone und Erfahrungen geben ein Hoch und Tief der Gefühle und Reaktionen.
Ist halt so und geht meist auch wieder vorbei...

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