08.06.06 11:59 Uhr
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USA: Abschaffung der Erbschaftssteuer wäre ein Riesengeschenk für die Reichsten

Die Erbschaftssteuer in Amerika gilt nur für Vermögen oberhalb von zwei Millionen Dollar, aber wenn heute eine von den reichsten Familien des Landes propagierte Gesetzesinitiative der Republikaner im Senat durchkommt, wird sie abgeschafft.

Die von der Lobby-Gruppe "death tax" (Todessteuer) genannte Erbschaftssteuer war 1916 von Teddy Roosevelt eingeführt worden, um "Chancengleichheit zu wahren", ihr Ende würde den reichsten Familien 72 Milliarden Dollar sparen.

Allein die Wal-Mart-Erben hätten einen Gewinn von 32 Milliarden Dollar. Zur selben Zeit werden 65.000 Amerikaner durch Einsparungen ihre Krankenversicherung verlieren.


WebReporter: snickerman
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Riese, Reich, Abschaffung
Quelle: www.spiegel.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.06.2006 11:56 Uhr von snickerman
 
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Oh ja, ich bin wütend! Wenn diese Superreichen nicht begreifen wollen, dass sie den Staat berauben und es von den Armen nehmen, dann wird es langsam zeit, dass sie es wieder lernen- bevor die Entrechteten und Hoffnungslosen ihre Paläste, Firmenzentralen und Luxusvillen stürmen!
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08.06.2006 12:25 Uhr von amtrak
 
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Erbschaftssteuer: kann man so oder so sehen.
Mein Vater hat 40 Jahre lang hart gearbeitet, dass er sein kleines Reihenhaus be-und abzahlen konnte. Darauf muss ich irgendwann mal Erbschaftsteuer zahlen.
Meine Schwiegermutter dagegen, verprasste ihr ganzes Geld und lebt heute von Hartz4 - ich muss sie unterstützen.
Also bin ich doppelt gear****
Gerecht ist was anderes!

Grüße
amtrak
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08.06.2006 12:38 Uhr von Zenon v.E.
 
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@amtrak: Du kannst ja einfach das Erbe nicht antreten, und schon brauchst du die Erbschaftssteuer nicht bezahlen.
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08.06.2006 12:44 Uhr von amtrak
 
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@zenon: ach ja - dann wird die Sache natürlich gerechter!
Was für ein Kommentar.

Grüße
amtrak
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08.06.2006 12:49 Uhr von The_Nothing
 
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@amtrak: "Meine Schwiegermutter dagegen, verprasste ihr ganzes Geld und lebt heute von Hartz4 - ich muss sie unterstützen."

Hah, ich würd nen Teufel tun, die hats nicht anders verdient, wenn sie wirklich alles verprasst hat, so weit kommts noch, dass man für die Fehler anderer geradestehen muss...
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08.06.2006 12:58 Uhr von amtrak
 
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@nothing: na na na
Ich hoffe du hast die Sarkasmus-tags vergessen.
Sie braucht Hilfe, also unterstütze ich sie auch
Mit dem Satz wollte ich nur auf die Ungerechtigkeit hinweisen -
einmal , wenn Geld da ist, Erbschaftssteuer zahlen
aber ,
wenn kein Geld da ist, auch zahlen.

Grüße
amtrak
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08.06.2006 13:03 Uhr von snickerman
 
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Hier- ein Keks! Und jetzt geht auf der Straße spielen!

Ehrlich solche von Fakten und Informationen ungetrübten
Dummfug hab ich schon lange nicht mehr gehört!

amtrak, wenn Du Alleinerbe bist, fällt auf das kleine Häuschen wahscheinlich gar keine Erbensteuer an...

FriFra, und ob die ihr Geld im Sparstrumpf haben!
"Geld für sich arbeiten lassen", was ein Quark...
Und wie es ins Ausland abfließt!
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08.06.2006 13:28 Uhr von kantonanton
 
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Revolution ? Leider hat man schon Prventivmaßnahmen gegen Revolutionen getroffen. Volksverdummung, bei uns auch in diese Richtung. Eine Revolution kann nur auch eigentlich von dieser oberen Schicht kommen, diese sind aber in dieser privilegierten Situation.

Warum hat man wohl Studiengebühren eingeführt ?
Wenn es zuviele gebildete gibt, dann kann es sein, dass die herrschende Schicht in GGefahr gerät wenn man nicht alles aufteilen kann.

Besonders groß ist die Gefahr der Anführerschaft von einem gebildeten , der aus der Unterschicht aufsteigt.

Deshalb werden Studiengebühren eingeführt(auch hier) in den USA shon länger der Fall, so dass diejenigen , die sowieso Bonzeneltern haben ihre Erbschaft antreteten können und man die Gefahr mindert , dass es "Gutmütige Menschen " schaffen.

Das ist die eine verborgene Kehrseite, die eigentlich nicht genannt wird.

Studiegebühren sind sonst sinnlos. 500 Euro mal 16000 Studenten , sind im MOnat 8 Millionen, die zum BEispiel die Uni Köln pro Semester einnehmen wird.


Jeder der studiert hat, weiß, dass man nur einen PC/Laptop braucht und einen Internet Anschluss sowie einige Bücher.

Es ist egal ob die Uni am verfaulen ist.

Der Hitnergrundgedanke an Gebühren ist was anderes.

Und was Ausländer angeht. Die müssen sowieso Gebühren zahlen , insofern gilt das Argument nicht, dass Ausländer hier kostenlos studieren wollen.
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08.06.2006 14:09 Uhr von DenisLeary
 
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@FriFra: 100% Zustimmung, vielen hier würde es gut tun, die Polemik mal auf ein minimum zu reduzieren.(kommentar)
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08.06.2006 14:22 Uhr von normalo78
 
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Die hier angeführten Vergleiche mit Deutschland hinken. Es ist hier eine Erbschaftssteuer bei Vermögen von oberhalb 2 Mill Dollar die Rede, also brauchen die Kleinen überhaupt keine zu zahlen. Das ist imho sogar noch besser geregelt als hier, wo es nur nach Verwandschaftsverhältnis geht und die Höhe der Erbschaft dann nur noch die prozentuale Steuerhöhe beeinflußt. Aber da ich das genaue Gesetz nicht kenn, will ich mich auch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.

Grundsätzlich sehe ich Erbschaftssteuern vom Gerechtigkeitsstandpunkt her auch sehr kritisch. Allerdings kann man das auch wieder stark relativieren, wenn man bedenkt, auf welche Art und Weise manch großes Vermögen angehäuft wurde (Krieg, Börsengeschäfte, Zinsen).

Gruß
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08.06.2006 17:17 Uhr von seaofgreen
 
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aha: @FriFra

aber wie reiche leute zu ihrem reichtum gekommen sind findest du gerecht ?
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08.06.2006 19:29 Uhr von swald
 
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Klaus Ch. Wein: "Wo kommen denn beispielsweise die ~650.000€ Zinsen her, die TÄGLICH zum Vermögen von Frau Q. dazukommen? Na, eine Idee?2

z.B. von den Menschen die deren Geld zum Kauf von Häusern und Wohnungen brauchten. Die dafür gerne ein paar Zinsen Zahlen, da sie ansonsten ihren Wunsch nicht erfüllen konnten.

Aber darum geht es doch nicht wirklich, oder?

"Die hat Geld und bekommt dafür auch noch Zinsen- NEHMT ES IHR WEG".


Bist du ihr Steuerberater oder woher hast du die Zahlen?
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08.06.2006 19:48 Uhr von eL LOcO ANdi
 
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Die Thugs werden sich erheben und das System kaputt machen...
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10.06.2006 01:56 Uhr von swald
 
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Klaus Ch. Wein: super Quelle!
...echt toll.

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