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Wien: Mann versuchte eine Bank zu überfallen, um Grabstein für Frau zu kaufen

Ein 49 Jahre alter Mann aus Wien stellte sich bei dem Versuch, eine Bank zu überfallen, sehr tollpatschig an. Zunächst verschreckte ihn ein Kunde und brachte den unmaskierten Mann dazu, die Bank wieder zu verlassen.

Auch beim zweiten Anlauf hatte er nicht viel mehr Glück. Eine Angestellte teilte ihm mit, den Kassen-Code nicht zu kennen. Beamte konnten den Mann später an einem U-Bahnhof festnehmen.

Der Wiener ist schwer krank. Er verlor seinen Job und wurde nach dem Tod seiner Frau sogar obdachlos. Mit dem Bankraub wollte er seiner verstorbenen Frau einen Grabstein kaufen.


WebReporter: MajoB.
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Frau, Bank, Wien, Kauf
Quelle: www.krone.at

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.06.2006 22:31 Uhr von MajoB.
 
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Für mich eine sehr tragische Person, die mir sehr leid tut. Auch wenn es "nicht unbedingt erlaubt ist", hätte ich ihm einen erfolgreichen Banküberfall gegönnt, schließlich wollte er seiner toten Frau etwas zu Gute kommen lassen, sich nicht selbst bereichern. Schade. :(
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08.06.2006 09:23 Uhr von KingPete
 
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Sehr tragisch, leider: Auch wenn es natürlich nicht rechtens ist, hätte ich ihm auch einen "Erfolg" gegönnt. Denn er hat ja keinem etwas getan und grundsätzlich sind alle Banken Verbrecher :((
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08.06.2006 09:25 Uhr von teevo
 
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5 jahre haft hätte er dafür in deutschland bekommen während sein kumpel der gerade um die ecke eine frau vergewaltigt hat wahrscheinlich 1 1/2 jahre bekommen hätte (auf bewährung natürlich).

hätte ihm auch gegönnt das es klappt...
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08.06.2006 09:27 Uhr von Volksspeer
 
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Das ist lieb vom Mann seiner Frau noch etwas Gutes tun zu wollen.

Aber es ist zu spät! Vom Grabstein hat sie nichts.
Er braucht selbst Hilfe.
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08.06.2006 10:21 Uhr von h0pe
 
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wie tragisch das ist mal ein mensch der mir richtig leid tut!
er mag das gesetz gebrochen haben, aber ich hätt ihm den erfolg gegönnt
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08.06.2006 10:36 Uhr von GimmeAMedic
 
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hätt ich doch meine Online-Grab-Idee für ärmere leute realisiert :-)

Dann wär sowas net passiert...aber:
Da hat doch SON KERL schon ein Patent dafür
(Virtual Graveyard oder sowas)


tztz....

Klingt zwar ein wenig Abstrakt, aber so ne hübsche Online Seite, wo man verstorbene "begraben" kann, wär echt nicht schlecht. Es geht ja darum, dass man die Verstorbenen noch in Erinnerung haben will. Also wieso machen mer net so ne Seite. Viele gute, intuitiv denkende Web-Grafiker hätten dann sogar nen Job. Also wer Lust hat, ne Lücke in den Gesetzen zu finden, damit das mit diesen kagg Software-Patenten aufhört, nur zu :-)

Gruss gam
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08.06.2006 12:00 Uhr von The_Nothing
 
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@teevo @MajoB. Fünf Jahre wegen bewaffneten Raubes sind im Normalfall auch gerechtfertigt, wenn man bedenkt, wie viel mit Waffen im Spiel alles schief gehen kann...


Übrigens hinkt dein Vergewaltigungsvergleich etwas, denn wenn hier eine Waffe im Spiel ist, so liegt die Mindeststrafe aus demselben Grund auch bei fünf Jahren. Mal ganz abgesehen davon, dass eineinhalb Jahre gar nicht möglich sind (zwei Jahre sind die Mindeststrafe).

@MajoB.

Immer schön die Fahne in den Wind, oder? :-)
Gestern noch sind bei dir alle Schwerverbrecher Abschaum, die nichts mehr verdienen, und jetzt gönnst du jemandem auf einmal einen geglückten Bankraub (ist auch ein Kapitalverbrechen!). Nicht sehr konsequent, deine Meinungen. Oder hast du endlich auch kapiert, dass es grundsätzlich immer auf den Hintergrund einer Tat ankommt, und dass nicht jeder Knacki abgrundtief böse ist? Wäre ja schön... und das ist ehrlich gemeint!

War mir gestern eigentlich auch klar, dass du deinen Kommentar nicht wirklich so krass meinst, er passte halt nur so schön zum Thema, gell?
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08.06.2006 13:10 Uhr von Mitmirnicht
 
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Das bleibt kein Einzelfall: in Zeiten von Hartz IV,wo immer mehr Menschen an die Armutsgrenze gedrückt werden,wird sowas wohl bald öfter vorkommen.
Nicht gerade Banküberfälle,aber zumindest Diebstähle von Lebensmitteln und/oder Einbrüche in Läden.
Jemand der von 345 Euro leben muss,hat einfach keinen Spielraum mehr um davon auch noch notwendige Versicherungen zu zahlen,schon garkeine Sterbeversicherung e.t.c.,also wird da gespart,was man eigentlich nötig braucht,wie Essen und Kleidung. und auf andere Weise besorgt,
Das mag immo noch nicht der Fall sein,aber es wird soweit kommen,das sich solche Vorfälle häufen,vermute ich mal.

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