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Von japanischer Raumsonde besuchter Kleinplanet entpuppt sich als Geröllhalde

Die japanische Raumfahrt-Mission zum Asteroiden Itokawa hat zahlreiche Erkenntnisse erbracht: Obwohl die Landungsversuche der Sonde nur teilweise gelangen und der Rückflug verschoben werden musste, konnte die Struktur des Körpers enträtselt werden.

Auf zahlreichen Fotos sind Gesteinsbrocken und Feinmaterial zu sehen, aber keine Einschlagskrater. Komplizierte Messungen ergaben eine Masse von 35 Millionen Tonnen und eine Dichte von nur 1,9 Gramm pro Kubikzentimeter.

Das bedeute eine dermaßen hohe Porösität, dass Itokawa wahrscheinlich aus einem Haufen loser Geröllbrocken von bis zu 50 Metern Größe bestehe, zwischen denen sich feineres Material angesammelt habe, wie die japanischen Forscher erklärten.


WebReporter: snickerman
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Klein, Raumsonde
Quelle: www.faz.net

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07.06.2006 13:08 Uhr von snickerman
 
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Was haben wir gelernt? Das ein poröses Objekt (vergleichbar vielleicht einem Semmelknödel im Kochbeutel) stabiler sein kann als ein festes! Und dass das Wort "missglückte Mission" interpretierbar sein kann...

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