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Internet-Videorecorder: Gericht muss entscheiden

In Braunschweig muss das Landgericht heute entscheiden, ob es sich bei durch einen Dienstleister im Auftrag aufgenommene Fernsehsendungen um eine Privatkopie oder eine Raubkopie handelt.

Eine Filmproduzentin hat gegen das Unternehmen geklagt. Das Unternehmen nimmt die Sendungen auf und versendet diese über das Internet.


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WebReporter: killozap
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Internet, Video, Gericht
Quelle: www.ln-online.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.06.2006 11:47 Uhr von killozap
 
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Ich nehme selbst über einen kostenlosen Anbieter ab und an was auf. Da wird peinlich darauf geachtet, dass nur ich die Sendung runterziehen kann, die Sendung ist verschlüsselt und nur ich kann sie (nach meinem Wissensstand) entschlüsseln. Einer begrenzten Anzahl von Freunden kann ich es erlauben, diese Sendung ebenso zu holen, wie ich es mit einer privaten Kopie auch darf. Für meine Begriffe ist das eine Privatkopie, die Frau soll mal den ball flachhalten.
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07.06.2006 12:32 Uhr von killozap
 
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Und übrigens, die Qualität (wenigstens des von mir genutzen Systems) ist zu schlecht, das Datenformat (WMF) ist nur mit sehr viel Rechenaufwand in DVD-Brennbares Format umzurechnen.
Für mich lohnt sich das nur, wenn ich Sendungen auf dem Rechner sehen will und viele Sendungen auf einen DVD-Rohling bringen kann. Ich nehme Kochsendungen für meine Frau auf, und ab und an ne technische Sendung, die es in unserem Kabelnetz nicht gibt.
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07.06.2006 13:18 Uhr von The_Nothing
 
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Wenn ich nen Bekannten frage ob der mir schnell was aufnimmt, so ist das keine Raub- sondern eine Privatkopie, allerdings verhält sich das auch anders:

Der Bekannte nimmt die Sendung rechtlich gesehen für sich selbst auf und gibt mir als guten Freund dann eine Kopie bzw. überlässt mir die Aufnahme - gedeckt durch das Recht zur Privatkopie und damit zulässig.

Bei dem gewerblichen Anbieter verhält sich das anders, auch er nimmt die Sendung rechtlich gesehen für sich selbst auf, und gibt sie dann dem Kunden, der aber kein guter Freund im Sinne des Gesetzes ist --> keine Privatkopie, sondern unzulässiges Weiterverbreiten urheberrechtlich geschützen Bild-/Tonmaterials.
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07.06.2006 13:25 Uhr von ooo
 
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ich zeichnen mir die Sendungen lieber selbst auf: Ich hab dafür einen kleinen Linux-Kiste mit zwei TV-Karten, so kann ich sogar zwei Sendungen zu selben Zeit aufzeichnen, und das in bestem xvid.
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07.06.2006 13:27 Uhr von noobgen
 
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Wenn ich als Filmproduzent ne Niete bin dann verklage ich halt wen, um auf mich aufmerksam zu machen.

Genauso wie alle raubkopierenden Raubkopierer daran schuld sind, das die meisten Kinofilme einfach nur scheisse sind!

Ich finde online-Videorekorder voll ok.
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07.06.2006 13:33 Uhr von kantonanton
 
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Unser gelobter Rechtstaat wieder einmal: Das man vom FreeTv aufgenomme Sachen nicht weitergeben darf, usner Rechtstaat ist nur für Kapitalisten konmzipiert, sowas ist vernünftig klar zu entscheiden aber hier bei uns landet das vor Gericht und wird wie immer zugunsten der Frau entschieden.
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07.06.2006 13:36 Uhr von The_Nothing
 
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@FriFra: Wenn sich das so verhält, ziehe ich meine Aussage wieder zurück....

Kannte das System von diesem Anbieter nicht.
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07.06.2006 13:43 Uhr von nksen
 
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@kantonanton: FULL ACK! find ich auch total armselig sowas. was im fernseh kommt, kann sich jeder aufnehmen, wie oder mit was oder wre wem was gibt is doch völlich egal...
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07.06.2006 13:44 Uhr von tobo81
 
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@FriFra: Ich nehme jetzt einfach mal als Beispiel das Angebot von http://www.save.tv , denke mal dass es sich um diesen Anbieter handelt...

Dort kann man ja bekanntlich TV-Programme gegen ein Entgelt aufnehmen lassen. Der User kann hierbei einen Sender aussuchen und die Uhrzeit für die Aufnahme einstellen. Jetzt glaube ich aber nicht ernsthaft, dass der Anbieter wirklich physikalisch die Aufnahmen tätigt, die man als User wünscht.
Wenn sich jetzt alle angemelteten User am Freitag das Deutschland-Spiel aufnehmen würden, dann wären schnell alle Server dicht und die Festplatten mit ein und derselben Aufzeichnung überfüllt.

Deshalb gehe ich davon aus, dass das Fernseh-Programm durchgehend aufgenommen und das gewünschte Programm herausgeschnitten wird.
Physikalisch gesehen gibt es also nur eine Aufnahme, die vervielfältigt und "verkauft" wird... somit meines Erachtens ein Verstoß gegen das Urheberrecht.
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07.06.2006 13:46 Uhr von wounds
 
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In Australien liegt nun der Gesetzentwurf vor, dass man sich eine TV-Sendung zwar aufnehmen darf (selber zuhause), diese aber allein gucken muss und danach löschen muss. Die Aufnahme darf auch nicht das Haus verlassen oder verliehen werden.
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07.06.2006 15:39 Uhr von michi k
 
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wieso ist das ne raubkopie ??? wenn die filme doch eh im tv kommen kann ich sie ja auch aufnehmen ... aba was mach ich wenn z.b. sonntags 2 sachen kommen die ich gerne aufnehmen würde ... warum darf ich dann net den inet videorekorder benutzten ...
also für mich ist das wiedermal nur geldmacherei von irgendwelchen anwälten ... bald werden wir verklagt wenn wir uns privat was aufnehmen und die post kommt sicher auch bald und verlangt pro email 15cent ;)
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07.06.2006 17:00 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Das Urteil, die Einstweilige Verfügung versteh ich: auch nicht.

Denn wieso darf ich meinen Digitalen Videorekorder nicht "fern bedienen" und auch den Grund der Verfügung verstehe ich nicht. Der nämlich ist. "Dass man damit Dinge aufnehmen kann, die man nicht im eigenen Wohnzimmer aufnehmen könnte." Ui das heisst ja ich dürfte auch nie einem Freund sagen, dass er mir mal etwas aufnehmen soll. Und wieso nicht möglich? Heute im Satelliten und Internetstreaming Zeitalter ist der Empfang von fast allem im Wohnzimmer möglich.

Normalerweise würde ich jetz zum Richter sagen. "Wenn man keine Ahnung hat... " :-(

mikebison
Hat Recht gegeben, zumindest eine Einstweilige Verfügung erwirkt (Guck mal auf der Startseite "rechts") ;-)
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07.06.2006 19:39 Uhr von sebix
 
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@tobo: Doch, es wird für jeden eine Version aufgenommen. Aufgrund der armseligen Bitrate macht das aber nix. Ich würde da auch für 20 Stunden 6€ pro Monat zahlen, wenn ich dafür ne gute bitrate kriege.
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07.06.2006 20:00 Uhr von killozap
 
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Das Gericht hat gesprochen: und der Tante Recht gegeben. Laut Landgericht sind Online-TV-Recorder Urheberrechtsverletzungen.

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