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USA: Mitarbeiter-E-Mails oft von Firmenleitung geprüft

In den USA werden in jedem dritten Unternehmen ausgehende E-Mails von Mitarbeitern überprüft, so eine Studie eines Sicherheits-Unternehmens. Laut der Studie basiert dies auf einem berechtigten Misstrauen.

Bei den ganz großen Unternehmen werden nahezu in jedem zweiten solche Kontrollen durchgeführt. Noch verbreiteter sind stichprobenartige E-Mail-Kontrollen. Ziel der Kontrollen ist es, interne Daten zu schützen.

Geschädigt wurden Unternehmen durch peinliche Datenveröffentlichung, aber auch Geheimnisverrat war zu beobachten und hat zur Kündigung von Mitarbeitern geführt. Auch Weblogs sind nun in die Schusslinie der Kontrolleure geraten.


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WebReporter: killozap
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: USA, Mitarbeiter, Firma, E-Mail
Quelle: www.tagesschau.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.06.2006 08:49 Uhr von killozap
 
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In den USA wohl nicht anders zu erwarten und völlig legal. Aber auch in unseren Landen wird kontrolliert, nur darf dann eben nicht aufgrund einer solchen E-Mail gekündigt werden. Aber dann werden eben andere Gründe gefunden... Die Quelle ist noch etwas ausführlicher, ruhig mal lesen ...
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07.06.2006 11:12 Uhr von golddagobert
 
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@Autor: Doch, vor genau 2 Wochen habe ich jemand bei uns rausgeschmissen da er E-Mails mit seiner ehemaligen Firma ausgetauscht hat ( Inhalt waren interne Firmen Infos ) Es ist normal das Angestellte fliegen ( fristlos ) wenn Sie Firmeninterna preisgeben, die News ist unnötig und spiegelt DEINE polemik gegen die USA wieder mehr nicht.
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07.06.2006 11:27 Uhr von killozap
 
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@Golddagobert: Ich sehe meinen Kommentar nicht als Polemik gegen die USA. Nur ist es halt Fakt, dass Überprüfung in usneren Ländern auf Grund des Datenschutzes schwieriger ist als in den USA. Windows-Versionen in den USA hatten schon vor Jahren Überprüfungs-Funktionen, die in europäischen Versionen unterbunden werden mussten.
In Firmen ab einer bestimmten Mitarbeiterzahl ist eine Aktion wie in deinem Falle nicht ohne weiteres möglich, wenn es zum Beispiel einen Betriebsrat gibt. Mir ist es durchaus bewusst, dass es betrügerische Mitarbeiter gibt, aber eine Überwachung in größeren Unternehmen birgt meiner meinung nach zu große Gefahren da hier auch manipuliert werden kann.
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07.06.2006 11:31 Uhr von Ali_Mente
 
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@Autor: Du sagst es ja quasi selbst in deiner eigenen News:

"Ziel der Kontrollen ist es, interne Daten zu schützen."

Niemand wird gefeuert oder nach Gunatanamo geschickt, weil er seiner Frau eine "ich komme um 7 nach Hause"-E-Mail schickt.

Wer ein Problem damit hat, das US-Firmen die weitergabe von internen Firmengeheimnissen unterbinden wollen und das "Problem" natürlich wiedermal nur bei den bösen Amis sucht, ist entweder ein Chinese (die kümmert das Thema Firmengeheimnisse einen Dreck) oder der übliche SSN-Amihasser.

Du kannst übrigens auch im bösen Deutschland für sowas gefeuert werden.
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07.06.2006 11:49 Uhr von killozap
 
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@Ali_Mente: lies doch bitte meinen Kommentar zu Golddagoberts Post, bevor du schreibst ...
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07.06.2006 11:50 Uhr von killozap
 
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@Silberdonald: Unwichtig ist eben kein Bewertungsgrund, lasst doch diesen Scheiss endlich mal sein!
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07.06.2006 11:55 Uhr von Nico_
 
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@golddagobert: Ich hoffe mal du hast dich abgesichert indem du private Nutzung generell untersagt oder die Überwachungsmaßnahmen angekündigt hast sonst kann die Sache ganz schnell nach hinten losgehen.
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07.06.2006 12:04 Uhr von golddagobert
 
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@Nico_: Es ging nicht um eine Private E-Mail an seine Freundin oder änliches, sonder um die weitergabe von vertraulichen Informationen und dies stellt sogar einen Straftatbestand da.
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07.06.2006 12:13 Uhr von Silenius
 
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@golddagobert: Das ist ein Straftatbestand, sicherlich. Allerdings ist dein Vorgehen auch strafbar, wenn du dich nicht über die von Nico_ erwähnten Maßnahmen abgesichert hast.
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07.06.2006 12:22 Uhr von killozap
 
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Deutsche Gesetzgebung: ist manchmal echt schwer... Wer solche Überwachungsmaßnahmen in seinem Betrieb durchführt, muss vorsichtig sein und sich absichern. Wenn man dies nicht macht, so kann man nur Glück haben, dass der Erwischte nicht vors Arbeitsgericht zieht.
Auch ist der Nachweis, dass eine E-Mail wirklich durch den Kontenbesitzer abgeschickt wurde nicht so ganz einfach. Häufig sind Rechner ganze Zeiten für andere Mitarbeiter zugängig, da kanne s schon mal mobbende Arschlöcher geben, die einem ganz gerne was ind en Mund legen wollen ...
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07.06.2006 12:24 Uhr von Nico_
 
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@golddagobert: Ich zitiere einfach mal aus meinem Ratgeber für IT-Recht:

"Damit der Arbeitgeber bei unzulässigem privaten Gebrauch von Internet oder E-Mail im Wege der Abmahnung oder gar Kündigung gegen den betreffenden Arbeitnehmer vorgehen kann, braucht er Beweise. Nicht immer wird man den Sünder allerdings zufällig "auf frischer Tat" erwischen können. Und die gezielte Überwachung der Arbeitnehmer unterliegt gesetzlichen Grenzen, die namentlich das Fernmeldegeheimnis und das Datenschutzrecht setzen: Wurde z.B. die private e-Mail-Nutzung ausdrücklich oder durch allseits bekannte Handhabung zugelassen, ist eine systematische Überwachung grundsätzlich unzulässig.
Eine Ausnahme gibts da nur in Fällen, in denen bereits ein konkreter Missbrauchsverdacht besteht. Hier ist eine Protokollierung und Einsichtnahme von e-Mails durch den Arbeitgeber erlaubt, so weit dies vorher bekannt gegeben wurde. Etwas anders sieht es aus, wenn die Privatnutzung generell verboten wurde. Dann ist eine gezielte Überwachung durch den Arbeitgeber erlaubt. Allerdings sind auch hier stets Maßnahmen mit möglichst geringer "Eingriffsintensität" zu wählen, etwa durch stichprobenartige Kontrollen oder fortlaufende Kontrolle der äußeren Daten wie Zeitpunkt der Absendung und Empfängeradresse.
...
Durch unzulässige Kontroll- und Überwachungsmaßnahmen erlangte Beweismittel dürfen grundsätzlich nicht verwertet werden. Daraus folgt, dass arbeitsrechtliche Konsequenzen nicht auf Tatsachen gestützt werden dürfen, die auf unzulässige Weise ermittelt wurden. Wird in so einem Fall dennoch gekündigt, wird man sich gegen die Kündigung daher mit einiger Aussicht auf Erfolg rechtlich wehren können."
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07.06.2006 12:24 Uhr von blutherz
 
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Das ist in BRD auch legal: Solange der Arbeitnehmer vom Arbeitgeber eine dementsprechende Datenschutzerklärung unterzeichnet hat.
Die meisten Konzerne z.B. Siemens, Crysler Daimler usw usf haben solche Datenschutzrichtlinien die Ihre Arbeitnehmer unterzeichnen müssen.
Emails am Arbeitsplatz die nicht geschäftlicheen Zweck sind ist aus Datenschutz gründen auch verboten.
Wer aber z.B. einen andernen Email Anbieter nutzt als die Geschätsemail, diese Emails dürften nicht überprüft werden, da es private Emails sind, aber das wiederum verstösst auch wieder gegen den Datenschutz da man am Arbeitsplatz auch nicht in der Freizeit(Pausen) private Emails schreiben darf, da es am Arbeitsplatzrechner geschiet und für diesen eben die Richtlinien gelten die in der Datenschutz erklärung unterschrieben wurde.
D.H. die meisten Nutzer die nicht geschäftlich ihr Internet oder Emails nutzen die vergehen einen Verstoss gegen die Datenschutzerkläung des Betirebs wie sogar sind es auch Verstöße gegen das Betriebsgeheimnis falls z.b. auf diesen wegen Viren oder ähnliches ins Firmennetzwerk eingeschleußt werden.
Alles in allem können Arbeitgeber solche Arbeitnehmer die es mit dem Datenschutz icht genau nehmen sogar fristlos kündigen.

Also jammert net rum in USA usw usf...Datenschutz haben wir in BRD auch und der gilt nichtnur für die Arbeitnehmer sondenr auch für die Arbeitgeber die Ihre Netzwerke / Betriebsgeheimnise schützen müssen.

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