06.06.06 21:26 Uhr
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Bedroht der Mangel an Ingenieuren die Zukunftsfähigkeit Deutschlands?

Jüngst hatte sich der Leiter des Airbus-Werkes in Hamburg, Gerhard Puttfarcken, darüber beschwert, dass 500 Ingenieursstellen mangels qualifizierter Fachkräfte unbesetzt blieben (ssn berichtete). Dabei bemängelte er insbesondere die Unflexibilität mancher Kandidaten.

Michael Schwartz, Sprecher des Verbandes Deutscher Ingenieure, sieht das Problem anders gelagert: Die Firmen müssten heute um die Ingenieure werben, denn es gebe "genügend attraktive Stellen und viel zu wenige qualifizierte Bewerber".

Um 30 Prozent stieg die Zahl der unbesetzten Jobs im vergangenen Jahr an. Im Bereich der optischen Technologien ist Deutschland noch weltweit führend. Der Fachkräftemangel könnte das allerdings ändern. Schuld sei das geringe Ansehen des Ingenieurberufes.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Zukunft, Mangel, Bedroht
Quelle: www.spiegel.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.06.2006 21:13 Uhr von no_trespassing
 
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Ich empfehle die Quelle zu lesen.

Und wenn der Ingenieursberuf wirklich so ein geringes Ansehen hat, wieso verdammt nochmal reduziert man dann die Anzahl der Semester und pappt den Absolventen dann das Etikett "Bätscheler of Endschiniering" an die Stirn?

Soll das der Qualität förderlich sein?

Schon in der Schule fängt es an. Im Prinzip müßte jedes Abitur Mathe als Prüfung beinhalten.
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06.06.2006 21:46 Uhr von The_Nothing
 
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Außerdem wird Studieren zunehmend unattraktiv! Studiengebühren tragen ihren Teil dazu bei! Bald wird es sich nicht mehr jeder leisten können, und wer möchte schon hochverschuldet in eine möglicherweise unsichere Zukunft starten? Tja, unser Land schaufelt sich langsam, aber sicher sein eigenes Grab...
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06.06.2006 21:49 Uhr von vea
 
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an autor: in der quelle steht
"Doch der Mangel ist kein akutes konjunkturelles Problem - er hat eine lange Vorgeschichte. Die Industrienation Deutschland droht den Anschluss zu verlieren."
jetzt frage ich mich wie hilfreich bei diesem problem die studiengebühren sind.
es ist eine schande anstelle die bildung in diesem land zu fördern, wird sie für viele unereichbar gemacht.
ade industrienation deutschland
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06.06.2006 21:55 Uhr von SchlachtVati
 
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unglaublich: Wie brisant die Erkenntnisse des Bundesrechnungshofs in Sachen Ein-Euro-Jobs sind, erschließt sich erst auf den zweiten Blick. Mit den Ein-Euro-Jobs – im Amtsdeutsch »Arbeitsgelegenheiten mit Mehraufwandsentschädigung« – hat der Gesetzgeber de facto ein attraktives Angebot unschlagbar günstiger Arbeitskräfte vor allem für kommunale und gemeinnützige Arbeitgeber geschaffen. Im Gegensatz etwa zu Mitarbeitern aus Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) kostet der Ein-Euro-Jobber seinen Arbeitgeber nämlich gar nichts. Das gab es auch vor Hartz IV. Bis zu 200.000 Sozialhilfeempfänger schickten die Ämter damals in Eingliederungsjobs, um sie wieder an einen geregelten Tagesablauf zu gewöhnen. Geändert hat sich: Statt der Problemfälle vom Sozialamt bekommt man heute kostenlos auch hoch qualifizierte und hoch motivierte Hilfskräfte – vom gestandenen Handwerker über die pädagogische Fachkraft bis hin zu Informatikern oder Ingenieuren. Dass diese Ein-Euro-Jobber die Arbeit ganz normaler Mitarbeiter erledigen, könnte nur durch gewissenhafte Kontrolle und Aufsicht der Arbeitsverwaltung verhindert werden. Diese Kontrolle, sagt nun der Bundesrechnungshof, hat in 75 Prozent der Fälle versagt. Damit aber stehen die Ein-Euro-Jobs in dringendem Verdacht, Arbeitsplätze zu vernichten.

ich empfehle auch diesen artikel KOMPLETT zu lesen

http://zeus.zeit.de/...
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06.06.2006 21:57 Uhr von Robert2006
 
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Ich geb´ dir Recht In der Schule fängt das Problem an, aber weniger bei den Gymnasiasten im Allgemeinen als bei den Mittelschülern. Auch wenn ich jetzt sicher gelynched werde, und sicher typisch "gymnasial-hochnäsig" klinge, ich hab´ eben das Abitur hinter mich gebracht und keiner meiner Mitleidensgenossen hat irgendein Problem gehabt einen Ausbildungsplatz zubekommen. Selbst Mittelklasse-Kandidaten haben im Schnitt bei 5 Bewerbungen, 4-5 Zusagen. Was ich sagen will, ich denke, das die Lösung für unser aktuelles Arbeitslosigkeitsproblem weniger in der Wirtschaft als viel mehr in der Bildung zusuchen ist...
Wer kann´s den Firmen und Konzernen, aber auch Kleinhändlern denn verübeln, dass heutzutage an Leuten, die frisch aus der Schule kommen, also noch voll in der Materie stehen müssten, aber real kaum ein Wort Englisch sprechen, die Wurzel aus 4 nicht ziehen und "Rechtschreibung" nicht mal buchstabieren können, kein Interesse besteht?
Auch wenn ich von PISA prinzipiell nix halte, so hat diese Studie uns doch wenigstens auf ein ganz entscheidendes Problem in unserer Gesellschaft aufmerksam gemacht... Oder hat es zumindest versucht...

Noch was zum Kommentar des Autors: Die Einführung des Bachelors- sowie Mastergrades mag zwar für den Moment verwirrend sein, stellt aber nunmal einen weiteren Schritt in Richtung Internationalisierung dar. Und der Mastergrad, den man im Schnitt nach 10 Semester an Hochschulen erwerben kann, ist zumindest formal gleichwertig mit dem Diplom der Unis. Formal! Klar könnte man jetzt wieder anbringen: "Warum überhaupt Internationalisierung, was bringt uns das?" Na die Gewissheit, dass mein akademischer Grad in England/... auch anerkannt wird. Zumal ich als angehender Student das nicht sonderlich verwirrend finde, weil ich eben "reinwachse". Nur fängt diese Standardisierung meiner Meinung nach auf dem falschen Level an, gleiche schulische Rahmenbedingungen für alle auf nationaler Ebene zuschaffen, wäre eher ein sinnvoller erster Schritt in Richtung "besseres Bildungssystem".

Oh, ich glaub´ ich könnte mich noch stundenlang über die Ungereimtheiten in unserem Schulsystem auslassen, aber ich lass es besser dabei... ;)
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06.06.2006 22:38 Uhr von «azero»
 
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Den wichtigsten Punkt: vermisse ich in deiner News-Zusammenfassung, no_trespassing.

"An der Misere ist die Wirtschaft nicht ganz unschuldig. Jahrelang haben Konzerne wie DaimlerChrysler, Siemens oder Bayer ihrer Forschungsausgaben zurückgefahren. Zurzeit halten sie gerade einmal das Niveau der späten achtziger Jahre. Ex-DaimlerChrysler-Chef Jürgen Schrempp hatte sogar der Vision seines Vorgängers Edzard Reuter vom integrierten Technologiekonzern offensiv eine Absage erteilt - technische Berufe, so lautete die implizite Botschaft, haben in Deutschland keine große Zukunft."
http://www.spiegel.de/...

Vor diesem - nahezu allumfassenden - Versagen der Wirtschaftslenker steht nix in deiner Zusammenfassung. Schade, denn so mancher wird die Quelle gar nicht lesen und den wichtigsten Teil somit nicht erfahren: Der Spiegel kritisiert in einer - für die aktuellen Verhältnisse unglaublich brutalen - Offenheit die andauernde Unfähigkeit der Top-Manager, ihren eigenen Kompetenzbereich vernünftig auszufüllen ebenso, wie die Tatsache, Fehler stets nur bei anderen zu suchen.

Und dabei ist das nur die Spitze des Eisbergs. Nach und nach werden die Defizite immer größer (genauer: sichtbarer) werden; egal ob man in die Bildungs- oder Wirtschaftspolitik schaut: überall sieht man Versager und Träumer das Ruder führen...

» Das Quecksilber fällt, die Zeichen stehen auf Sturm,
» Nur blödes Kichern und Keifen vom Kommandoturm
» Und ein dumpfes Mahlen grollt aus der Maschine.
» Und rollen und Stampfen und schwere See,
» Die Bordkapelle spielt „Humbatäterä“,
» Und ein irres Lachen dringt aus der Latrine.
» Die Ladung ist faul, die Papiere fingiert,
» Die Lenzpumpen leck und die Schotten blockiert,
» Die Luken weit offen und alle Alarmglocken läuten.
» Die Seen schlagen mannshoch in den Laderaum
» Und Elmsfeuer züngeln vom Ladebaum,
» Doch keiner an Bord vermag die Zeichen zu deuten!

» Der Steuermann lügt, der Kapitän ist betrunken
» Und der Maschinist in dumpfe Lethargie versunken,
» Die Mannschaft lauter meineidige Halunken,
» Der Funker zu feig‘ um SOS zu funken.
» Klabautermann führt das Narrenschiff
» Volle Fahrt voraus und Kurs auf‘s Riff.
"Das Narrenschiff", Reinhard Mey
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06.06.2006 22:44 Uhr von no_trespassing
 
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Fehlentwicklung: >>jetzt frage ich mich wie hilfreich bei diesem problem die studiengebühren sind.

Überhaupt nicht, wenn nicht wirklich die Mittel in die Förderung der Unis gepumpt wird. Und das ist bei den klammen Landeskassen fraglich.
Im Prinzip würden Studiengebühren nur dann sinnvoll erscheinen, wenn ingenieurwissenschaftliche Studiengänge davon befreit würden. So könnte man zumindest regulierend eingreifen, denn wer braucht schon hunderttausende arbeitslose Juristen oder BWLer?
Die können nur verwalten oder vermarkten, was die Ingenieure entworfen und entwickelt haben!

@Schlachtvati: Der Zeit-Artikel zeigt ebenfalls ein gravierendes Problem aus, nämlich, daß durch die 1-Euro-Jobber praktisch den Markt umgehen und in der Tat Arbeitsplätze zerstören. Aber das gilt imho nur regional. Es ist die Frage, ob man einem arbeitslosen Ingenieur aus der Uckermark zumuten kann, Freunde und Familie, Heimat und Bekanntschaften aufzugeben, um zu Airbus nach Hamburg zu ziehen. Sowas kann für Leute derart depressiv sein, daß sie erstens nicht entsprechend motiviert an die Arbeit gehen oder vielleicht sogar ihren Frust im Alkohol ertränken.

@Robert2006:

>>Selbst Mittelklasse-Kandidaten haben im Schnitt bei 5 Bewerbungen, 4-5 Zusagen.

Das müssen aber Spitzen-Gymnasiasten dann sein.

>> "Warum überhaupt Internationalisierung, was bringt uns das?" Na die Gewissheit, dass mein akademischer Grad in England/... auch anerkannt wird.
>>

Was hat Deutschland davon, wenn die Qualität in Nachbarländern vergleichbar schlechter ist?
Der Dipl.-Ing. hatte jahrzehnte weltweit einen super Ruf. Überall arbeiteten Deutsche damit in Führungspositionen. Warum geben wir das auf?
Wir demontieren uns damit selbst.

Die gleichen Qualitätsstandards wird man nie schaffen. Das einzige, was noch hoffen läßt, ist das Duale Ausbildungssystem Deutschlands. Zum Glück haben das die Österreicher und Schweizer auch, sonst würde daran auch gesägt werden.

Die Franzosen, Spanier und Italiener kommen mit der Leistungsmentalität nicht zurecht. Man vergleiche allein mal die Streiks in diesen Ländern.
Auch diese Länder müssen sich der Globalisierung stellen, aber die realisieren auch, daß sie mit Streiks nicht weiterkommen. Stattdessen wehrt man sich mit Händen und Füßen gegen die Privatisierung von Staatsbetrieben oder drohende Übernahmen.

Provokant ausgedrückt: Deutschlands sprichwörtliche Tüchtigkeit ist einigen EU-Mitgliedern offenbar ein regelrechter Dorn im Auge.
Denn sie ist der Schlüssel zu massivem wirtschaftlichen Einfluß auf europäischer Ebene, den man verhindern will.
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06.06.2006 22:49 Uhr von Dukath
 
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Wir haben hier in Kiel letzten Mittwoch gegen Studiengebühren vor dem Landtag protestiert. Als Argument für die Geb. wurde akuter Geldmangel der Länder angegeben. Einen Tag später haben die Damen und Herren Abgeordneten sich selbst ihr Gehalt (Diäten) erhöht. Man denkt in der Politik offen bar wirklich nur 4 Jahre vorraus. Jetzt schon und erstrecht in etwa 5 oder 6 Jahren haben wir das geschafft, was die Allierten mit uns ursprünglich vorhatten. Wir werden ein Arbeiter- und Bauernstaat sein und nicht mehr.


Bin selbst im letzten Diplomstudiengang Elektrotechnik. Ich halte von der Umstellung auf Bachelor / Master nichts. Man will die Studierenden doch nur ein Jahr vorher los werden. Und die Elite macht dann ihren Master (2-Klassensystem, Stichwort Elite-Unis?). Im Ausland ist das deutsche Diplom noch viel wert. Der deutsche Bachelor wird oft im Ausland aufgrund dieses Schmalspurstudiengangs nicht anerkannt.
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06.06.2006 23:25 Uhr von vea
 
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dukath recht geb ich dir: der deutsche dipl ing ist ein markenname der im ausland noch viel wert ist.
glück haben noch die jenigen die sich sich vor der batchelor umstellung in ihren hochschulen eingeschrieben haben.
was mir noch zur quelle einfällt, es heisst dort das die meisten hochschulen zu wenige anmeldungen in den ingenieurstudiengängen haben, bei uns sind merkwürdigerweise die meisten, ganz vorne wi, überlaufen.
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06.06.2006 23:26 Uhr von «azero»
 
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*lol, nicht im Ernst, no_trespassing. > Das einzige, was noch hoffen läßt,
> ist das Duale Ausbildungssystem Deutschlands.

*lol, nicht im Ernst. Das "Duale Ausbildungssystem" ist eine einzige Katastrophe. Für handwerkliche Berufe mag es gerade noch passend sein. Industrielle Berufe tun sich damit schon deutlich schwerer. Berufe der sogenannten "Neuen Medien" sind im dualen System schlicht katastrophal. Schau dir mal die Vermittlungs-Zahlen von "Systemintegratoren" und "Anwendungsentwicklern" an. Von "Medien-Gestaltern" und "Technischen Assistenten" rede ich gar nicht erst. ;)

Dass man den Dipl.-Ing. abschafft, hat denn auch System. Es ist eine - notwendige - Wucherung des jämmerlich versagenden Bildungssystems. ... Du kannst eben kein Studium auf praktisch nicht vorhandenem Wissen aufsetzen. Und exakte Kenntnisse über Klingeltöne, Handytarife und Klamottenmarken reichen nicht, um Maschinenbau zu studieren. Aber es reicht, um in drei Jahren auch aus dem letzten Vollidioten einen "Bätscheler of Endschiniering" zu machen. Vollidioten, wie sie unsere 10-13-jährige Schulbildung verlassen. Vollidioten, die in der Abschlussprüfung Mathe (10. Klasse) allen Ernstes auf Fragen, wie

» Berechnen Sie
» 4,5 : 0,5
» 20²
und
» Wie viel Prozent sind 400 m von 4 km?
http://www.uni-rostock.de/... (pdf-Dokument)

__geprüft__ werden. ... Was willst du mit solchen Deppen anfangen, no_trespassing?! Das kann nicht einmal das "Duale Ausbildungssystem" puffern, wie die Erfahrung zeigt. Selbst für handwerkliche Berufe geht der Trend mittlerweile zur Suche nach "Abiturienten mit handwerklichen Fähigkeiten". Nicht ohne Grund, wie du siehst...
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06.06.2006 23:30 Uhr von SchlachtVati
 
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das desaster ist doch: , das das bildungsministerium meint , " man solle das studium "in die zukunft investieren" , und im selben atemzug die füße wegzieht !

hallo,
wer kleinpferdezucht betreibt, der soll sich nicht beschweren das er nur noch kleine pferde fangen kann.
wie ist es denn in der deutschen wirtschaft? zum beispiel mit dem staatlich geprüften techniker. seine vollzeitausbildung dauert zwei jahre.

er tritt dieses studium erst an wenn er schon eine berufliche ausbildung und beruferfahrung hat. für die inländische anerkennung dieser qualifizierten ausbildung wird seit fast 50 Jahren gekämpft.

die aroganz der NICHTZURKENNTNISNAHME dieser forderung der politik ist nicht zu übersehen. es ist auch nicht zuletzt der unermütlichen lobbyarbeit von standesorganisationen zu verdanken die dies seit jahrzehnten unterstützen.(VDI,VDE)
im ausland wird dies jedoch anders gesehen, dort werden die mit diesem ausbildungstand MITGEBRACHTEN fähigkeiten geschätzt und auch honoriert. ja es geht soweit das zum beispiel die chinesen ganze schulklassen nach deutschland zur ausbildung schicken.
und wie sieht es in der deutschen wirtschaft aus? ach sie sind techniker, schön wir stellen sie als qualifizierten facharbeiter BEFRISTET ein wenn sie noch nicht zu alt sind.
und wie sieht es denn mit der weiterqualifizierung aus? bescheiden, denn das was den wert einer beruflichen qualifikation ausmacht wird in diesem lande mit dem BILDUNGSMONOPOL manipuliert, überall hat man barrieren eingezogen und schafft auf diese art ein gesellschaftliches "Kastensystem".

der weitere aufstieg kann NICHT ohne kosten- und zeitaufwendige umwege
erreicht werden. in diesem alter und auf diesem ausbildungstand kann nicht anschliessend aufgebaut werden, ein wahnsinn den sich in der wirtschaft keiner leisten könnte und will, wird mittels bildungsplanung in diesem lande praktiziert.

und wie sieht es denn in der praxis aus? da wird man als techniker aussen vor gehalten so lange es geht, wenn dann die bugets schwindsüchtig werden und die projektplanzeiten fast vertan sind und alle beteiligten sich mangels kuchen zurückziehen um karriere zu machen, jede menge ungetane arbeit zurückgeblieben ist, dann hat man als techniker die zweifelhafte ehre das projekt fertig zu stellen oder zu beerdigen.

dann und nur dann wird vielleicht auf hinweise und ideen einer so qualifizierten fachkraft gehört. sollte er dann auch noch die frechheit besitzen das projekt erfolgreich abzuschliessen kann es passieren das auf grund von herbeigeführten organisatorischen maßnahmen alle weichen so gestellt werden das der "techneger" aufs abstellgleis an einen prellback gefahren wird. das merkt er dann spätestens wenn er sein alter vorgehalten bekommt.
airbusindustries wird solche leute die älter als 40 jahre sind nicht einstellen. viel lieber und einfacher ist es sich wie ein säugling auf den rücken zu legen und zu plärren "wir kriegen keine leute".

das ist ein verhalten das kann sich lieschen müller bei ALDI vor dem regal leisten , nur dort selbst dort sind die personalchefs inzwischen "sozialer" eingestellt, und machen sich gedanken über funktionale synergien was die gestaltung des arbeitsplatzes, und welchen aufwand der oder die angestellte haben wenn sie dort arbeiten wollen. Warum wohl?

und wie sieht es denn aus wenn man als älterer arbeitnehmer noch mal den schritt WAGEN soll den lebensmittelpunkt nach HH zu verlegen? es ist leicht zu fordern wie ein zigeuner die plünnen zu packen und alles zu verlagern, nur welche folgen hat das denn?

es ist geradezu lächerlich, das baut man an einem standort kapazitäten auf und hat keinen plan wo organisatorisch flaschenhälse sind, arme
geschäftsleitung der sowas widerfährt. waren wohl keine mittel für eine AIRBUS_ingenieur_brut_akademie mehr da? naiß....

gerade in HH kann man doch schon seit jahren beobachten das genau diese firma nicht ohne BRUTALSTE subventionierung und mit dem politischen brecheisen ihre ansprüche durchsetzt. da kann man sich vorstellen wie sie mit den arbeitnehmern rumspringen wird. das ist aber offensichtlich kein airbusspezielles problem, das gilt offensichtlich für grosse teile dieser wirtschaft. armes deutschland, kann man da nur sagen.

lieber züchtet man mittels HARTz regeln kleinpferde, und beschwert sich hinterher das es nur noch kleinpferde gibt.

DU bist so deutschland aber so dermaßen !
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06.06.2006 23:43 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Tja, wie recht ihr alle habt. :-(: (Ja die Pappenheimer haben ja die News noch nicht gefunden ;-)) Ich schon!

Also meine Meinung ist dazu.

Dass die Industriellen voraussichtig waren und schon vorher aufgegeben haben. Und jetzt können wir alle aufgeben. Oder es ist gar fingiert? Denn es gab ja die angeblichen Klauseln in dem 2plus4 Vertrag. Was immer wahrscheinlicher wird, das was dran ist! Anders kann ich das leider nicht erklären! Spricht mittlerweile alles dafür und leider nichts entkräftendes mehr dagegen (Das Deutschland nicht mehr hochkommen darf.).

So und zu den Ein-Euro-Jobbern. Wie Recht Du hast SchlachtVati (wie immer). Aber die "Maßnahme" kann leider nicht mehr gestoppt werden. Denn dann ist die Ka**e am dampfen! Denn wo will man dann die Arbeitlosen verstecken? Und es hängen ja auch noch Arbeitsstellen daran die dann auch noch wech fallen. Tja und dann wird der blöde Michel hellhörig, vielleicht. Also da kommen die nich mehr raus und wir auch nicht mehr.
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07.06.2006 00:03 Uhr von SchlachtVati
 
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@äugelein: diese gesellschaft ist zum untergang bestimmt, bringen wir es hinter uns, vor uns kann nur noch das paradies kommen, so brav wie wir waren !*g*
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07.06.2006 00:17 Uhr von Super-Ingo
 
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Ingenieure Die stehen halt nicht im Mittelpunkt, haben aber meist genug Knete. Das Problem ist, dass das Studium extrem hart ist. Man will eben nur die besten und siebt aus.

Leider ist das in ALLEN Fächern so.
Indem man Numerus Clausus einführt, Eingangstest macht, die Ansprüche nach oben schraubt und den Studenten Gebühren auflastet, damit sie ernsthafter studieren, kann man die Probleme nicht lösen.

Dadurch ist noch KEIN Student plötzlich intelligent geworden. Es gibt eben nach der Schule eine Generation und die wird aufgeteilt auf die Studiengänge. Jedes Fach will die besten, aber der Durchschnitt wird nicht besser.

Immerhin ist es bei Ingenieuren so, dass jeder das studieren darf und kann. Also theoretisch. Praktisch fliegen viele raus, weil man sie überfordert.
Aus dummen Schülern sollen plötzlich Musterstudenten werden. Das Wunder funktioniert halt nicht immer.
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07.06.2006 00:27 Uhr von JCX2000
 
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Rumjammern nutzt nix: Ich glaube, dass ich selber in die politik gehen muss, um da etws zu bewirken, falls mir nicht vorher ein besserer job woanders angeboten wird ;-)
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07.06.2006 00:40 Uhr von SchlachtVati
 
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ich weiss schon super-ingo ! das ist wie bei unseren "coca - cola -telekom-mc-" helden !

was für ein krampf muß das sein , von 81% "orginaldeutschen" (....von den 82,4 Millionen Menschen in Deutschland kommen 15,3 Millionen aus dem Ausland ),................

http://www.tagesschau.de/...

eine truppe von 30 bolzern zusammenzustellen ?

liegt es am fördern oder fordern ? erkennst du die parallelen ?

übrigens von einigen "resten" des 19% haufens werden wir schon ausgelacht , und ich weiß das ganz genau , da kannst du mir glauben schenken !


ist mein handy eigentlich schon hart ?
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07.06.2006 01:12 Uhr von no_trespassing
 
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@azero: >>Was willst du mit solchen Deppen anfangen, no_trespassing?! Das kann nicht einmal das "Duale Ausbildungssystem" puffern, wie die Erfahrung zeigt. Selbst für handwerkliche Berufe geht der Trend mittlerweile zur Suche nach "Abiturienten mit handwerklichen Fähigkeiten". Nicht ohne Grund, wie du siehst...
>>

Ich geb Dir vollkommen recht.
Was ich sagen wollte ist, daß das Duale Ausbildungssystem deshalb noch hoffnungsschimmernd ist, weil es den Ausbildungssystemen im südlichen Europa deutlich überlegen ist. Die machen ja fast nur Berufsschule, also praktisch eine weiterführende Schule.

Nur gefährden die heimischen Firmen das System, wenn immer mehr verlagert wird.

Natürlich kann man mit Leuten nix anfangen, die schon bei Grundrechenarten hoffnungslos überfordert sind. Und keiner kann Firmen zumuten, solche Leute verpflichtend einzustellen.

Wenn man sich in Europa umschaut, dann steht Deutschland vergleichsweise noch passabel da, was die Verbindung zwischen Wirtschaft und Bildung betrifft.

Die Spaßgesellschaft ist gerade da dominant, wo es sich die Leute finanziell eigentlich nicht leisten können. Spanien profitiert massiv von den Agrarsubventionen, Frankreich baut einen künstlichen Protektionismus auf und setzt auf staatliche Betriebe, selbst Großbritannien hat eine Jugend, die nicht die Leistungserwartungen erfüllt.
Und das reiche Norwegen mit seinem vielen Öl schafft es auch nicht, ein paar Global-Player-fähige Konzerne auf die Beine zu stellen. Die wissen schon, warum sie alles Geld in einen Fonds zur Zukunftssicherung investieren. Die künftige Generation wird das Geld mal nötig haben.

Die PISA-Ergebnisse spiegeln zwar eine Menge Offenkundigkeit wider, aber Deutschland ist (noch)nicht so schlecht, wie es aussieht. Jedenfalls nicht vergleichsweise mit anderen Ländern.

Ich finde es gar nicht mal so schlecht, daß Handwerker auch schon Abiturienten suchen.
Zumindest kann ich dann noch Qualität erwarten, wenn ich mal wieder handwerkliche Leistungen in Anspruch nehmen will.

Aber ich verstehe schon: Wenn schon Abiturienten Handwerker werden, gehen sie nicht nur der Uni verloren.
Was passiert mit all den Leuten, die in der Hauptschule ihr Dasein fristen? Für die bleibt nur noch der Weg in die Schwarzarbeit/Kriminalität.

Jetzt stellen sich wieder die Fragen: Wer ist in welcher Form dafür verantwortlich, daß sich das Niveau so dermaßen nach unten verschoben hat?

Den technischen Fortschritt kann man jedenfalls nicht als Entschuldigung nehmen. Für einen Max Grundig war es schwieriger, mit den damals vorhandenen Mitteln ein Radio oder einen Fernseher zu konstruieren, als heute für einen Ingenieur Bauteile für den PC.
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07.06.2006 01:28 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Ja Vati: Da sagste was. Und lange wird es nicht mehr dauern, denn bald bricht die Börse zusammen und wir werden wohl alle sterben (nehme ich leider an). Aber wie Du schon erwähntest. Weil wir so gut sind und so viele positive Punkte und Wissen gesammelt haben, kommen wir ganz nahe an den Herren, die Herrin. Denn von wem will Sie/Er wohl beraten werden? Das es dort oben nicht auch bergab geht (Wer weiss wer da oben auch noch labern/bestimmen will.). Also das der Himmel nicht auf die Erde knallt. Also brauchen wir beide und noch viele weitere hier, sich keine sorgen zu machen um einen besseren Posten als hier unten. *g*
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07.06.2006 01:41 Uhr von Das allsehende Auge
 
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JCX2000: Dass ist ja gerade das Problem! Denn die die besser als die sind, bekommen bessere Jobs als in der (offiziellen) Politik. Und was noch dazu kommt. Es ist furchtbar leicht besser/klüger zu sein. :-) :-(
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07.06.2006 04:28 Uhr von jreusch
 
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studiengebühren sind dafür natürlich das beste mittel um sowas zu bekämpfen!
damit bringt man auch noch den letzten zum studieren...
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07.06.2006 07:38 Uhr von hawk74
 
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Ich bin Dipl.Ing. und habe jetzt 1.5 Jahre versucht einen neuen Job zufinden.
Habe gute Referenzen, Erfahrung, Flexibel, mitte 30, etc. etc.

Alles was die Firmen suchen.

Aber was bieten sie dafür ?!
Ich gehe nicht für 37.000 € (brutto) im Jahr, 40 Std. die Woche, arbeiten.
Die Arbeitsbedingungen sind teilweise sooo schlecht ... man muss schon sehr verzeifelt sein, um so einen Job anzunehmen.

Bei mir ist es nicht so schlimm (habe arbeit.. möchte nur etwas anderes machen).

Airbus ?! Da bekommst du deine Bewerbung nach 6 Wochen (ohne großen Kommentar) zurück. So groß kann der Ing.-Bedarf bei Airbus nicht sein.

Meine Erfahrungen sind ...

- genug Ing.
- aber schlechte Arbeitsbedingungen (daher kaum Bewerber)
- kein ernsthaftes Interesse der Firmen

Bis dann...
HAWK
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13.06.2006 10:52 Uhr von rh1974
 
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ein anderes problem ist, das man oft auch ausschreibungen sieht, wo ich mir sage ingenieur? wozu? warum muss zum bleistift ein administrator dipl-ing-inf sein? kann mir das einer erklaeren? warum muss einer der maschinen ueberwacht dipl-ing-irgendwas sein?

ingenieur sind entwickler!!! ich bin der ueberzeugung das einige position ohne weiteres mit technikern besetzt werden koennten!

@hawk74

gebe dir in einigen punkten abolut recht, beonders: viel verlangen, ein butterbrot geben...danke dt wirtschaft
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13.06.2006 11:34 Uhr von zenon
 
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Ich kann mir das: beim besten Willen nicht vorstellen, daß es denen nicht möglich sein soll qualifiziertes Personal in DE zu finden?!?
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14.06.2006 12:47 Uhr von eros007
 
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zenon: >> Ich kann mir das beim besten Willen nicht vorstellen, daß es denen nicht möglich sein soll qualifiziertes Personal in DE zu finden?!?

Dann warst du anscheinend noch nie in einem Unternehmen, das viele Ingenieure benötigt. Den Mangel merkt man eigentlich schon dann, wenn man sich die Arbeitszeiten der Leute in den Betrieben anschaut. 50h pro Woche sind keine Seltenheit, wahrscheinlich schon fast Durchschnitt. Wenn man nachfragt, warum denn nicht mehr Leute eingestellt werden, um die Mitarbeiter zu entlasten, stellt man fest: Einerseits kostet das die Unternehmen mehr als die Überstunden (die oft freiwillig und ohne Lohnzuschuss geleistet werden), andererseits findet man einfach keine geeigneten Bewerber. Ich kenne mehrere Beispiele, dass sich auf Stellenausschreibungen für Ingenieure (Simulationskenntnisse) oft monatelang niemand meldet. Die Entlohnung (>45.000 Brutto) wäre nicht schlecht, und auch München für Arbeitnehmer nicht unangenehm. Aber leider bewerben sich Leute mit falscher Qualifikation (und das Um- bzw. Einlernen würde mehrere Monate dauern), beispielsweise BWL-er, Informatiker ohne mechanische/physikalische Kenntnisse usw. In so einer Situation hat das Unternehmen durchaus einige Mehrausgaben, bis der Mitarbeiter halbwegs ordentliche Leistungen erbringt. Und im ersten Jahr müsste - gerade bei kritischen Projekten - immer noch ein anderer drüberschauen, ob auch tatsächlich das gewünschte simuliert wurde.

Man kann natürlich die Unternehmen in die Pflicht nehmen und sagen, dass sie die Leute dann eben entsprechend schulen (d.h. aus- und weiterbilden) müssen. In dem geschilderten Fall sehe ich das auch so (kurzfristig gäbe es sowieso keine andere Möglichkeit, als eben einen guten Informatiker zu nehmen). Aber allgemein kann man die Verantwortung für solche Zustände nicht allein den Unternehmen zuschreiben. Nein, unser lieber Staat ist zu einem beträchtlichen Teil mit schuld an der Sache. Da er für die Ausbildung zu wenig getan hat und tut. Da er das Geld lieber den Arbeitslosen und Rentnern zusteckt als in die Bildung der Kinder und (jungen) Erwachsenen.

Und zu den Studiengebührengegnern: Natürlich bedeuten Studiengebühren zunächst sinkende Studentenzahlen. Allerdings sank die Zahl in den Nachbarländern, die es vor kurzer Zeit machten (Italien, Österreich) nur kurzfristig und hatte sich schon nach 3 Jahren erholt. Insofern hätte man kaum Probleme in dieser Hinsicht. Allerdings böten Studiengebühren Platz für verschiedenartige Fördermöglichkeiten. Gerade in Berufen, die sehr begehrt sind (derzeit Ingenieure), könnte der Staat guten Studenten (alle, deren Schnitt besser als beispielsweise 2,5 ist) die Gebühren erlassen und sogar noch ein Stipendium draufsatteln. In Fächern, wo es sowieso zu viele Anfänger gibt (BWL, Jura, teilweise Medizin), könnte man nur sehr wenige Stipendien vorsehen. So würde man über gewisse Steuerungsinstrumente verfügen, die gerade gute Leistungen belohnt.

Und noch ein Argument für Studiengebühren (neben der möglichen besseren finaziellen Ausstattung der Unis, Förderung von Qualität über "Marktmechanismen"): Für Kindertagesstätten und Kindergärten muss man bezahlen, aber am andere Ende soll alles kostenfrei bleiben? Warum das? Dabei ist bei Studenten an Unis abzusehen, dass die meisten später genug Geld verdienen werden, um eventuelle Studienkredite zurückzuzahlen. Bei Kindergärten zahlen die Zeche nur die Eltern. Wer sich das Geld nicht leisten kann, lässt sein Kind eben zu Hause. Das bewirkt, dass die Schule Aufgaben des Kindergartens übernehmen muss und damit ihre eigenen Aufgaben nicht erfüllen kann. Das Ergebnis kennen wir ja. Wir sind das Land mit den geringsten Bildungsmöglichkeiten für untere Schichten weltweit (verhältnismäßig gesehen)! Da muss man zunächst nicht an den Unis ansetzen, sondern viel früher. Die Unis sollen ihren Weg gehen dürfen. Mit oder ohne Gebühren, was sie lieber haben. Da bringen Zwangsvorschriften wie Gebührenfreiheit nur mehr wenig. Der Zug ist für viele arme Jugendliche schon viel früher abgefahren, da muss man ansetzen.

Und so nebenbei: Die geplanten 500 Euro pro Semester tun niemandem wirklich weh. Das sind - auf den Monat gerechnet - etwa 85 Euro. Neben den Lebenshaltungskosten von 600 Euro in München nimmt sich die Summe ziemlich bescheiden aus. Wenn meine Eltern 600 Euro im Monat für mich zahlen können, können sie auch 700 Euro zahlen. Bafög könnte man entsprechend anpassen.

Aber in Deutschland ist das Problem, dass die Leute immer gegen Reformen sind, die ihren Geldbeutel betreffen. Auch wenn sie in einem Jahrzehnt vielleicht profitieren könnten. Aber so ist es eben in Deutschland. Armes Land. Wenn du mal draufgehst (also richtig, nicht nur ne Krise wie momentan), dann lag es meiner Meinung nach an zu wenigen Kindern, die zu schlecht ausgebildet wurden, weil irgendwelche anderen Leute über ihre Verhältnisse leben mussten und damit kein Geld mehr für die Zukunft da war.

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