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Studie: Krankenhausessen kann eine bestehende Unterernährung verschlimmern

Übel ist ihr Ruf bei manchen und auch eine europaweite Studie zeigt jetzt: Mahlzeiten, die den Patienten in Europas Kliniken vorgesetzt werden, können bei unterernährten oder an Organfunktionsstörungen leidenden Personen diese weiter schwächen.

So verlängere sich laut Studie nicht nur die Aufenthaltsdauer solcher Patienten, sondern auch die Sterblichkeit erhöhe sich bis um das Dreifache. Insgesamt, so die Studie, zeigten sich bei einem Viertel der Patienten teils starke Mangelerscheinungen.

An der Studie nahmen insgesamt 15.000 Personen (2.000 in Deutschland) teil. Allerdings sei das Ergebnis weder Ärzten noch Patienten ausreichend bewusst, obwohl die Problematik schon seit längerem bekannt sei, so Prof. Herbert Lochs von der Charité.


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WebReporter: The_Nothing
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Studie, Krank, Krankenhaus, Unterernährung
Quelle: www.taz.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.06.2006 17:50 Uhr von The_Nothing
 
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Für alle die sich wundern: Ja, ich habe die News neu eingeliefert, nachdem sie wegen falscher Wiedergabe gesperrt werden musste.

Dazu muss ich sagen, es war in der Quelle auch etwas dumm formuliert, aber es muss in der Tat heißen, das die Mahlzeiten bereits bei Einlieferung unterversorgte Patienten weiter schwächen und somit nicht auf deren Versorgung ausgelegt sind. Ich hoffe, damit meine Fehlinfo von heute morgen weitestgehend zu beseitigen, Danke!
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06.06.2006 20:50 Uhr von Klaus Helfrich
 
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Mal eine etwas bessere Quelle für alle die es interessiert:
http://www.berlinonline.de/...
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06.06.2006 22:53 Uhr von kwikkwok
 
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Kann ich bestätigen: Gerade erst kürzlich hatte ich das zweifelhafte Vergnügen, jemand aus der Familie regelmäßig in der hiesigen Uniklinik zu besuchen. Die Portionen waren teilweise schlicht lächerlich, OP usw. hin oder her.

Persönlich allerdings habe ich ohnehin eine schier unüberwindliche Abneigung gegen alles, was auch nur entfernt nach Kantinenfraß riecht (ein überall stets gleiches spezielles Fertigsoßen´aroma´), von schmecken wollen wir da gar nicht erst reden...;(
Gibt ja glücklicherweise nette Menschen, die einem durch so eine Krankenhauszeit mit leckeren Kassibern durchhelfen:)
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07.06.2006 09:24 Uhr von Luthienne
 
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Oft Stationspersonal schuld Ich hab selbst jahrelang in einer Krankenhausküche gearbeitet. Unter anderem haben wir mehrere Auszeichnungen für gutes Essen bekommen, und Beschwerden wegen Geschmack gabs so gut wie nie. Nix mit Fertigsoßen, im Prinzip wurde so ziemlich alles frisch hergestellt ;) (Allerdings ist das gerade in kleineren Krankenhäusern nicht immer so möglich.)
Aber das kann Küchenpersonal nicht hellsehen, und es ist deshalb an den Leuten auf der Station, das entsprechende Essen zu bestellen. Es gibt in jeder Krankenhausküche auf jeden Fall mindestens eine Diätfachkraft, die für Patienten mit besonderen Anforderungen spezielle Essenspläne erstellen kann, bei Bedarf auch nach einem persönlichen Gespräch mit dem Patient - nur wissen müssen die das dann schon.
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29.06.2006 17:25 Uhr von nabach
 
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Kein Wunder den manches Krankenhausessen ist schwer geniesbar.
Auch hat es teilweise weite Transporte hinter sich und ist im regelfall sowieso nur eine Diät!

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