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Südkorea: OhmyNews - Sieht so die Zukunft des Journalismus aus?

Für das südkoreanische Bürgerportal OhmyNews sind heute schon 40.000 so genannte Bürgerreporter im Einsatz, ganz normale Durchschnittsmenschen, die in ihrer Freizeit Nachrichten verfassen, die von einer Profi-Redaktion in Seoul ausgewählt werden.

Alle sind Amateure, die für ein Taschengeld arbeiten und aus Interesse an der Sache dabei sind. Die große Verbreitung beweisen zwei Millionen Hits täglich, das Portal ist auch zum Meinungsmacher geworden.

"Journalismus ist nicht länger ein Vortrag, sondern eine Konversation", sagt der Sprecher von OhmyNews, das nun auch eine englische Seite hat und dessen Bürgerreporter inzwischen in 88 Ländern sitzen, einige arbeiten auch schon fest als Redakteure.


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WebReporter: snickerman
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Zukunft, Südkorea, Journalismus
Quelle: www.tagesschau.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.06.2006 14:28 Uhr von snickerman
 
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Hm, wieso kommt mir das so bekannt vor? Wie viele Hits hat eigentlich Sternshortnews so am Tag? Aber da ist noch ein weiter Weg vom Abschreiben bis zum "richtigen" Journalismus zurückzulegen- ein Weg, der in Korea offenbar schon beschritten wird!
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06.06.2006 14:40 Uhr von snickerman
 
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Und über die Sache mit der Bezahlung würde ich ja auch gerne nochmal mit den "Gewaltigen" da oben nachverhandeln...
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06.06.2006 15:27 Uhr von naddelth
 
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das hier ist ja auch: was anderes, denn schon geschriebene Nachrichten kürzen bzw. umformulieren kann man ja nicht als Journalismus bezeichnen, oder??? Da machen sich ja andere die Arbeit und wir sind nur die Nutznieser...
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06.06.2006 15:31 Uhr von summertime
 
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mal ganz davon abgesehen: ist shortnews nichts mehr als just for fun. Hier wird weder die Welt verändert noch sonstwas bewegt. Einfach eine nette Seite um sich zu streiten und über tägliche News zu diskutieren. Nicht mehr und nicht weniger.
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06.06.2006 16:14 Uhr von Wahsinn
 
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Tippfehler Tippfehler: Einstz
Das Wort "Einstz" konnte ich nicht im Duden finden.
Ich vermute, dass es sich dabei um einen Tippfehler handelt und eigentlich "Einsatz" heißen soll, allerdings fiel mir dies SOFORT auf, bereits beim ersten Blick auf die News, ohne zu lesen. Daher frage ich mich, wie Autor und Newschecker dies übersehen konnten.
Oder existiert das Wort tatsächlich, taucht aber nicht im Duden auf?
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06.06.2006 16:20 Uhr von snickerman
 
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OhmyFault: Ich habe das beim Wegschicken noch so aus dem Augenwinkel wahrgenommen, aber dachte mir:
"Komm, raus damit, die Checker müssen ja auch mal was zu tun haben..."
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06.06.2006 16:23 Uhr von amtrak
 
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@summertime: wobei das Niveau in den letzten Jahren schon stark abgenommen hat. "Just for Fun" hast Du ja auch sehr schön ausgedrückt. Auch wenn die Lebensaufgabe einiger Mitglieder mitlerweile das Auffinden von Rechtschreibfehlern oder Hetze gegen Amerika oder auch Beschimpfungen anderer User ist, bin ich immer wieder über die Aktualität einiger Short-News überrascht. Wäre nicht das erste Mal, dass ich hier etwas lese und 2(zwei) Tage später wird diese Meldung als topaktuell in anderen online-Magazinen vorgestellt.

Grüße
amtrak
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06.06.2006 18:12 Uhr von GuaranaJones
 
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@summertime: So sehr ich auch fast immer eine gegenteilige Meinung zu Deiner habe, diesmal geb ich Dir vollkommen recht. :)
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06.06.2006 18:23 Uhr von coke1984
 
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@amtrak: Ja da stimme ich die voll und ganz zu; obendrein ist mir auch noch aufgefallen das die hier als "Sack-Reis-News" verschrienen Beiträge oftmals 1-2 Tage später in der "Kurz notiert"-Sparte einiger Tageszeitungen wiederzufinden sind, manchmal sogar mit ähnlicher Wortwahl. Da hat sich mir schon einige Male der Gedanke aufgezwungen, ob wohl findige Redakteure bei SSN abschreiben...
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06.06.2006 20:23 Uhr von polemikado
 
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Naja, es mag die Zukunft sein, aber ist es so gut: Immerhin haben normale Menschen immer nur ihre eigenen Ansichten, Journalisten können ja gefeuert werden, sie haben einen Beruf, der sie zur Seriosität verpflichtet, wenn sie bei einer Seriösen Zeitung noch eine Stelle kriegen wollen. OK, oft genug sind auch angestellte Journalisten zu subjektiv (also BLÖD Zeitungsjournalisten nehme ich heraus, das sind für mich keine echten Journalisten), dennoch halte ich es wieder mal für so eine jetzt-beziehen-wir-die-Mass-mit-ein,-damit-alle-denken,-wir-sind-so-modern- und-konsumentenfreundlich-Sache.

Auch hier, bei SSN gibt es immer wieder Kommentare oder Artickel bei denen man sich nur noch an den Kopf fassen kann. Also wenn jemand Wert auf eine bestimmte Objektivität oder Fachkundigkeit legt, wird er diese Entwicklung wohl nicht gutheißen.

Um Kritik zuvorzukommen: Jetzt kommen wahrscheinlich wieder leute, die mich als elitären Antidemokraten sehen. :D
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07.06.2006 10:42 Uhr von asmodai
 
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Zukunft: Wäre schön, wenn die Zukunft so aussehen würde. Anfänge sind ja auch schon in SSN zu finden. Die Menschen sind eben eher an der Meinung ihrer Mitmenschen, als an der kalkulierten Meinung von Medienkonzernen und Politik interessiert.
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07.06.2006 11:26 Uhr von burschi86
 
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Wieso Zukunft? Das Modell, dass einfache Menschen für eine Zeitung schreiben, ist ja nicht so weit von der Wirklichkeit auch bei uns entfernt. Man schaue sich doch mal die ganzen regionalen Zeitungen an und wie viele freie Mitarbeiter dort tätig sind. Das sind auch keine ausgebildeten Journalisten, sondern Menschen, die Spaß am recherchieren und schreiben haben. Die kriegen zwar noch von den Reakteuren meist Termine zugewiesen, aber bei mir ist es auch so, dass ich dorthingehen kann und erläutere denen, was mir als interessant aufgefallen ist und dann kann ich darüber schreiben und es kommt in die Zeitung. Natürlich ist es noch nicht so, dass es gar keine festen Reporter mehr gibt, die selber noch Termine warnehmen, aber am Wochenende sind es eigentlich nur noch freie Mitarbeiter, die unterwegs sind und die Arbeit für die lokalen Redaktionen erledigen.

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