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Genmanipulierte Ziegen liefern neues Medikament - Baldige Zulassung möglich

Das gerinnungshemmende Mittel ATryn-1750-IU wird aus der Milch von Ziegen gewonnen, die ein humanes Protein produzieren, nachdem ihren Zellen dessen entsprechende DNA-Sequenz "eingesetzt" wurde. Es wäre die erste Zulassung eines solchen Medikamentes.

Zunächst skeptisch, empfiehlt die europäische Arzneimittel-Behörde nun nach Befragungen von Experten die Zulassung des Mittels, das mehr Nutzen als Risiken mit sich bringe. Tests an Patienten untermauerten zudem die Wirksamkeit des Biotech-Produktes.

Patienten mit Gerinnungsstörungen könnten so bei chirurgischen Eingriffen gegen Thrombosen und Embolien behandelt werden, ohne sich dabei dem Risiko einer Krankheitsübertragung wie bei der herkömmlichen Transfusion von menschlichem Plasma auszusetzen.


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WebReporter: The_Nothing
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Medikament, Zulassung, Ziege
Quelle: www.welt.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.06.2006 01:17 Uhr von The_Nothing
 
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So wichtig neue Medikamente auch sind, aber wo hier das eine Risiko ausgemerzt wird (Übertragung von menschlichen Infektionskrankheiten), da entstehen meiner Meinung nach gleich zwei neue:

Übertragung tierischer Krankheiten (auch das ist nicht auszuschließen) und mögliche Wechselwirkungen mit ziegeneigener DNA bei der Produktion des Enzyms, es könnte möglich sein, das es nicht exakt so beschaffen ist, als wenn menschliche Zellen es produziert hätten, da Gene miteinander agieren können.
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06.06.2006 12:29 Uhr von jd-fun
 
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@autorenkommentar: das problem der krankheitsübertragung ist in der tat gegeben. hier steht es krankheit - menschlich gegen krankheit - tierisch.
hehe, muss man die milch eben pastaurisieren xD lol

und wegen der wechselwirkung ist es in der tat schwierig, da zu beurteilen, wo das endet. das ist aber ja immer das problem bei genmanipulationen. auch, wenn mich die genlobby dafür nun virtuell killen wird: wie wissen nichtmal. ob nicht auch genmanipullierter mais eine veränderung in unserem körper hervorruft, ob nicht auch genveränderte getreidesorten unsere zellen mutieren lassen.

anderer seits kann aber kein medikament wirklich GENSAU so geschaffen sein, wie menschliche stoffe - dazu ist die natur einfach zu genial. in versuchen, die vorgänge in der niere syntetisch nachzumachen, stellte sich heraus, dass man für das, wozu die niere zwei sekunden braucht, fünf wochen benötigt - die kosten des versuches bewegten sich im siebenstelligen bereich. auch "künstliche hormone" wie in der antibabypille können nicht zu 100% den körpereigenen hormenen entsprechen - es funktioniert dennoch, wenn auch mit zum teil erheblichen nebenwirkungen.

wenn man mit diesem mittel menschenleben retten kann, weil man trombosen verhindert, und die nebenwirkungen den patienten nicht im alltag behindern, dauerhaft schädigen oder gar sein leben gefährden, spricht meiner meinung nach nichs gegen den einsatz dieses präperates - ob es zu langzeitschäden aufgrund der genmanipulation kommt (siehe meine anmerkung weiter oben in diesem kommentar) muss man davon erstmal unabhängig überlegen, da wir hier noch überhaupt keinen denkanhaltspunkt haben....
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06.06.2006 14:18 Uhr von lucky strike
 
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vor 250 jahren: hatten wir auch noch keine autos. momentan ist es nicht möglich hormone oder ähnliches künstlich herzustellen, aber die natur hat ja auch nen vorsprung von ein paar millionen jahren :)
ich denke mal irgendwann wird es möglich sein
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07.06.2006 07:56 Uhr von webschreck
 
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Das Thema Gentechnik: muß eingentlich Genmanipulation heißen, weil aber auch gar nichts fundiert, geschweige denn, ausgereift ist. Wie schon geschrieben wurde: Die Natur brauchte Millionen von Jahren, um ihre Genialität zu erreichen, der Mensch will das im Laufe eines Berufslebens! Da muß er ja kläglich scheitern.

Im Forum von http://www.transgen.de (grüne Gentechnik) habe ich mit meinen Fragen alle Wissenschaftler auf diesem Gebiet an die Wand geschrieben. Weil sie keine Antworten kennen und sogar das Nippen am Genmais sogar unbeschadet überlebt haben, wurde ich nur noch persönlich angegriffen, habe aber keine Antwort erhalten. Soviel zum Nutzen für die Genmanipulationen! Das Verhalten der Forscher sagt eigentlich alles!!!
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07.06.2006 11:03 Uhr von polemikado
 
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Würdet ihr auch einen Menschen manipulieren, um eine Ziege zu retten?? Tja, wir Menschen sehen überall nur unseren eigenen Nutzen...

Der Mensch aht ausserdem schon immer mit Dingen gespielt, die er nicht kontrollieren konnte. Erst im letzten Jahrhundert fing das an, richtig gefährlich zu werden, weil wir erst dann Zugang zu Technologien hatten, die wirklich Schaden anrichten können (ich sag nur mal Atomenergie/bombe).
Weiter ging es mit Nanotechnologie, (siehe Asbest) und bald ist des die Biotechnologie (siehe biologische Kriegsführung). Und nicht zu vergessen, die Amis, die das Wetter manipulieren... :D
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07.06.2006 15:24 Uhr von opppa
 
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Genmanipulierte Ziegen: Ich dachte immer, die seien für die Grünen im Bundestag ???
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15.06.2006 23:43 Uhr von md2003
 
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Tja die Gentechnik macht wirklich so gut wie alles möglich! Was kommt da wohl als nächstes?!?
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23.06.2006 15:55 Uhr von nabach
 
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Dem Auto muß man Recht geben, da die anderen Risiken meist nicht bedacht werden.
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28.06.2006 01:06 Uhr von Borgir
 
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wenn: solche medikamente mit erfolg eingesetzt werden können, dann kann die menschheit der gentechnik sehr dankbar sein. wo ist das problem wenn gentechnik zu solchen zwecken eingesetzt wird?

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