05.06.06 13:12 Uhr
 197
 

Regionale Klimaverschiebung: Artenvielfalt von Meerestieren verringert sich

An der Küste von Kalifornien untersuchten Wissenschaftler Muschelbänke und stellten fest, dass die so genannte Biodiversität innerhalb 40 Jahren dramatisch zurück ging. Um 60 Prozent verringerte sich die Anzahl der Lebewesen in den Muschelbänken.

Seit den 60er Jahren wurden dort alle zehn Jahre Proben entnommen. 141 Arten sind an einer besonders betroffenen Stelle verschwunden. Zwischen 24 und 81 Prozent nahm der Artenreichtum an anderen Entnahmestellen ab.

Die Verschiebung des Klimas und die damit verbundene Erwärmung der Wasseroberfläche in dieser Region könnte für diese Entwicklung verantwortlich sein. Damit wäre es erstmals nachgewiesen, dass die globale Erwärmung zum Artensterben beiträgt.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: thothema
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Klima, Region
Quelle: derstandard.at

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Bundesforschungsministerin: Das Deutsche Internetinstitut kommt nach Berlin
Teneriffa: Spuren eines 130-Meter-Tsunamis gefunden
Forscher entdecken drei Dutzend Erbfaktoren, die die Intelligenz begünstigen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
05.06.2006 12:48 Uhr von thothema
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ein empirischer Beweis für eine Vermutung (die aber doch fast schon sicher war). Vielleicht wieder eine Argumentationshilfe für die "neuen Grünen" in den USA. Al Gore macht sich ja gerade stark für den Klimaschutz.
Kommentar ansehen
05.06.2006 13:52 Uhr von Bibi66
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
"Omnia fluctuat" hat mal ein alter Lateiner gesagt...

Ich vermute mal, das einige oder viele Arten (von denen wir wahrscheinlich nicht mal die Hälfte kennen) aufgrund der Klimaänderung und sonstiger Veränderungen zwangsläufig krepieren, andere sich anpassen und weiterentwickeln. So wie es seit der ersten Zellteilung vor zig Millionen Jahren der Fall ist.

Allerdings ist das wohl eher eine philosophische Angelegenheit, als eine beobachtbare. Immerhin kennen wir vermutlich gerade mal 1 Prozent (wenn nicht sogar weniger) aller Arten, die seit Beginn des Lebens, so wie wir es zu kennen glauben, existierten und wieder verschwunden, sprich ausgestorben sind (gab hier bei ssn mal diesbzgl. nen interessanten Artikel).

Bin zum Beispiel immer wieder überrascht, unter welchen "lebensfeindlichen" Bedingungen irgendwelche Organismen leben bzw. überleben und sich mit Sicherheit auch weiterentwickeln (und damit mein ich nun nicht so "Urgesteine" wie Kakerlaken etc., oder diese blinden Krebse usw. die neulich erst zufällig entdeckt wurden). Nur was sich draus entwickelt.. das wird die Spezies Mensch wohl nie erfahren. Vermuten, ja vielleicht. Aber selbst sehen? Ich denke, da ist die Lebensspanne (zumindest so wie wir sie momentan kennen) zu gering. Immerhin kann ja auch niemand definitiv sagen, ob sich "Mensch" weiterentwickelt und sich den veränderten Umweltbedingungen anpassen kann, oder ob er sich ggf. zurückentwickelt oder mehr oder weniger sang und klanglos verschwindet. Immerhin hat er aber in den letzten paar Millionen Jahren etwas Fell verloren und sich dahingehend entwickelt, sich diverser Hilfsmittel zu bedienen (auf gute und/oder schlechte Art) und sich so "Gedanken" zu machen.

Was ich damit eigentlich sagen will ist, das dieser registrierte Artenschwund zwar sehr bedenklich ist, aber andererseits aus denselben Gründen (also die Klimaveränderung) sich etwas anderes (weiter)entwickeln könnte, was wir noch gar nicht realisiert haben, weil es vielleicht nicht so offensichtlich ist, wie das Verschwinden von etwas, was man schon kannte.
Also, etwas offensichtlich (scheinbar) negatives ist vielleicht, auf lange Sicht gesehen durchaus positiv. Fragt sich halt bloss, für wen, hahaha!

Hasta Luego
Kommentar ansehen
06.06.2006 17:25 Uhr von Xanobis
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Also kann dabei nichts positives erkennen!
Es muss einfach mehr gegen die Verschmutzung der Meere gemacht werden.
Ok leichter gesagt als gemacht aber so kann es nicht weiter gehn.
Kommentar ansehen
06.06.2006 20:20 Uhr von Bibi66
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ Xanobis: Deswegen hab ich ja auch geschrieben:

"Also, etwas offensichtlich (scheinbar) negatives ist VIELLEICHT, AUF LANGE SICHT GESEHEN durchaus positiv. FRAGT SICH BLOSS, FÜR WEN, hahaha!"

Und da ich leider kein Hellseher bin, kann ich mich logischerweise nicht näher dazu äussern.
Kannst Du? Wenn ja, die Lottozahlen für die Ziehung in 2 Wochen wären nicht schlecht.. *ggg*

Hasta Luego
Kommentar ansehen
10.06.2006 16:30 Uhr von marshaus
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
gerade al gore: damals wollte die clinton regierung doch auch nicht den vertrag unterschreiben.
al gore wurde da schon angegriffen wie er ein buch schreiben kann ueber die umwelt und gleichzeitig lehnen sie sie ab den vertrag zu unterzeichnen.

Refresh |<-- <-   1-5/5   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Nach über 30 Jahren: Tom Cruise bestätigt "Top Gun"-Fortsetzung
Sachsen: Politiker wollen Lesung von kritischem Buch über Bundesland verhindern
Bundesforschungsministerin: Das Deutsche Internetinstitut kommt nach Berlin


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?