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USA: Illegale Einwanderer per Internet aufspüren

Der Gouverneur des US-Staates Texas Rick Perry hat einen Plan zur Auffindung von illegalen Einwanderern entlang der mexikanischen Grenze vorgestellt. Hierbei sollen Webcams installiert werden, die über das Internet online gestellt würden.

Sobald Einwanderer gesichtet worden sind, soll unter einer kostenlosen Hotline die zuständige Behörde informiert werden. So könnten besorgte Amerikaner sowie Internetnutzer der ganzen Welt bei der Bekämpfung der Einwanderungskriminalität helfen.

Ca. 5 Millionen Dollar soll diese Aktion kosten. Wobei noch fraglich ist, ob das ganze nicht nur eine Phrase ist, um Wählerstimmen für die bevorstehende Wahl zu sammeln.


WebReporter: oschulz
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Internet, legal, Einwanderer
Quelle: www.pressetext.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.06.2006 12:51 Uhr von oschulz
 
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Ich denke, das die Amerikaner an der Mexikanischen Grenze die selben Probleme haben, wie wir zB an den osteuropäschen. An sich ist es für dieses Problem ein gute Idee, nur ist für mich noch fraglich, welche Teilnehmerzahl diesen Projekt erreichen wird.
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04.06.2006 15:02 Uhr von Uli Radtke
 
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üble sache: wenn schon, dann sollten die dafür ne software oder irgendwelche sensoren einsetzen, die erkennen wenn da jemand über die grenze latscht

aber nun auch irgendwelche "patrioten" anzustacheln via internet ihre landesgrenze überwachen zu dürfen.. fehlt nur noch die abschuss-taste im premium bereich der internetseite :-(
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04.06.2006 15:50 Uhr von christi244
 
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USA und Einwanderung: Hi Uli, ich denke, hier wird mal wieder etwas aufgebauscht, weil sich die USA als Belzbub quasi anbieten.

Schauen wir doch zum Thema Illegale mal in unser Land, wie hier die Realitäten aussehen. In unserem Land befinden sich sogar Kleinkinder in Abschiebehaft (Frankfurter Flughafen) ... und Infos hinsichtlich Illegaler werden gerne entgegengenommen, um entsprechende Schiebungen brutalst zu realisieren.

Zum Anderen war ich kürzlich in den USA und traf einen Taxifahrer aus der Ukraine, der auch illegal eingewandert war, nachdem er sich entsprechnde Papiere gekauft hatte ... nach drei Jahren wurde er legalisiert und bekam die Arbeitserlaubnis. Eben einen solchen Fall traf ich in Form eines Zimmermädchens aus Mexico.

Derartige Geschichten sind bei uns undenkbar.
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04.06.2006 16:10 Uhr von pedroche
 
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Ich dachte immer, die Deutschen seien die grössten Denunziantenschw... Aber dass die USA nun auf so ne Idee kommen?
Für mich völlig pervers. Für mich ist auch kein Mensch illegal und einfach nur über ne Grenze zu gehen ist auch nicht kriminell. Es ein Menschenrecht, dass man aus der Armut flieht.
@christi Du hast Recht, wenn man erstmal in den USA ein paar Jahre lang "illegal" gelebt hat, kann man sich recht einfach einbürgen lassen und bekommt auch viel einfacher den US-Pass. Dass Menschen wegen ihrem Pass in Deutschland in den Knast gesteckt werden, ist der Knaller an Menschenverachtung. Aber genau das will ja jetzt die US-Regierung auch machen.
Mir geht nicht in den Kopf, dass in einer zunehmend globalisierten Welt, die Wahren ohne Zollschranken gedealt werden dürfen, aber Menschen vor unüberwindbaren Zäune und Mauern stehen müssen, in der Wüste verhungern, in Flüssen und auf Meeren ertrinken... Menschen sind im Kapitalismus einfach der letzte Dreck und sollen nur als Sklaven in der Dritten Welt ausgebeutet werden.
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04.06.2006 16:14 Uhr von kwikkwok
 
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Ziemlich durchgeknallt: Allerdings berichtete die Süddeutsche erst vor wenigen Tagen, dass Mexiko selbst tatsächlich auch Grenzen hat - und etwa genauso wenige Skrupel, sie gegen ungeliebte illegale Einwanderer zu ´verteidigen´ wie die USA...
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05.06.2006 22:36 Uhr von Mommo
 
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irgendwie kann: man das aus verstehen, denn wer will leute in seinem staat haben, die arbeitsplätze wegnehmen und dabei keine steuer zahlen?
nur müsste man, finde ich, die 5Mio $ nicht an der grenze, sondern innerhalb der grenze mexikos investieren, zum beispiel für hilfe an arme bedürftige menschen oder sowas in der art...
man geht das problem falsch an, denn wenn irgendwo armut herrscht, dann wandern die leute auch gerne in ein anderes land, was geradezu in reichtum schwimmt.

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