04.06.06 13:20 Uhr
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Landverteilung an Arme in Bolivien hat begonnen

Der bolivianische Präsident Evo Morales hat damit begonnen, eines seiner Wahlversprechen einzulösen und am Samstag zunächst staatseigene östlich gelegene Ländereien an Bauernfamilien übertragen, so die bolivianische Zeitung 'Hoy Bolivia'.

Später soll es auch zu Enteignungen von Großgrundbesitzern kommen und bis 2011 ca. 20 Mio. Hektar un- oder mangelhaft bearbeiteten Landes verteilt werden. Eine Lösung im Konsens mit den Privatbesitzern hatte zuvor nicht erreicht werden können.

Die Vereinigung der Landeigentümer sieht die Maßnahmen als verfassungswidrig an und es wurden Drohungen von Großgrundbesitzern geäußert, Selbstverteidigungsgruppen aufzustellen.


WebReporter: kwikkwok
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Arme, Bolivien
Quelle: www.netzeitung.de

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52 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.06.2006 13:23 Uhr von ciaoextra
 
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Sehr: lobenswert vom Herrn Morales. Ich hoffe aber, daß er sein Vorhaben auch ohne Blutvergießen seitens der Großgrundbesitzern durchsetzen kann. Das Land ist wahrlich gebeutelt genug.
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04.06.2006 13:48 Uhr von reziprok
 
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Diebstahl: Interessant, dass hier Diebstahl befürwortet wird.

Zudem solltet man sich fragen, warum Großgrundbesitzer ihr Land teilweise nicht bearbeiten. Entweder weil der Boden schlecht ist und die Erträge nicht lohnenswert oder weil sie das zusätzlich Hergestellte nicht absetzen können. Wenn jetzt in Zukunft noch mehr produziert wird, dann gibt es ein Überangebot und die Preise sinken. Das wird dann auch bisher wirtschaftliche arbeitende kleinere Bauernhöfe in den Ruin treiben.
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04.06.2006 13:55 Uhr von kantonanton
 
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Richtig so: das wurde aber auch Zeit.
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04.06.2006 13:57 Uhr von ciaoextra
 
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rezipork: woher meinst du, daß die ihr Land haben? Genau... zusammengeklaut von den Armen.
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04.06.2006 14:02 Uhr von vst
 
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ciaoextra: das ist aber schon soooo lange her.
verjährt.
außerdem sind die reich und die anderen arm.

da darf man so was nicht.

>achtung ironie<
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04.06.2006 14:12 Uhr von CHR.BEST
 
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Ich bezweifle auch stark daß die Großgrundbesitzer seinerzeit ganz legal und fair an ihre Ländereien gekommen sind. Somit würde Morales nur ein bereits geschehenes Unrecht wieder rückgängig machen. Frei nach dem Motto: Das Wohl von vielen wiegt schwerer als das Wohl von einzelnen.

Bleibt zu hoffen daß Morales nicht allzuviele dieser radikalen Reformen macht. Denn ohne Rechtssicherheit kann es keinen wirtschaftlichen Aufschwung in einer Welt der freien Marktwirtschaft geben.
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04.06.2006 14:13 Uhr von webschreck
 
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Richtig so!!!! Da ist die Umverteilung des Gesamtvermögens endlich einmal staatlich verordnet und geht in die Richtung "Leben und leben lassen!" Was daraus wird undwie sich das entwickelt, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Diese Regelung wäre für uns ebenso gut und auch praktizierbar, wenn die Lobby der Reichen endlich gebrochen wird und unsere Politkasper endlich aus der Wirtschaft entfernt und wieder dem Volke dienen würde! Im Moment geht der Trend immer schneller in die Richtung, daß den Armen alles genommen, den Reichen aber alles gegeben wird. Die stehen ja noch nicht einmal in der Pflicht, Arbeit zu schaffen, damit allen ein annehmbares Leben beschwert wird. Allerdings: Die Endabrechnung ist noch nicht fertig, aber sie wird kommen - gnadenlos und ohne Rücksicht auf Verluste!
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04.06.2006 14:22 Uhr von Tolots
 
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Ob das gut ist ? Mir fällt da nur ein anderes Negativbeispiel ein wo alle Grundbesitzer enteignet wurden und das Land an die Armen Revolutionäre verteilt wurde. Derzeit herrscht dort eine Hungersnot und eine Hpyerinflation ....

Ihr wisst schon welches Land ich meine
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04.06.2006 14:25 Uhr von reziprok
 
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Südamerikas Unheilsbringer: __*"Urheberrecht: Die Übernahme dieses Textes bzw. der Fotografie ist verboten. Jede Weiterverwendung des Inhalts dieser Site bedarf der Einwilligung der Redaktion.
© Thurgauer Zeitung"

Beim nächsten derartigen Fall ist Dein Account hier Geschichte, grußlos, kwikkwok*__
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04.06.2006 14:35 Uhr von Kamikazepanda
 
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endlich mal einer der: handelt und nich immer nur quatscht
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04.06.2006 14:38 Uhr von Spackmaster D
 
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@reziprok: Recht hast Du! Leider versteht das hier niemand...
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04.06.2006 14:49 Uhr von Muta
 
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@Tolots: " Mir fällt da nur ein anderes Negativbeispiel ein wo alle Grundbesitzer enteignet wurden und das Land an die Armen Revolutionäre verteilt wurde. Derzeit herrscht dort eine Hungersnot und eine Hpyerinflation ...."
Ist ja schön, wenn du hier die news auf ssn lesen kannst. Aber ein bißchen mehr Informationen zu der Landreform in Simbabwe sollest du dir wohl doch aneignen.
1. Wurden keineswegs alle Großgrundbesitzer enteignet
2. Wurde nicht geplant enteignet und neuverteilt, sondern erst so gut wie garnicht, trotz Wahlversprechen, und dann nach Volksdruck in übertriebener Eile ("fast track").
3. Wurde das Land eben nicht an die "armen Revolutionäre" verteilt, sondern bedingt durch die Korruption gelangte das enteignete Land vor allem wieder in die Hände von Geschäftsleuten (diesmal mehr Einheimischen).
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04.06.2006 14:53 Uhr von maki
 
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Wird auch langsam Zeit, dass mal jemand ein Zeichen setzt.
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04.06.2006 15:28 Uhr von kwikkwok
 
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@Copyright: Angesichts des eklatanten Falles durch den User reziprok in diesem Thread ergeht hiermit die dringende Aufforderung an alle, keine solchen wortwörtlichen Komplettübernahmen urheberrechtsgeschützter Texte ohne jegliche Quell-Angabe zu posten, siehe News von heute...
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04.06.2006 17:06 Uhr von Generalstreik
 
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Mach weiter so Evo Der Schritt zur Landverteilung an Arme war sehr mutig wird ihm zudem die Symphatien vieler Menschen weltweit einbringen.
Sicherlich entspricht das nicht dem Gesetz der Marktwirtschaft wie einige hier meinen. Ja und? Wer sagt denn das der Kapitalismus das einzig Wahre auf der Welt ist? Kapitalismus verbunden mit Imperialismus führte zu zwei Weltkriegen und der nächste Krieg aus Profitgier und Machtgeilheit steht bereits vor der Tür.
Im Übrigen, ein Gesellschaftssystem wird nur dann von seiner Machtlüsternheit zerfressen wenn es nur auf Profite schaut.
Anscheinend ist dies in Bolivien nicht so, Landverteilung an die Armen kann trotzdem volkswirtschaftlich überaus sinnvoll sein und zu einem wirklichen Pluralismus führen.

Zu hoffen bleibt nur, dass sich die Geschichte der Sowjetunion nicht wiederholt, in welcher unter Lenin das Land der Gutsbesitzer verteilt wurde und unter Stalin mit Millionen Todesopfern die Zwangskollektivierung folgte.
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04.06.2006 17:28 Uhr von moddey
 
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über kurz oder etwas länger werden viele Länder nachziehen. Auch Industrienationen werden sich dem Druck des Volkes beugen müssen... Wartet es nur ab, Südamerika wird nur der Anfang sein.

Hoffentlich :-)
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04.06.2006 19:39 Uhr von johagle
 
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Jetzt ist klar das Schwein hat Massenvernichtungswaffen!

Er ist eine Bedrohung für die „zivilisierte Menschheit“ und unterstützt bestimmt auch Terroristen! (Terrorismus = alles was gegen die imperiale Vormachtsstellung der nordamerikanischen "Kultur" ist!)

Ist dem Wahnsinnigen nicht klar dass der reiche Teil der Welt nicht leben kann ohne die Armut? Eine bewährte Symbiose sozusagen! Reiche haben Armut gerne! Und was machen die? Wie danken sie es der feudalen Obrigkeit? Wer soll die niedrigen Arbeiten so verrichten, dass die Produkte in den wohlhabenden Ländern billig zu haben sind?

Der Typ setzt vor den Toren unserer Leitkultur einen Virus frei, der absolut unakzeptabel ist! Jetzt haben die Amis schon einen bolivianischen Papst verhindert (indem kanadische Zeitungen gezielte News über pädophilie Priester geschickt gestreut haben) und jetzt dieser herbe Rückschlag! Können die Amis denn nie in Frieden und Wohlstand auf Kosten anderer leben?

Immerhin... das wurde doch schon oft genug versucht und immer war die feudale Obrigkeit stärker ... geben die denn nie auf mit ihrem Wahn von der „Gleichheit aller Menschen“?
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04.06.2006 19:48 Uhr von Luzifers hammer
 
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@mikebison: Die raff watt ich kriegen kann ist eher deine Moral.
Und wenn die armen Schweine dabei draufgehen.
Ist das deine Moral?
Neid das Argument der Argumentlosen.
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04.06.2006 20:09 Uhr von Luzifers hammer
 
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@mikebison: Dann differenziere gefälligst.
Tust du das?
Nein machst du nicht.
Du stellst dich auf deren Stufe.
Aber komm mir doch nicht mit der abgedroschenen Neiddebatte.
Wenn du keine anderen Argumente hast ist es mit dir doch nicht besser bestellt.
Streng dich an verdammt noch mal.
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04.06.2006 20:23 Uhr von Generalstreik
 
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Luzifers Hammer: Moment mal Luzi, was heisst hier der mikebison soll differenzieren und sich nicht auf die Stufe der "gut so-Fraktion" stellen?

Immerhin haben die meisten der Leute die eine Landverteilung begrüßen hier ihre Meinung begründet und Argumente geliefert.
Dies war bei mikebison nicht der Fall, dort kam nur schwache Polemik wie immer. Konstruktive und sachliche Kritik Fehlanzeige, leider auch wie immer.
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04.06.2006 20:50 Uhr von Luzifers hammer
 
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@Generalstreik: Kann es sein das du das Wort differenzieren nicht verstehst?
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04.06.2006 20:54 Uhr von Generalstreik
 
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luzi: ich spielte eher auf das "auf eine Stufe stellen" an.
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04.06.2006 21:30 Uhr von Luzifers hammer
 
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@Generalstreik: Geht es darum das wir uns hier verbal den Schädel einschlagen?
Was hiflt es uns, wenn wir denen ,die nicht unserer Meinung sind Recht geben oder denen,die zwar unserer Meinung, aber nicht zu differenzieren in der Lage sind?
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04.06.2006 22:01 Uhr von Generalstreik
 
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Luzifers Hammer: Wenn du meinen Kommentar gelesen hast, solltest du wissen, das es mir nicht darum geht sich verbal den Schädel einzuschlagen.
Meine Frage an dich war lediglich eher rhetorischer Art, da wir beide wissen um was es geht.
Ich verwahrte mich nur dagegen das du eine polemisch-kritische Antwort mit den anderen Meinungen vergleichst, welche wenigstens zusätzlich Argumente für ihre Meinungen aufwiesen.
Ohne auf das Thema einzugehen ist dies durchaus eine differenzierte Betrachtung. Also was soll deine Frage, bezüglich differenzieren?
Brauchst dich nicht auf den Schlips getreten zu fühlen, denn in der Materie gebe ich dir durchaus Recht.
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04.06.2006 22:14 Uhr von Luzifers hammer
 
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@Generalstreik: Das weiss ich durchaus.
Aber sind wir Don Quichote?
Müssen wir gegen Windmühlen kämpfen?

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