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DFB-Chef Zwanziger will Ahmadinedschad "ganz sicher nicht" begrüßen

Sollte der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad gemäß Ankündigung nach eventuell überstandener Vorrunde seines Nationalteams zur WM nach Deutschland kommen, fordert der geschäftsführende DFB-Präsident Zwanziger deutliche politische Kritik.

Im Deutschlandfunk erklärte er, dass man jemanden, der wie Ahmadinedschad den Holocaust leugne, nicht begrüßen könne, der Fußball aber vielleicht ein Weg sein könnte, solchen Leuten ihren "Irrweg klar zu machen", Isolation mache sie nur zu Märtyrern.

Es solle dem iranischen Präsidenten "in aller Deutlichkeit" vermittelt werden, "dass das, was er verkündet, absolut unakzeptabel, verbrecherisch und weit von der Realität entfernt ist".


WebReporter: kwikkwok
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Chef, Sicherheit, DFB, Mahmud Ahmadinedschad, Theo Zwanziger
Quelle: www.netzeitung.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.06.2006 14:01 Uhr von evilboy
 
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Und wieder: wird Sport mit Politik verknüpft, wie es in der DDR schon gang und gäbe war.
Damit lädt man nur die NPD ein, sich da zu profilieren. Dümmer geht´s nimmer.
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05.06.2006 10:48 Uhr von Naru
 
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Warum? Warum sollte man damit die NPD einladen. Wen er aus rein menschlicher sicht nicht mit einen Verbrecher etwas zutun haben will dann ist dies doch Verständlich das er dies auf sein Präsidentenamt legt. Und was willst du mit Sport und DDR? HAst du eine Ahnung von dem was du sagst´?
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05.06.2006 11:35 Uhr von la_iguana
 
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Vorschnelles Statement: Der DFB-Präsident heizt die Iran-Teilnahme unnötig an. Wenn die iranische Mannschaft weiterkäme, sollte selbst dieser Präsident auch dabeisein können. Das Problem liegt m.E. eher bei möglichen Unruhen durch Zuschauer. (Aber ein Ei oder eien tomate hat doch noch niemand weh getan ;)
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05.06.2006 12:10 Uhr von vst
 
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dummes geschwafel herr zwanziger: >Im Deutschlandfunk erklärte er, dass man jemanden, der wie Ahmadinedschad den Holocaust leugne, nicht begrüßen könne, der Fußball aber vielleicht ein Weg sein könnte, solchen Leuten ihren "Irrweg klar zu machen", Isolation mache sie nur zu Märtyrern.<

also kann er ihn nicht begrüßen, weiß aber gleichzeitig, dass er ihn so gleichzeitig zum märtyrer macht.

herr zwanziger ihr geschwafel ist nicht mal einen fünfer wert.
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06.06.2006 13:00 Uhr von miraculi
 
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Ist Herr Zwanziger ein Politiker oder gar Staatspräsident eines Landes ?

Was gehen ihn die politischen Themen oder auch die Meinung eines Staatspräsidenten (auch des eigenen) eigentlich an, dass er sich darüber in der Presse äussern muss ?
Ich sage nur: "Schuster bleib bei deinen Leisten" ... und Politik hat und sollte auch mit Fußball nichts zu tun haben - auch nicht für die völlig überflüssige Meinung eines Präsidenten des DFB.


Andererseits ...
Wenn "ein Staatsberhaupt eines Landes" der Meinung ist, dass es für ihn Gründe dafür gibt den Holokaust zu leugnen, dann kann ihn sicher niemand daran hindern, da er - wie jeder andere auch, ausser ein Gesetz in seinem Land verbietet ihm dies - das Recht dazu hat seine Meinung sich frei darüber zu äussern.
Wenn man jedoch eine andere Meinung dazu hat - auch wenn diese u.U. "nur" gesetzlich vorgeschrieben ist - dann sollte man seine Antwort auch mit Fakten belegen und nicht mit billiger Polemik oder der Gesetzeslage (hier in Deutschland) dagegen halten.


Thats my 2 Cents.

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