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Lüdenscheid: 20 Ärzte verweigern Hausbesuch bei einer sterbenskranken Frau

In einem Hospiz in Lüdenscheid liegt seit kurzem eine todkranke Frau. Die Frau muss ärztlich betreut werden und benötigt Schmerzmittel.

Das Hospiz hat ca. 20 Ärzte angesprochen und um einen Hausbesuch für die schwer kranke Frau gebeten.

Doch alle Ärzte haben sich geweigert, die Frau aufzusuchen. Als Gründe gaben sie zuviel Arbeit an, dass sie keine neuen Patienten aufnehmen oder ihr Etat für Hausbesuche zu niedrig ist. Die Kassenärztliche Vereinigung hat sich eingeschaltet.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Frau, Arzt, Erbe, Hausbesuch
Quelle: www.wdr.de

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84 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.06.2006 19:14 Uhr von acidburn1978
 
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Alles Bestens! Soviel zum Eid den die Ärzte schwören, der besagt allen die in not und krank sind zu helfen...
Man sollte den Ärzen das Praktizieren verbieten.

Wenn ich angehöriger wäre würde ich schon wege finden das ein Arzt kommt wenn es sein muss mit androhung körperlicher Gewalt.
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03.06.2006 19:17 Uhr von blazebalg
 
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acid: du bist doch sowas von debil... du weisst wieviel ärzte arbeiten? du weisst wie wenig sie heute dafür noch kriegen? das ist schon lange kein zuckerschlecken mehr. die sind keine kfz mechaniker wie du die einfach mal so blaumachen können und dem kumpel den auspuff reparieren... schwachmat
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03.06.2006 19:25 Uhr von HolyLord99
 
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blazebalg: Ärzte haben freie Berufswahl und gehören immer noch zu den Besserverdienern.

Und eine Nichtbehandlung dieser Patientin verstößt gegen ihren Eid. Das könnte man auch als Blaumachen auslegen.
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03.06.2006 19:28 Uhr von Oceana1984
 
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Sozial ? Hm, Blazebalg, wo bleibt dein soziales Denken ? Um ein Menschenleben zu retten, wäre mir jegliches Geld egal!
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03.06.2006 19:31 Uhr von orimbor
 
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tztztz Aber wenn der Arzt doch eine Verabredung auf dem Golfplatz hat oder seine Cesna mal wieder ausgeflogen werden muss ? Ausserdem bedürfen auch Mercedesse einer gewissen Aufmerksamkeit. Da muss ein Arzt eben auch Prioritäten abwegen können. Im übrigen gilt wie in fast allen Fällen wie auch diesen. 2 Aspirin , viel Flüssigkeit trinken und den Bauch warm halten. Mist jetzt währe mir beinahe meine Rolex vom Arm gerutscht.
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03.06.2006 19:49 Uhr von blazebalg
 
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die cessna die ausgeflogen wird... tztz. es geht ja darum dass die leute 70 h / woche arbeiten und noch mehr, und da geht es vieleicht für die meißten nich? ärzte arbeiten am absoluten limit, müssen sich immer 100 % konzentrieren, und die bedingungen werden immer schlechter. seid ihr irgendwie neidisch auf den reichtum den die durchschnittsärzte gar nicht haben? zuviel bildzeitung gelesen? es muss einen arzt geben der zu dieser frau fährt, aber als kleiner 1978er möchtegern mit schlägen drohen ist einfach nur noch pissig, es tut mir ja leid.
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03.06.2006 19:57 Uhr von Bubbel
 
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@ blazebalg: Ich wünsch Dir das es Dir in Deinen letzten Stunden so ergeht wie dieser Frau. Sicher wirst Du dann in Deinen letzten Zügen sagen. Sehr verständlich das keiner kommt. Sie müssen ja immer so viel arbeiten. Vielleicht lässt man Dich auch mal auf der Strasse liegen weil für die Notarztwagen das Budget abgelaufen ist.
Dich in eine schwierige Situation reinzuversetzen liegt Dir wohl nicht.
In diesem Sinne.
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03.06.2006 20:27 Uhr von Irminsul
 
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oh man: bei euch kommen ärzte aber nicht gut weg.
unsere ärzte sind vollkommen überlastet, überarbeitet und vergleichweise unterbezahlt! das sind fakten.

das in diesem fall niemand hilft ist mit sicherheit nicht aus der abssicht heraus die frau einfach sterben zu lassen.
Aber wenn der Arzt einen hausbesuch macht heisst das das der während der zeit viel weniger menschen behandeln kann wie wenn er in der klinik ist. Und in der News steht sie sagen ab wegen zu viel arbeit.

Ich glaube ihr habt euch von RTL , Bild und Co aufhetzen lassen, die den Ärztestreik für ihre minderwertige berichterstattung missbraucht haben.
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03.06.2006 20:36 Uhr von orimbor
 
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Erde an Schwachköpfe Wenn in einem Telefonbuch sich einer als Doktor Med. eintragen lässt dann HAT der sich anrufen zu lassen und dann HAT er zu kommen. Und hier wird wieder Klinik und Praxisärzte durcheinander geworfen. Und es ist wohl kein Geheimniss was für Autos den ganzen Tag vor den Praxen stehen. Zur Zeit sind es wieder mehr Cabrios. Und die Nummer mit den 70 Stunden die Woche könnt ihr auch knicken. Versuch mal einen Arzt am Freitag ab 13:00 zu erwischen. Die sind dann endweder auf dem Golfplatz , ihre Cesna fliegen oder ihren Benz waschen lassen.
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03.06.2006 20:41 Uhr von Irminsul
 
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Vorurteile: nur vorurteile du schwachkopf...
mit solchen phrasen kann jeder um sich werfen.. auf sowas lohnt es sich eigentlich nicht zu antworten.
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03.06.2006 20:42 Uhr von webschreck
 
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Selbst habe ich aus bestimmten Gründen: zu Ärzten kein Vertrauen mehr. Vor 20 Jahren haben die mich glatt totgeschrieben, obwohl ich kerngesund, aber total überarbeitet war. Naja, laut Diagnose hatte ich Nierenkrebs! Ich habe mich glücklicherweise nicht behandeln lassen, so daß ich hier heute noch schreiben kann.

Wenn einer todkranken Frau nicht geholfen wird, ist das mehr als schäbig, aber auch Ziel unserer Gesundheitspolitik. Motto: Früh sterben spart Kosten! Es wird zwar nicht ausgesprochen, aber garantiert gedacht. Sonst läßt sich dieser Schwachsinn, der im Gesundheitswesen verzapft wird, nicht mehr erklären.

Sagt der Arzt zum Patienten: "Leider muß ich Sie jetzt totsparen..."
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03.06.2006 21:16 Uhr von bloody_soul
 
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vorurteile sind das meiner meinung nach nicht.ich kenne keine ärzte die in einer klinik arbeiten also kann ich über deren finanzielle lage nicht urteilen.
aber ich kenne eine MENGE ärzte mit eigener praxis und von denen is keiner in geldnot...die fahren mercedes oder bmw,die frau auch und die drei kinder natürlich ab dem 18. auch...
und erzählt mir hier nichts von wegen ich wäre neidisch oder so ich will später auch medizin studieren aber ich werde das tun weil ich gerne menschen helfen will...klar spielt geld auch eine rolle aber eher die kleinere.und wenn diese frau im sterben liegt dann sollte da verdammt nochmal ein arzt hinkommen um ihr ´den tod ein wenig erträglicher zu gestalten.
dass sie in einem hospiz ist,zeigt ja eigentlich schon dass sie wegen einer schweren krankheit stirbt und nicht,weil sie an einem natürlichen tod sterben wird...
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03.06.2006 21:27 Uhr von Mommo
 
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richtig ist: das die ärtze zur zeit wirklich wenig verdienen... von wegen benz und flieger unterm ar*ch, der vater von meinem freund ist HNO-Arzt und kann froh sein, dass er überhaupt einen Renault Megane finanzieren kann.
generell ist das so, dass ärzte, die in kliniken/unis usw arbeiten, besser verdienen als praxis-ärzten.
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03.06.2006 21:40 Uhr von vostei
 
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hmmm - bei ca 15.000: falschbehandlungen jährlich haben der streik und die o.g. news den vorteil, dass der ein oder andere eine erhöhte übelebenschance bekommt - auch net schlecht...
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03.06.2006 21:42 Uhr von wapwap
 
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Nun werde keine Kunden braucht: da er nur Privatpatienten hat, der braucht natürlich keine Kassenzulassung, da wäre mein Vorschlag diesen Ärtzen, soweit sie eine Kassenzulassung haben, diese zu entziehen.
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03.06.2006 21:48 Uhr von Summersunset
 
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tut mir leid: Die Frau tut mir wirklich Leid. Aber die Ärzte an dieser Stelle auch. Ich will einfach nicht glauben, dass Ärzte alle solche Asozialen sind, denen die Frau am Allerwertesten vorbeigeht. Sie deswegen direkt wieder als super-mega Verdiener darzustellen ist nicht sehr gerecht. Ich glaube, die wenigsten Ärzte haben eine Cessna und der Opa meiner Ex war Handwerksmeister und fuhr auch ne neue C-Klasse ;-)

Fakt ist, dass es Ärzten in Deutschland nicht wirklich gut geht. Hab erst heute wieder in der Zeitung von einem Fall gelesen, wo ein Arzt einem Krebskranken lindernde Medikamente verschrieben hat. Nur waren die nicht in Deutschland auf der Medikamtenliste. Sie waren zwar erfolgreich aber die Kosten von 54 000 Euro soll jetzt der behandelne Arzt zahlen.. verlangt die Kasse -.-

@wenig Vertrauen in die Ärzte: Dann geht doch nicht mehr hin :-P
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03.06.2006 22:24 Uhr von rtyler
 
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liegt´s nur am Arzt ? Als Medizinische Assistentin kann ich dazu nur sagen jeder hat ein wenig recht.
Es gbt solche und solche Ärzte, jene die lieber Golf spielen als sich auf Ihren Eid zu besinnen und solche die wirklich am Max rumarbeiten.
Ich schlage mich aber auf die Seite jener die sagen ein Arzt HAT zu erscheinen. Der Eid den er abgelegt hat ist nicht nach Lust und Laune auslegbar. Ausserdem, ein Hausbesuch dauert keinen halben Tag, und wenn jemand nur Schmerzmittel verabreicht werden kann wenn ein Arzt sein OK dazu gibt, ist die ganze Sache in 10min. erledigt. Schließlich liegt sie ja schon im Hospitz, also ist ihre Krankengeschichte auch bekannt.
Die Misere mit der Unterbezahlung enstand nicht gestern Nachmittag, sonder herscht schon seit Jahren, also hatte jeder Student wohl eine Wahl. Übringens trifft es ncht nur Ärzte, aber ich konnte auch die ganzen Jahre nicht sagen ich bin unterbezahlt ich geh um 5:00.
Was in der ganzen Sache ja wohl das wichtigste ist, das es um das Wohl des Menschen geht. Wer diesen Beruf aus Profitgier ergreift und sich nicht um Notfälle schert, auch wenn er müde ist, ist definitiv deplaziert. Mit Deiner Meinung hättest DU wohl besser KFZ Mechaniker werden sollen. (Ich nehme mal an Du bist Arzt, denn Du hast ne Meinung wie einer.)
Und wenn in dieser Situation einem Mediziner ein paar Euro wichtiger sind, wünsche ich ihm dasselbe Schicksal wie dieser Frau. Man darf nie vergessen...wir haben alle eins gemeinsam...wir werden ALLE alt. Ich wünsche allen gute Gesundheit, und einen Arzt der sagt, JA ich komme, egal. Meiner machts.
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03.06.2006 22:49 Uhr von Alfadhir
 
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das wird noch viel schlimmer werden: wenn dieses dumme volk hier nicht dagegen unternimmt und sie weiter verarschen und ausbeuten läßt .
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03.06.2006 22:55 Uhr von Jimyp
 
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Dann sollen sie diese Frau einfach ins nächste Krankenhaus bringen und dann hat es sich damit erledigt.
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03.06.2006 23:14 Uhr von chriss21hh
 
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etat zu niedrig?? hallo,
ich dachte immer ärzte werden gut bezahlt!?
und mal davon ab wenn wenn ich was sage das ich zu wenig bekomme schaltet sich auch keine vereinigung ein

und wirklich wer setzt diese grenzen fest!?
kann nicht sein das beispielsweise nen maler mehr bekommt als nen elektriker der nun wirklich nen sehr gefährlichen job hat wer rechtfertigt sowas in deutschland??
die sollten mal überlegen was sie tun, die spielen dort mit menschenleben das bleibt die frage wie weit würde man gehen für ein paar cent mehr im monat!?
jemanden umbringen töten!?
so tief sind wir schon gesunken, echt zum heulen.
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03.06.2006 23:28 Uhr von Jimyp
 
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@chriss21hh: Es sieht bei vielen Ärzten vielleicht so aus, als wenn sie gut bezahlt werden. Viele können sich auch große Autos leisten, aber wenn man mal die Arbeitszeit betrachtet, dann werden viele absolut mies bezahlt. Und das kann’s bei dieser Ausbildung, die schwerer und anspruchsvoller als fast jede andere ist und wo man so viel Verantwortung trägt, ja nun wirklich nicht sein!
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03.06.2006 23:30 Uhr von Summersunset
 
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nur leider ist es ja wohl so, dass, wenn sie nicht auf die straßen gehen, sich die Politiker und zuständigen Krankenhäuser einen Dreck um sie scheren. Hab die Demos in Freiburg miterlebt.
Ist schon scheisse, so in der Zwickmühle so sitzen. Wenn sie weiter arbeiten, sagen alle "Na es geht doch" und wenn sie streiken sagen alle "Diese Är*** machen das auf Kosten von Menschenleben"
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04.06.2006 00:01 Uhr von mcgrasi
 
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tja: hier werden mal wieder klassisch äpfel mit birnen verglichen.
man unterscheide zwischen facharzt und arzt für allgemeinmedizin sowie zwischen assistenzarzt und höheren tieren im krankenhaus.
als nächstes kommt noch die lage der praxen (für die niedergelassenen ärzte) als kriterium rein. ich kenne sowohl einen "landarzt", der seinen nissan kombi fährt - weder cabrio, benz noch cessna - als auch nen klinikchef, wo die tochter eben mal zum abschluss ne etw plus mamas benz bekommt...
differenzieren statt verallgemeinern bitte.
und falls es sich bei den 20 ärzten um "ärzte für allgemeinmedizin" mit eigener praxis in dünn besiedelten gebieten handelt, kann ich die reaktion zumindest verstehen...
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04.06.2006 00:03 Uhr von malachi
 
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und so ist der hypókrates eid fürn arsch !!!
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04.06.2006 00:12 Uhr von Mitmirnicht
 
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Eid des Hyppokrates: Vieleicht sollte man den Eid des Hyppokrates ja mit auf die 100 Euroscheine drucken,als kleinen Anreiz und Erinnerung ;)

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