03.06.06 15:14 Uhr
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Hobby-Astronomen spürten einen Planeten mit einem Eigenbau-Teleskop auf

Der Planet ist so groß wie der Jupiter und befindet sich außerhalb unseres Sonnensystems. Die Amateurastronomen wurden von Profis bei der Suche unterstützt. Ihr Eigenbau-Teleskop kostete 60.000 Dollar und ist mit einer handelsüblichen Linse bestückt.

XO-1b, so heißt der neu entdeckte Planet, umrundet seine Sonne, XO-1, in vier Tagen einmal. Die Planetenjäger entdeckten ihn, indem sie mittels eines Computerprogramms verdächtige Sterne ausmachten und diese dann genauer unter die Lupe nahmen.

Der Planet verursacht bei seiner Umrundung des Sterns Helligkeitsschwankungen, die ihn verraten. Es könnte auch ein erdähnlicher Planet um den Stern XO-1 kreisen, da er unserer Sonne gleicht und auch der neue Planet dem Jupiter sehr ähnelt.


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WebReporter: Thothema
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Planet, Astronomie, Hobby, Teleskop
Quelle: www.wissenschaft.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.06.2006 14:17 Uhr von Thothema
 
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Da lassen sich die Profis von Amateurastronomen gerne helfen. Es bedeutet einen hohen Zeitaufwand, solche veränderungen aufzuspüren, mit denen sich dann auf einen Planeten schließen lässt.
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03.06.2006 15:32 Uhr von Klaus Helfrich
 
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Astronomische Beobachtungen sind schon mit relativ einfachen Hilfsmitteln möglich. So lässt sich der Mond schon mit einem Feldstecher sehr eindrucksvoll betrachten und die Planeten mit einem relativ günstigen Spiegelteleskop. Beim Spiegelteleskop sollte man aber daruf achten, dass die unbedingt notwendige Nachführeinrichtung stabil ausgeführt ist, sonst verliert man schnell die Freude.
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03.06.2006 15:55 Uhr von Bibi66
 
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Is schon interessant: was Amateure, vor allem wenn sie quasi "semi-professionell arbeiten" alles leisten bzw. erreichen/(heraus)finden können.

Liegt vielleicht auch dran, das sich "Amateure" auf die Sache selbst konzentrieren können und die ganze "administrative" Arbeit, vor allem auch in Bezug auf finanzielle Zuschüsse etc. mehr oder weniger wegfällt.

Und wie der Name ja schon sagt... es sind "Amateure"... sie lieben das (lat. amare = lieben; soviel übrigens zum Thema "tote Sprache"), was sie tun... und müssen sich damit nicht ihre Brötchen verdienen.

Und das ist nu nicht nur im Bereich der Astronomie so, sondern auch in sehr vielen anderen Sparten (z.B. Geschichte... wenn ich da an diverse Reenactment-Gruppen speziell aus dem Antik/Mittelalter-Bereich denke).

Stellenweise werden die ja auch von "Profis" betreut.

Alles in allem finde ich es wirklich gut, was Amateure so leisten. Auch wenn´s oft nur im "Kleinen" ist und dementsprechend nicht oder kaum gewürdigt wird.
Wobei, ich denke mal, ne Würdigung wäre zwar schön, wird aber nen "richtigen" Amateur nicht so sehr jucken, weil er seiner Leidenschaft ja nicht wegen einer Würdigung o.ä. nachgeht.

Hasta Luego

PS: Alle hier, ich denke zumindest die meisten, die hier News einliefern bzw. Kommentare dazu schreiben, sind Amateure (ok, paar "Profis" sind mit Sicherheit auch dabei). Sie tun´s, weil sie es gerne tun *ggg*
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03.06.2006 17:30 Uhr von Dessi_Dess
 
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aaww ich hab zuerst gelesen das man einen planeten mit eingebautem teleskop gefunden hatte... waere ja toll gewesen andere planeten wo´s welche gibt die auch ins weltall gucken... aber naja....

wieder ein planet mehr gefunden....
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03.06.2006 22:47 Uhr von Alfadhir
 
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starke leistung: mehr kann man dazu nicht sagen

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