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Antarktis: Geologenteam entdeckt Meteoritenkrater von fast 500 km Durchmesser

In der Antarktis, in der Region Wilkesland, befindet sich der wahrscheinlich größte Meteoritenkrater der Erde. Sein Durchmesser beträgt rund 500 Kilometer. Dieses Ergebnis ist durch verschiedene Messverfahren erreicht worden.

Allein die Auswertung der drei Verfahren Schwerefeldmessung, Mächtigkeit der Erdkruste sowie Aufnahmen durch ein Höhenradar, führte zu der Annahme des Meteoriteneinschlages. Dieser hat offensichtlich vor 250 Millionen Jahren stattgefunden.

Ralph von Frese, Geologe in Ohio, nimmt an, dass dieser Meteorit auf der Erde ein umfangreiches Artensterben verursacht hat. Forscherkollegen sehen den Einschlag auch als Auslöser für die Separation des australischen Kontinents von Gondwana an.


WebReporter: hostmaster
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Entdeckung, Antarktis, Meteorit, Geologe
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.06.2006 00:16 Uhr von pippin
 
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Faszinierend: Es erstaunt mich immer wieder, was man durch Kombination verschiedener Techniken noch alles auf unserer Erde entdecken kann.

Nur schade, dass so viel mehr Energie und Forschung für irgendwelchen militärischen Schnick-Schnack rausgeschmissen wird.
Mit dem Geld könnte man viel besser zivile und sinnvolle Forschung betreiben, die hätte dann sogar noch einen Nutzen für die Allgemeinheit.
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03.06.2006 01:02 Uhr von Schwertträger
 
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@pippin: Ich hatt´s, glaube ich, schon mal an anderer Stelle geschrieben:
Die Lust am Streiten und die Aggressivität des Menschen ist nun mal gleichzeitig sein grösstes Entwicklungspotential. Darum wird auch in die militärische Forschung am meisten Geld gesteckt.

Die durchaus positive Kehrseite ist, dass so gut wie jede militärische Erfindung einen zivilen Nutzen nach sich zieht, ob das nun das Radar, das Material Kevlar oder ein biologischer Stoff ist.

Dieselbe Menge Geld jemandem für friedliche Zwecke aus den Rippen zu leiern, wie er für Schutz oder Aggression rausrücken würde, ist schwierig.

Beispiel im Kleinen?
Etliche Leute mit wenig Geld würden ernsthaft anfangen zu überlegen, ob sie sich nicht eine Waffe kaufen sollen, sobald in der Nachbarschaft jemand überfallen wird, aber sie dächten nicht im Traum daran, dieselbe Summe für - meinetwegen - Urwaldforschung zusammen zu kratzen. :-)
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03.06.2006 01:17 Uhr von Ov3ron
 
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Ansich ja schon interessant, aber ich kann da beim besten Willen nichts auf den Fotos erkennen.
Den Kreis hätten die da sonstwodrum ziehen können ....
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03.06.2006 02:29 Uhr von blutherz
 
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an die 2 direkten vorposter: vergesst nicht das SEHR vieles was fürs militär erforscht wird auch wieder der zivilen forschung zu gute kommt :)
Hat alles 2 Seiten :)
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03.06.2006 09:39 Uhr von Dessi_Dess
 
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also mal ehrlich ausser das da kreis is seh ich da net wirklich was von nem krater... aber naja die werden schon wissen was sie da sehen/tun

das bild mit den kratern find ich klasse da hat der mars ja ´n´ richitges loch .... deswegen lebt da wohl nix mehr ...

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