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Genitalverstümmelung von Frauen macht offenbar Geburten riskanter

Eine Studie der Risiken während und nach einer Geburt für Gebärende und Neugeborene lässt vermuten, dass diese signifikant höher sind bei Frauen, die eine Genitalverstümmelung erlitten haben. Die WHO schätzt deren Zahl weltweit auf 100 Millionen.

28.373 Fälle in Kenia, Senegal, Sudan, Ghana und Burkina Faso wurden analysiert: Nach einer 'pharaonischen' Beschneidung ist das Risiko eines Kaiserschnitts um 30 %, das schwerer Blutungen nach der Geburt um 70 % höher als bei unbeschnittenen Frauen.

Jede Form der Beschneidung führt zu einem 15 bis 55 % höheren Risiko von Totgeburten oder Tod des Neugeborenen, je umfangreicher die Beschneidung, desto höher das Risiko. Die genauen Ursachen sind den Forschern um Emily Banks in Canberra noch unklar.


WebReporter: kwikkwok
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Frau, Geburt, Genital, Genitalverstümmelung
Quelle: www.newscientist.com

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.06.2006 16:17 Uhr von kwikkwok
 
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Bitte die Quelle für genauere/umfangreichere Infos vergleichen, eines der traurigsten Kapitel menschlicher Grausamkeit jedenfalls, wobei natürlich da ganze Gesellschaften und beide Geschlechter meist ganz selbstverständlich mittun bzw. rechtfertigen.
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02.06.2006 17:19 Uhr von Artemis500
 
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Neu ist mir das nicht.
Dass es nicht gesund ist eine vernarbte oder sogar noch offene Wunde im Genitalbereich zu haben wenn man ein Kind auf die Welt bringt ist logisch.

Die Leute die sowas machen argumentieren absurderweise damit, die "Beschneidung" erleichtere Geburten.
(Beschneidung ist eine irreführende Bezeichnung.Da wird nämlich weitaus mehr abgeschnitten als bei Männern)
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02.06.2006 17:30 Uhr von phase4
 
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Keine Neuigkeit: Das ist bereits bekannt

http://de.wikipedia.org/...
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03.06.2006 16:53 Uhr von luckyfred
 
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Das Entsetzen: hilft hier wenig. Das ist eines der Themen, zu denen sich die Menschheit endlich eine wirksame Abhilfe einfallen lassen könnte!!!
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03.06.2006 18:49 Uhr von guenter jablonowski
 
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@Verstümmelung: Ist das nicht Aufgabe der WHO, sich viel massiver als bekannt, dafür einzusetzen, dass dieses entwürdigende und obendrein gefährliche Ritual bei Strafe verboten wird?

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