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Bildungsbericht 2006: Migrantenkinder und sozial Benachteiligte haben es schwer

Das Bildungssystem hat Mängel bei der Eingliederung und Förderung sogenannter Migrantenkinder. Zu diesem Ergenbnis kommen 100 Wissenschaftler, die am ersten deutschen nationalen Bildungsbericht mitgearbeitet haben.

Soziale Komponenten wären für die Art des Abschlusses entscheidend. Besonders Kinder von Einwanderern seien betroffen. Sie hätten seltener einen höheren Abschluss oder gar ein Hochschulexamen als andere. Bei diesem Punkt sei Nachbesserung notwendig.

Insgesamt würden die jungen Erwachsenen immer höhere Bildungsabschlüsse erwerben. Einen Hauptschulabschluss haben immer weniger. Berufliche Abschlüsse seien in den neuen Bundesländern verbreiteter, während die Zahl der Abiturienten im Westen steigt.


WebReporter: Thothema
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Bildung, Migrant
Quelle: www.welt.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.06.2006 15:38 Uhr von Thothema
 
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Das war doch schon nach PISA klar und viel diskutiert. Jetzt haben nochmal 100 Wissenschaftler Zahlen gesammelt, um Schwarz auf Weiss zu sagen, was jeder schon gewusst hat. Muss das sein? Und. Ob´s was bringt?
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02.06.2006 16:47 Uhr von kollegeahmed
 
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Ach tatsächlich ?? Das gibts ja nicht Diesen Dummköpfen hätte das jeder seit mindestens 40 Jahren sagen, nämlich dass Ausländer in Deutschland benachteiligt werden - u.a. auch im Bildungswesen !!

Späte Einsicht ist aber auch was Wert - nur ob Sie es mit Feingefühl angehen oder wieder mit Stockhieben drohen.. ich tippe mal auf letzteres.. Wenn ihr nicht ..., dann ...

Am besten die Schuld auf Migranten schieben - damit fährt Deutschland gut! Selber nix schuld !

Hobe die Ehre´
Dr. Ahmed
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02.06.2006 17:16 Uhr von Mommo
 
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irgendwie: wundert es mich nicht, dass so viele Migranten-Kinder unter schulischen Problemen leiden, denn die wachsen in einer Umgebung, wo auch nur Migranten leben, sprich "Ghettos"... Ausserdem müssten sie sich an zwei Kulturen anpassen, nämlich der z.B. türkischen und der deutschen. Das ist nicht so einfach, wie es sich vllt einige hier vorstellen.
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02.06.2006 18:09 Uhr von Irminsul
 
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@kollegeahmed: aja
nur seh ich auch keine migranten die schuld bei sich suchen, man kann nicht pauschal irgendwem die schuld geben...weder dem Land noch den Migranten.
Ich habe einige türkische freunde deren Mütter kaum deutsch sprechen nur dinge wie guten tag , danke , so touristen deutsch. Und das nach 30 jahren.. und da wundern die sich das ihr sohn schlecht ist in deutsch und dann logischerweise auch in english.
Wie will man den einen höheren bildungsgrad erreichen wenn man nicht die Landessprache spricht, vor allem wenn man dazu eine fremdsprachen braucht. Da liegt die schuld bei den Eltern ganz allein.

Deutschland kann man maximal noch vorwerfen das jetzt wo das problem wirklich jedem bekannt ist mal wieder viel zulangsam reagiert wird. Und da holft auch nur der Stockhieb wenn leute sich 30jahre weigern die landessprache zulernen.. 30 Jahre.. für dir das mal vor augen und sag mir nicht jemand anderes sei schuld.
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02.06.2006 20:27 Uhr von daggetthebeaver
 
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Fakten-Faken: Klar sind migranten benachteiligt. Das liegt in der natur der sache: Fremdartigkeit macht skeptisch. Skepsis bildet Furcht. Und Furcht verursacht Ablehnung.

Die schuld ist nicht auschließlich in der intollteranz der Deutschen zu suchen. Schließlich ignoriert der "benachteiligte" seine integrationsmöglichkeiten, teilweise völlig. Von einwanderern erwarte ich heute höhere akzeptanz der hier zulande gepflegten kultur.

Das problem ist, je "fremder" die leute wirken, desto weniger werden sie akzeptiert. Anstatt aber sich einzugliedern, wird die landeseigene fahne geschwänkt und landestypische parolen gebrüllt, auch die hiesige sprache wird hierzulande nicht öffentlich gesprochen. Alles ausgrenzungskriterien. Für mich ist die sache glasklar.

Ich habe ganz offen angst, wenn ich auf der einen seite iraker deutsche fahnen verbrennen sehe, und gleichzeitig vermummte schülerinnen in schulen ihre religion fröhnen... dieser kontrast treibt uns alle auseinander.

Ich bin selbst migrant, man schaut immernoch mit einem skeptischen blick auf meine vergangenheit, doch ich habe gelernt und akzeptiere den umstand, dass sich "anpassung" bezahlt macht. Heute respektieren mich meine geschäftspartner und wissen mit meiner kompetenz umzugehen. Das ist erfolg! Dieser kommt aber nicht daher, dass ich die mülleimer vor laufenden kameras aus einem schulfenster warf, sondern, weil ich mein vorheriges leben abgehakt habe und mich auf das "gelaber" meiner lehrer eingelassen habe. Das waren persönliche opfer. Ich habe meinen nationalstolz aufgegeben und werde heute als mitglied einer gemeinschaft reichlich belohnt.

Offenbar ist der stolz ein wichtiges kriterium für den erfolg eines individuums. Falscher stolz ist ein hindernis, dem sich schlechte und benachteiligte schüler, aus meiner sicht, häufig unterwerfen und somit dauerhaft versagen.

Würde sich der anscheinend "benachteiligte" auf die eigene nase fassen, würde er merken, dass er im feuer der befremdlichkeit seine eigene glut anheitzt.
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02.06.2006 21:38 Uhr von Nessy
 
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Nach der Schule "Arbeitslos". Bei den vielen Lehrstellen, die fehlen !!!, überlegt man sich sicher, ob man nicht noch ein Jahr dranhängt.
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02.06.2006 21:46 Uhr von Alfadhir
 
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man hat probleme leute zu integrieren und auch: für sie ist das nicht positiv, also ein beispiel .
man trägt 20 ziegel die man kaum tragen kann was macht man ? mann nimmt noch mehr auf ? nein besteimmt nicht .
verstanden was ich meine ? rechtsextreme meinung ?nein nur logik
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02.06.2006 22:35 Uhr von mrmaximo
 
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naja Also ich bin auch selber Migrant und muss sagen, dass ich es auch sehr schwer hatte... So wurde ich nach der Grundschule, ohne jeglichen Grund in die Hauptschule gesteckt. Sie meinten, dass es das beste für mich währe... Ein Aufnahmetest für die Realschule wurde mir ebenfalls verweigert...
Dadurch hab ich die Schule einfach nur gehasst, entsprechnd viele Fehlzeiten hatte Ich auch... Die 8. Klasse habe ich wiederholt und wurde ins BVJ gesteckt, obwohl ich eigentlich das Recht gehabt hätte, die 9. Klasse zu Besuchen und da mein Abschluss fertig zu machen...
Im BVJ lag in meiner Klasse, der Ausländer Anteil bei ca. 90%... Entsprechend waren da die Lehrer auch um einiges Korrekter...
Ich hab dann da mein Hauptschulabschluss gemacht, danach auf die 1 jährige Realschule. Ich bin danach auf ein Technisches Gymnasium gewechselt und hab da auch mein Abi fertig gemacht. Im September werde ich jetzt mein Physik Studium anfangen...

So kanns Natürlich auch laufen...

Aber wenn man immer runter gedrückt wird, ist es nicht einfach... Was aber oft der Fall in kleineren Städten ist...

Anzumerken währe vllt. noch, dass z.B. bei uns in der Klasse, die Ausländer in Deutsch um weiten besser sind als die Deutschen selber...
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02.06.2006 23:25 Uhr von FleurMia
 
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das ist ja schon lange gut spürbar... und wenn ich an die hohen Studiengebühren denke, dann wird das alte System nur noch härter...
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02.06.2006 23:38 Uhr von Mommo
 
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das ist ein fataler fehler vom staat dass die kosten so hoch sind. Denn durch hohe Kosten zeigt der Staat doch das, was es eher nicht will: nämlich, das einige Menschen nicht studieren können, obwohl sie es könnten...
daran muss viel gearbeitet werden, denn jeder Student ist ein guter Schritt für Deutschland in eine gute Zukunft. Da ist es, gerade in solchen Zeiten wie heute, ein großer Nachteil, wenn einige Leute sich sowas nicht gönnen können.
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04.06.2006 22:42 Uhr von Deutschritter
 
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Schuld ist natürlich: ganz klar der deutsche Nazistaat!!1111einself

Dieses verbrechervolk möchte uns nette freundlich migranten nicht :((

(achtung Ironie)

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