01.06.06 16:29 Uhr
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Japan: Mehr als 32.000 Suizidfälle im vergangenen Jahr

In Japan hat es im Jahre 2005 etwa 32.552 Selbsttötungen gegeben. Das waren 0,7 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Grenze von 30.000 Selbstmorden im Jahr wurde zum achten Mal in Folge überschritten.

In zwei Fünftel der Fälle wurde der Freitod wegen schlechter Gesundheit gewählt. Die Zahl der Kollektiv-Suizide hat in einem Zeitraum von drei Jahren um nahezu 200 Prozent zugenommen.


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WebReporter: stellung69
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Jahr, Japan, Suizid
Quelle: www.blick.ch

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.06.2006 16:23 Uhr von stellung69
 
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Die hohe Selbstmordrate in Japan ist schon auffällig; was mögen die Ursachen dafür sein? Zu wenig Urlaub? Oder zuviel Arbeit?
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01.06.2006 16:43 Uhr von Artemis500
 
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Die Japaner bekommen ja nichtmal genug Schlaf. Die pennen ja in der Straßenbahn.

Arbeit hat noch niemandem geschadet der genug Freizeit hatte um sich zu erholen.

Ganz klar zu wenig Urlaub würde ich sagen.Da muss man ja depressiv werden.
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01.06.2006 16:52 Uhr von daveman007
 
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@ Vorredner: Ihr verkennt ein bissl die japanische Mentalität.

Wer nichts mehr leistet, ist nichts mehr wert und das ist nicht nur durch die Gesundheit bedingt.

Auch wenn sie den Job verlieren (und viele lieben es zu arbeiten anscheinend), ist das auch für die wie ein Stempel mit dem Prädikat "Wertlos"....

Und die Suizide nach Job-Verlust ist im Vergleich zur restlichen "ersten" Welt (wie ich diesen Ausdruck hasse) unvergleichlich höher.

Weil dort der soziale Abstieg viel schneller von statten geht, als in Europa...
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01.06.2006 17:42 Uhr von moppsi
 
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Und mit dem sozialen Netz ist auch nicht weit her: dort im Japsenländle - im Prinzip kann man da froh sein als Arbeitsloser überhaupt irgend was vom Staat zu kriegen - zum Leben reicht das wenn überhaupt aber meistens nicht...
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01.06.2006 19:37 Uhr von Artemis500
 
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Dass die Japaner Arbeit lieben wage ich zu bezweifeln.Niemand findet Arbeit an sich toll.

Dass ihr Selbstwertgefühl stärker vom Job abhängt kann natürlich sein.Die Asiaten sind ja nicht so individualistisch, es ist ihnen wichtiger der Gemeinschaft dienlich zu sein.
Pflichtgefühl ist wohl immer noch ähnlich wichtig wie bei den Samurai.

Das wäre auch eine Erklärung für die Selbstmordrate...Selbstmord ist in dieser Kultur anerkannt als MIttel um die Ehre wiederherzustellen...wenn sich dann viele wertlos fühlen weil sie keine Arbeit haben...


Hierzulande hängt das Selbstwertgefühl nicht so stark vom Job ab, und außerdem hat man im Mittelalter Selbstmörder noch außerhalb des Friedhofs begraben, und wer versucht hatte Selbstmord zu begehen wurde erhängt.(Letzteres eher in England...eben auch die christliche Prägung)
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01.06.2006 22:35 Uhr von ringom
 
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Und die Suizide nach Job-Verlust hoffentlich liest das keiner aus der Regierungsclique.

Die Japaner nehmen aber gleich alles so persönlich. ; )

Ich glaube es macht auch diese unerträgliche Enge auf den Inseln, es ist schon so schlimm, dass die eine Hälte der Bevölkerung immer im Ausland auf Sightseeing gehen muss.

*und wech*

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01.06.2006 22:50 Uhr von aYuMi
 
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nanana: spätestens seit onkel adolf wissen wir doch dass arbeit frei macht^^
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01.06.2006 23:04 Uhr von webschreck
 
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Die Selbstmörder: müssen überwiegend Männer sein. bei so vielen wirklich schönen Frauen auf einen Haufen würde ich auch durchdrehen und mir die Kugel geben.
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01.06.2006 23:22 Uhr von daMaischdr
 
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wird nicht mehr lange dauern . . . und wir haben hier bei uns die gleiche Selbstmordrate. Die zunehmende Perspektivlosigkeit der Jüngeren, die immer weiter ins soziale Abseits gedrängten Älteren und eine immer stärkere Verarmung breiter Bevölkerungsschichten wird auch hier bald die Selbstmordrate in ungeahnte Höhen katapultieren.
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02.06.2006 13:19 Uhr von ba-seele
 
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japp: Ich glaube auch dass es an der "Arbeitsmoral" liegt. Urlaub ist nicht das Problem, aber so wie ich das kenne sind die auch nach der Arbeit noch mit ihrer Arbeit beschäftigt. Familie sehen sie nur am Wochende, wenn überhaupt. Und genau das wird ja auch erwartet, Arbeit als Familie. Jeder ist verantwortlich. Das kennt man hier ja kaum. Und schlcchte Gesundheit könnte daraus auch resultieren.
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02.06.2006 14:16 Uhr von dare_13
 
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und arbeit lieben sie schon, ich habe schon viel gelesen und gesehen, wo Japaner mehr als alle anderen die ich kenne solche Sachen wirklich lieben, die arbeiten total viel, bis spät in die Nacht hinein und die Frauen werden auch voll vernachlässigt, also besonders in Sachen Sex sind die ja auch nich so aktiv allgemein... Na jedenfalls haben die von alledem ganz andere Ansichten. Was mich jetzt interessieren würde wären die "Pro-Kopf-Selbstmordraten" in Deutschland und Japan und anderen Ländern. Also jeder wievielte Einwohner sich selbst umbringt ... Auf jeden Fall haben die ein gewaltig anderes Lebensgefühl als wir... Bei denen zählen halt andere Sachen mehr, auch in der Gesellschaft
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02.06.2006 14:22 Uhr von hamschda
 
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suizid: ein japanischer mann hat einen hochbezahlten job in einer erfolgreichen firma. eines tages verliert er seinen job,vielleicht kann er noch nicht einmal was dafür.

er sagt seiner familie nichts,die schande wäre zu groß. jeden morgen nimmt er um kurz nach 7 seinen aktenkoffer und geht aus dem aus. er setzt sich in einen park und wartet,bis der tag rum geht. am abend kommt er wieder nach hause,und erzählt,was er in der arbeit alles gemacht hat. am nächsten tag wieder..und wieder.. doch nach einiger zeit hat er fast kein geld mehr,um die familie zu ernähren.

er geht wieder aus dem haus,doch dieses mal stürzt er sich von einer brücke.

seine frau hätte alles versucht,um auch geld zu verdienen um ihrem mann zu helfen. doch die schande über den mann wär riesig gewesen..
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02.06.2006 16:01 Uhr von TheBrainster
 
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Zu hohes Ehrgefuehl: Oh Gott ich hab den Job nicht gut gemacht...
kann mir jemand was scharfes leihen?

;o)

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