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Microsofts Internet-Pranger für Software-"Piraten"

Nachdem die neu eingeführte Benachrichtigungsfunktion für Nutzer von Windows XP, die die Echtheitsüberprüfung nicht bestehen, seit heute auch in Deutschland über Windows Update heruntergeladen werden kann, geht man bei Microsoft noch weiter.

Das Unternehmen informierte seine Partner aus Handel und Industrie bisher bereits mit einer eigens eingerichteten Webseite über Möglichkeiten, Firmen und deren Kunden vor dem Erwerb illegaler Software zu "schützen".

Nun hat man sich offenbar entschieden, eine Art "Online-Pranger" zu schaffen, bei dem konkrete Angaben zur Identität von Firmen und Personen gemacht werden, die Microsoft des Vertriebs unlizensierter Software beschuldigt.


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WebReporter: hiddenangel
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, Microsoft, Software, Pirat
Quelle: www.microsoft.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.06.2006 10:16 Uhr von hiddenangel
 
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Im realen Leben dürfen keine Personen an den Pranger gestellt werden, aber wenn Firmen das machen, geht anscheinend alles. Geld regiert und die Welt und unsere Politiker sind die willfährigen Helfershelfer der Industrie.
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01.06.2006 11:02 Uhr von ringom
 
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Und zwar: schon, wenn Mikel Schrott sie nur "beschuldigt"? Auf einen Beweis kann man dann sowieso verzichten?

Wer müsste dort schon lange stehen?
Richtig gedacht....
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01.06.2006 14:11 Uhr von Ammy
 
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Ich glaube nicht dass das nach dt. Gesetz: möglich ist. Für sowas gibt es ja bei uns die allbekannte Verleumdung ... selbst wenn es jemadem nachgewiesen wird sollte dies verboten sein. Naja mal wieder eine Aktion die sehr wahrscheinlich nach hinten losgeht. Dazu kommt, dass wenn eine Firma illegale Software verkauft wird entweder der Inhaber verhaftet oder er könnte eine neue Firma unter anderem Namen "eröffnen".
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01.06.2006 16:25 Uhr von fiver0904
 
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@Ammy: Doch, ich glaube dass es möglich ist, der Eingriff in die
Pressefreiheit vor ein paar Tagen wurde ausser von BILD noch
von niemandem auch nur leicht angefochten!

Microsoft hat Kohle, da wird jeder Gesetzgeber schwach...

Das hier ist nur der Anfang, wenn MS so weiter macht dürfte
das richtig schlecht fürs Geschäft sein. Für mich war das jetzt
ein Warnsignal, nicht weil ich illegale Software besitze,
sondern weil ich nicht Gewillt bin meine Daten an diesen
Sauhaufen zu senden.

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