31.05.06 18:45 Uhr
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Zeitarbeiter sollen Mindestlohn von 7 Euro (West) bzw. 6,10 Euro (Ost) erhalten

Die Tarifgemeinschaft des Deutschen Gewerkschaftsbundes und die Zeitarbeitsverbände einigten sich heute, den 31. Mai, auf einen Mindestlohn für Zeitarbeiter. Dieser soll in Ostdeutschland 6,10 Euro und in den alten Bundesländern 7 Euro betragen.

Der ab dem 1. Juli geltende Mindestlohn soll dann im Westen bis zum Jahr 2008 auf 7,31 Euro steigen. Im Osten Deutschlands soll er in dieser Zeit auf 6,36 Euro ansteigen. Damit stimmten die Gewerkschaften einem geringeren Lohn zu als geplant.

Wie jedoch mitgeteilt wurde, gilt all dies erst, wenn "die Arbeitnehmerüberlassung in den sachlichen Anwendungsbereich des Arbeitnehmerentsendegesetzes aufgenommen wird". Und genau dies ist jedoch laut Koalitionsvertrag nicht geplant.


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WebReporter: metaphysiker
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, 7, West, Mindestlohn
Quelle: www.tagesschau.de

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32 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.05.2006 18:42 Uhr von metaphysiker
 
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Na ja, mit dieser Formulierung haben sie sich ja Tür und Angel offen gelassen doch keinen Mindestlohn zu zahlen. Außer die Politik geht darauf ein und setzt genau diesen Haken um.
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31.05.2006 19:16 Uhr von marshaus
 
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das hinkt: gewaltig, warten wir mal ab was sie naechstes jahr schon wieder aendern.
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31.05.2006 19:24 Uhr von SchlachtVati
 
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normalerweise ist das neue: teuerer !!!

ist mir aber wurscht ^^^^^^ loooooooool
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31.05.2006 19:37 Uhr von schlafmohn
 
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wie oft wie oft eigentlich noch??

die preise (ja, mittlerweile auch die mieten) sind im osten genau so hoch im im westen. einige produkte und benzin sogar teurer. (seh ich ständig wenn ich wieder mal in den osten fahre)

gerade jetzt wenn so eine NEU-einführung wie der mindestlohn kommen SOLLTE kann man doch erwarten das gewisse verantwortungsträger der wirtschaft und politik aus dieser alten differenzschiene steigen sollten.

schade, wieder mal enttäuscht worden.

anderer, ebensowenig durchdachter vorschlag von mir: mehrwertsteuer nur im westen auf 19 % rauf, im osten bei 16 % lassen *fg*. da ich hier im westen ja eh mehr verdiene als im osten ist das nur gerecht.
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31.05.2006 19:47 Uhr von SchlachtVati
 
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@schlafmohn: gerecht ist was anderes !!!

erbschaftssteuer 100%
eine maschinensteuer in der höhe des letzten bruttolohnes des "entlassungsproduktivierten" !!!
mehrwertsteuer 0% !!!!
tabak , alkohol spritsteuer und ökosteuer 200% !!!
kindergärten , schulen , unis sind vollkommen kostenlos !

das wär mal was , aber so wie der jetzt zustand ist , kannst nur zuscheissen den mißt hier
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31.05.2006 19:47 Uhr von metaphysiker
 
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@schlafmohn: Ja! Die Wiedervereinigung ist beim Lohn noch immer nicht angekommen. LEIDER!
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31.05.2006 20:11 Uhr von DER_Schnupfen
 
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Ja hauptsache: es wird polarisiert.
Oder gibt es vielleicht auch eine Begründung warum man im Osten weniger bekommen soll?
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31.05.2006 20:26 Uhr von SchlachtVati
 
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@Der_Schnupfen: das ist alles mache , um von dem richtigen und einzigsten problem abzulenken !

mehr ist es nicht , und das wird uns solange beschäftigen bis es richtig rungst , oder alle denkbaren katastrophen abgespult sind !
die geschichte ist schon im copy-paste format vorhanden , oder überrascht dich hier noch irrgendetwas ? glaub ich ja wohl kaum !
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31.05.2006 21:24 Uhr von Robert2006
 
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Nationale Einheit: Jaja, soviel zum Thema EIN Deutschland... irgendwie kommt man sich da als "Ossi" mal wieder gearscht vor... verbessert sicher auch nicht grade die zwischenmenschlichen Differenzen zwischen West- und Ostdeutschen. Eigentlich schade, dass man überhaupt noch "Ost"- und "West"deutscher sagen muss...
Wird nicht allen Bundesbürgen verfassungsmäßig absolute Gleichheit garantiert?
...
Naja, find´s toll, dass ich scheinbar nicht der Einzige bin, der so denkt... :) Und, dass das Problem nicht nur Ostdeutschen (ich hasse dieses Wort), bitter aufstößt...
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31.05.2006 21:40 Uhr von enzi1982
 
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komisch: ich bin zeitarbeiter (noch unausgebildet, wartezeit zum studienplatz) und kriege 9 euro
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31.05.2006 21:47 Uhr von Cpt.Proton
 
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Vernichtet Arbeitsplätze: Mindestlöhne vernichtet Arbeitsplätze. Schade das man eine Boombranche schon wieder mit dummen Maßnahmen kaputtmacht.

Unterschiedliche Löhne deswegen, weil die Produktivität im Osten niedriger ist, als im Westen.
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31.05.2006 21:48 Uhr von Cpt.Proton
 
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Ach ne ich vergaß: man ist ja bei Gewerkschaftslogik, da versucht man das was man da immer aushandelt als sozial und gerecht zu verkaufen.
Dann wird es heißen, die Lebenshaltungskosten im Osten sind niedriger.
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31.05.2006 21:55 Uhr von SchlachtVati
 
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@cpt.proton: Unterschiedliche Löhne deswegen, weil die Produktivität im Osten niedriger ist, als im Westen.

Dann wird es heißen, die Lebenshaltungskosten im Osten sind niedriger.


-------------------------------------------------

genauso ist es in groben zügen ! der anteil an beamten und arbeitslosen ist ungleich höher als in der bunten DDR ! deswegen wird das so gemacht .glaubst du nicht , na dann komm rüber und guck es dir an ! wer wo was wie gebaut und verwaltet hat .
in umkreis dresden ist man ja eine andere schiene gefahren die du nicht in deinen deinen basärschädel bekommst !

thüringen entspricht natürlich dem basärschädel ! looooooool
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31.05.2006 21:56 Uhr von tutnix
 
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@Cpt.Proton: tja in anderen ländern funktioniert es mit mindestlöhnen, nur deutschland ist wieder zu blöd dazu oder? nein nicht ganz deutschland, nur du :p. das mit den geringeren lebenshaltungskosten im osten ist allerdings auch eine ganz klare lüge. mieten sind oft geringer, dafür anderes wie energie und wasser teurer.
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31.05.2006 22:26 Uhr von HackForce
 
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die geringere produktivität ist keine: erklärung warum ein vw-arbeiter ost weniger als ein vw-arbeiter-west bekommt....du musst dir also eine neue fadenscheinige begründung suchen cpt. neutron ^^
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31.05.2006 22:46 Uhr von johagle
 
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News ist völliger Blödsinn ein Tariflohn ist kein Mindestlohn! Mindestlöhne sind gesetzlich!

Die meisten Zeitarbeitsfirmen sind einem Tarifvertrag angeschlossen, der eh schon 7Euro vorsieht und der DGB ist nicht einziger Vertragspartner! Immer wieder unterbietet die Christliche Gewerkschaft den DGB deutlich! Was nützt es also wenn der DGB 7Euro Tariflohn für Hilfskräfte veranschlagt und die Zeitarbeitsfirmen wechseln den Tarifpartner? Ausserdem ist es möglich den Tariflohn von 7Euro um 25% zu kürzen um ihn dann mit Aufwandspauschalen aufzufüllen.

Also viel News um nix.
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31.05.2006 23:01 Uhr von Cpt.Proton
 
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lol: Na klar ist es das.

Wenn x einer Firma weniger bringt als y, dann kann x auch mehr verdienen als y.

2. tutnix

Was oftmals übersehen wird, wenn man über dieses Thema spricht ist die Reichweite. Viele Länder haben Mindestlöhne das stimmt, unter anderem auch die USA und GB. Nur schau dir doch mal an, wer in diesem Land wirklich auch diesen Mindestlohn bekommt.

In GB sind es ca. 2% der Beschäftigten.
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01.06.2006 04:45 Uhr von Katatonia
 
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@Cpt.Proton: Wir sind aber nicht GB - leider. Zudem hat Europa noch ein paar mehr Länder zu bieten als deine immer wieder gleichen Beispiele. Du solltest mehr reisen.. ;)
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01.06.2006 07:32 Uhr von Dessauer64
 
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@ Cpt.Proton: Woher hast Du denn diese Weisheit, dass die Produktivität im Osten niedriger ist?

Ich habe im gleichen Unternehmen sowohl in West- als auch Ostdeutschland gearbeitet und habe *erlebt*, dass die Produktivität in vergleichbaren Bereichen bei Mitarbeitern in Ostdeutschland *deutlich* höher war, die Krankenquote *deutlich* niedriger und die Einstellung zur Arbeit ebenfalls ernsthafter ist - wahrscheinlich auch, weil in großen Teilen Ostedeutschlands die Arbeitslosenquote deutlich höher als in Westdeutschland ist.

Also, Cpt. Proton: Erst informieren, dann denken und erst *dann* äußern!

Übrigens: Nein, ich bin *kein* Ossi und will *keinen* Flamewar über Ossis und Wessis.
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01.06.2006 08:31 Uhr von HackForce
 
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@proton: >>Wenn x einer Firma weniger bringt als y, dann kann x auch mehr verdienen als y.<<

das dummme ist nur, dass die produktivität in den ostdeutschen vw-werken höher ist als in wolfsburg...da die werke neuer und besser konzipiert sind..

im übrigen lässt sich die niedrigere produktivität in ostdeutschland genau damit erklären... es gibt dort eben einfach nicht mehr soviele großbetriebe... und die, die einmal exisiterten waren nicht unbedingt auf produktivität (auf die hohen lohnkosten der BRD) ausgelegt... d.h. es ist eher zufall, dass sich deren weitererhalt nach der wende überhaupt gelohnt hat...

die tatsache, dass du hier aber von x leistet weniger als y schwadronierst, zeigt, dass du wahrscheinlich nichteinmal weißt wie die produktivität bestimmt wird... ob man z.B. die arbeitslose bev. mit einbezieht oder nicht...^^
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01.06.2006 09:36 Uhr von PBernd
 
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Für Ostlohn in den Westen arbeiten: Die größte Sauerei ist, das man für den niederigen Lohn in den Westen (Süden) von Deutschland auf Montage geschickt wird.
Und selbst wenn man vor Ort arbeit findet, so können schon mal 200 Euro draufgehen um zur arbeit zu kommen. Was dann noch übrig bleibt, ist unter der Lebenshaltungsgrenze.
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01.06.2006 11:33 Uhr von radar
 
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@Cpt.Proton: > Mindestlöhne vernichtet Arbeitsplätze. Schade
> das man eine Boombranche schon wieder mit
> dummen Maßnahmen kaputtmacht.

Falsch. Managergehälter und Arbeit ins billige Ausland verlangern dies vernichtet Arbeitsplätze.
Es hat sicherlich kein Arbeitnehmer etwas dagegen wenn eine Firma im Ausland ebenfalls eine Produktionsstätte aufbaut, aber in Deutschland ebenfalls Arbeitsplätze schaft.

> Unterschiedliche Löhne deswegen, weil die
> Produktivität im Osten niedriger ist, als im
> Westen.

Ha Du kommst sicherlich aus den alten Bundesländern und hast in den neuen noch nie gearbeitet. Ich komme aus den neuen Bundesländern und hatte dort in einer Firma gearbeitet die ebenfalls noch einen Sitz in den alten Bundesländern hatte. Die Norm war in den neuen Ländern wesentlich höher als in den alten. Die Gehälter waren wesentlich niedriger als in den alten Bundesländern und sind es auch noch.

Außerdem "Ossi" und "Wessi" gibt es schon seit über 15 Jahren nicht mehr, wir sind deutsche und ein Deutschland. Aber anscheind hast Du das noch nicht begriffen.

Ich finde es von der Regierung jedenfalls eine Frechheit das nach so viel Jahren immer noch so große Unterschiede gemacht werden, nur bei den Abgaben (Steuern) ist alles wieder gleich.
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01.06.2006 12:36 Uhr von tutnix
 
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@Cpt.Proton: naja beim googeln sieht man zahlen zwischen 1.1 und 1.5 millionen, die in uk für den mindestlohn arbeiten. anscheinend hat uk von der einführung des mindestlohn nur profitiert und das trotz regelmässigen steigerungen des mindestlohn.
http://www.mindestlohn.de/...
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01.06.2006 17:04 Uhr von Luzifers hammer
 
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[Titel editiert: keine persönlichen Beleidigungen bitte;xmaryx]

Vieleicht sollte man auch Tests einführen ob man interlektuell geeignet ist zu studieren.
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01.06.2006 20:20 Uhr von pulverschmid
 
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Mindestlohn sichert u.a. notwendige Kaufkraft! Mindestlohn "vernichtet" mitnichten je einen Arbeitsplatz, der lediglich mit einem minimalgerechten Lohn, wie das über Jahrhunderte in zivilisierten Ländern üblich und erfolgreich war, der lediglich der Schufterei von Menschen gerecht wird, die ihren Lebensunterhalt in einem Hochpreisland bestreiten müssen.
Mindestlohn vernichtet lediglich allerdings zuweilen Reste von Minimalverstand, wie das wieder gehäuft von kleingeistigen Colporteuren (im Duden stehts übersetzt), apropos Cpt.Proton, zu lesen ist. Das allerdings ist eine bedauerliche Nebenwirkung, die Einzige, die guten Gewissens erkennbar ist.

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