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Unternehmen bekommen weniger Bewerbungen - Arbeitsmarkt entspannt sich

Gute Nachrichten für Jobsuchende: Jedes fünfte Unternehmen gibt an, dass die Anzahl der Bewerbungen gesunken ist, so eine aktuelle Studie der Jobbörse Stepstone. Es wurden mehr als 2.100 Personalmanager in acht Ländern Europas befragt.

Ralf Baumann, Vorstand der StepStone Deutschland AG, prognostiziert einen weiteren starken Anstieg an Stellenangeboten. Dies sei bereits seit zwei Jahren zu beobachten, was auf die verbesserte wirtschaftliche Lage zurückzuführen ist.

Unternehmen würden in Zukunft mehr Schwierigkeiten haben, Stellen zu besetzen. Zum einen, weil "weniger Kandidaten dem Arbeitsmarkt zur Verfügung" stünden, zum anderen aber auch, weil viele Bewerber nicht auf die ausgeschriebenen Profile passen würden.


WebReporter: black cybercat
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Unternehmen, Arbeitsmarkt, Bewerbung
Quelle: www.presseportal.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.05.2006 19:02 Uhr von rheih
 
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Arbeitsmarkt: Was ist das den für ne´ merkwürdige Studie???

Wer ist da wann befragt worden???

Wir haben immer noch 4,5 Mio. Arbeitslose in Deutschland!

Die Großunternehmen entlassen weiterhin, trotz riesigen Gewinnen, ihre Mitarbeiter (heutiges Beispiel Commerzbank...).

Eine Entspannung auf dem Arbeitsmarkt kann ich beim besten Willen nicht erkennen...
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31.05.2006 19:11 Uhr von Cenor_de
 
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So ein Quatsch: Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun?
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31.05.2006 19:13 Uhr von Pitbullowner576
 
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gibt ja auch keine entspannung auf dem arbeitsmarkt, das ganze wird nur schlimmer..

die 200000 weniger sind jetzt entweder Hartz4er mit 1€ jobs,in dubiosen scheinfirmen vermittelt, oder ne ABM, die fallen da garnicht mehr drunter, in wirklichkeit sind es vermutlich 400000 arbeitslose mehr...
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31.05.2006 23:08 Uhr von Da_Mastermind
 
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oder in zeitarbeit das ist jetzt schon wieder medienpropaganda - es ist echt zum brechen^^

ist ja kein wunder das die reelle zahl sinkt wenn man in lohndumping, 1ej und zeitarbeit gezwungen wird (und ja, man wird gezwungen!)

ich gehör mittlerweile dazu, hab mich immer gewehrt und gesagt das ich arbeiten gehe wenn ich mehr geld in der tasche habe als bei h4 und nun muss ich arbeiten, bekomme den rest über h4 aufgestockt und das nur weil ich nicht das existenzminimum verdiene - und wisst ihr was? ihr bezahlt mich das ich arbeiten gehe, nicht mein chef...

ich frag mich wozu ich meine hochschulreife und meine ausbildung gemacht habe... man hätte ich bloß noch mehr party gemacht - echt, ich kann mittlerweile verstehen wieso keiner bock auf schule, lernen usw hat und mein rat, scheißt drauf und macht wozu ihr lust habt - mache ich mittlerweile auch so gut es geht...
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31.05.2006 23:35 Uhr von marshaus
 
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heute: spielen bei einer bewerbung viele punkte eine rolle. ausbildung ,schule und referenzen, dies sind nur einige sachen die gefragt sind, also wissen viele gleich das sie sich erst gar nicht um einen posten bewerben muessen.
sie lassen es gleich.
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31.05.2006 23:38 Uhr von Cpt.Proton
 
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>>>Die Großunternehmen entlassen weiterhin, trotz riesigen Gewinnen, ihre Mitarbeiter (heutiges Beispiel Commerzbank...).
<<<


Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun ?
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01.06.2006 07:25 Uhr von mutanto
 
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Arme Welt: der kleinste Hoffnungsschimmer wird einfach niedergeredet ! es wird ja immer alles schlimmer, ne ? steht ja in der bild
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01.06.2006 07:33 Uhr von Para-X
 
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@Pitbull lol, stimmt..

+++[..]zum anderen aber auch, weil viele Bewerber nicht auf die ausgeschriebenen Profile passen würden.+++

Wie denn auch wenn von einem frisch ausgelernten Lehrling mind. 5 Jahre Berufserfahrung verlangt wird..
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01.06.2006 11:22 Uhr von rh1974
 
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ist einer auf die idee gekommen, das vielleicht einfach zu viele keinen bock mehr auf bewerbungen haben? schaut euch die anforderungen an! ich bin beileibe nicht der könner, aber was die da teilweise verlangen, ist voll daneben.

hat vor kurzen eine stelle als netzwerktechniker gesehen, die mir vom inhalt gefiel, also viele ´nette´ sachen. die stelle hat sogar auf mein können gepasst. also war ich da und wurde gefragt was ich so für ´gehaltsvorstellungen´ habe, ich wiederhole ´vorstellung´, ich sagte 3000,-brutto. keine angst, ich habe das gesagt, weil andere firmen für diese stellenauschreibung 3 leute einstellen. der typ ist fast vom stuhl gerutscht! ich nehme an, da er es nicht gesagt hat, sie wollten so 2000,- zahlen. alles verlangen aber dann nichts geben wollen, was soll das?

auf jeden denke ich NICHT das der ´Arbeitsmarkt sich entspannt´, alles schön rederei!
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01.06.2006 13:49 Uhr von eros007
 
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naja: In der News steht, dass jedes fünfte Unternehmen angibt,
dass die Zahl der Bewerbungen gesunken ist. Das sind
gerade mal 20% der Unternehmen. In der Quelle kann man
auch lesen, dass 41% der Unternehmen weiterhin eine
steigende Zahl von Bewerbungen erhalten. Insofern ist die
derzeitige Entwicklung gar nicht so positiv, wie sie auf den
ersten Blick aussieht. Natürlich kann man - wie es die
Quelle macht - mit 2004 vergleichen, als mehr als 2/3 der
Unternehmen eine Zunahme an Bewerbungen
verzeichneten und nur 6% einen Rückgang.

Da es sich aber um Prozentzahlen handelt, heißt das aber,
dass de facto mehr Bewerbungen eintrudeln als 2004 (wenn
man vereinfachend davon ausgeht, dass der
Anstieg/Rückgang in derselben Größenordnung erfolgt). Von
einer Entspannung kann ich also wirklich nichts erkennen.

Zu:
>> Unternehmen würden in Zukunft mehr Schwierigkeiten
haben, Stellen zu besetzen.

Das sehe ich zwar auch so. Das Problem liegt hier aber vor
allem beim Staat, der durch das schlechte Bildungssystem
nicht in der Lage ist, das aus den Menschen herauszuholen,
zu dem sie in der Lage sind. Man kann nicht leugnen, dass
es in Deutschland einen Engpass an qualifizierten
Ingenieuren und Naturwissenschaftlern gibt. Als Staat
müsste man da aber so schnell wie möglich gegensteuern.
Also die Ingenieursausbildung verbessern, mehr Ingenieure
ausbilden und - bis diese Verbesserung auch greift - gut
ausgebildete Ausländer nach Deutschland holen (bzw. es
den Unternehmen ermöglichen). Denn nur solch
qualifizierte Arbeit lässt die Steuereinnahmen des Staates
steigen.

Und noch was: Wer meint, dass das auf Ingenieure nicht so
zutrifft, dem noch was aus meiner persönlichen Erfahrung.
Eines gleich vorweg: Ich wohne und studiere in München
(kann also nicht auf andere Städte schließen). In einem
knappen Jahr werde ich mein Studium (Mathematik, also
nicht mal ein richtiges Ingenieursstudium) voraussichtlich
abschließen, habe aber bereits jetzt mehrere
Arbeitsangebote erhalten (dort, wo ich Praktikum gemacht
habe, beispielsweise). Ohne mich darum zu kümmern.
Wenn ich mir anschaue, wie viele Stellen derzeit für
Hochschulabsolventen technischer Fachrichtungen im
Umland von München ausgeschrieben sind (> 10.000), habe
ich echte Zweifel, dass die auch nur annähernd mit
Studenten aus München (schätzungsweise 3.000
Absolventen für die gesuchten Fachrichtungen) besetzt
werden können. Trifft dies in abgeschwächter Form auf
Deutschland zu (bezieht man also Wanderungen mit ein),
heißt das, dass uns wohl jährlich mindestens 100.000
Arbeitsplätze (relativ gut bezahlte, was das an
Steuereinnahmen bedeuten könnte, mag man sich
ausmalen) nur deshalb "entgehen", weil wir nicht genug
Leute gut genug ausbilden.

Natürlich sind diese verlorenen Arbeitsplätze nicht so
spektakulär wie jene, die gerade abgebaut werden (das
Medienecho ist bei denen ja nicht zu überhören), aber sie
sind dennoch da.
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01.06.2006 23:12 Uhr von ringom
 
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Der Herr von: StepStone Deutschland AG, prognostiziert einen weiteren starken Anstieg an Stellenangeboten.

Das einzige was weiter ansteigt ist die Anzahl der Jobbörsen im Internet und daraus resultiert die steigende Anzahl an Stellenausschreibungen, weil jeder mit jedem verlink, sogar die Arbeitsagenturseiten zeigen Stellen anderer Jobbörsen und wenn dann einer anfängt zu zählen dann muss er nur vorher wissen welches Ergebnis er den gerne hätte.

Wie bei der Inventur, soll sie positiv ausfallen, zählen wir jeden rostigen Nagel.
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02.06.2006 00:17 Uhr von webschreck
 
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Das ist heute schon die zweite Studie, die Sand in die Augen streut und die ich kritisiere. ich kenne keine Studie, die das Papier wert ist, auf dem sie geschrieben steht!

1. Viele Hartz4er bewerben sich schon gar nicht mehr, weil sie nur Absagen bekommen und als "gebrannte Kinder" das Feuer scheuen. Außerdem müssen sie einen Großteil der Kosten selbst tragen.

2. Die Anforderungen sind inzwischen so hoch, daß sich darauf kaum noch jemand bewerben kann. Selbst ich als Redakteur, bin mit 56 voll auf dem Laufenden und hätte in vielen Fällen arge Probleme.

3. Wer Stellenmärkte beobachtet: Höchstalter 25 Jahre, 31 Jahre Berufserfahrung. Berwerbungen von vorn herein ausgeschlossen!

4. Wird gerade von Zwangsarbeit für Hartz4er gesprochen, um denen die Leistung kürzen zu können, wenn sie Arbeit ablehnen. Ist es da nicht erstaunlich, daß diese so tolle Studie ausgerechnet jetzt auf den Markt geworfen wird? Diese faulen Schweine wollen doch gar nicht - das geht daraus nämlich ganz deutlich hervor.

5. Möchte ich darum bitten, derartige "Studien" hier nicht mehr zu veröffentlichen. soetwas ist echte Volksaufhetzung und -verblödung zugleich! Da werden hochqualifizierte Leute auf die Straße gesetzt und müssen sich hinterher noch sagen lassen, sie seién nur zu faul zum Arbeiten, denn Arbeit gibt es schließlich genug! Frechheit hoch 3!

Den deutschen Arbeitsmarkt, der sich gerade entspannt möchte ich mal sehen. Es sei denn, er befindet sich in Bad Berlin zur Kur - wenigstens die nächsten 20 Jahre, weil dann der letzte Hartz4er verhungert ist!

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