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Kabelverband: Bald DSL-Alternativen für 23 Millionen Haushalte

Die großen TV-Kabelnetzbetreiber haben viel vor: Sie bauen ihre Angebote für digitales Fernsehen, Internet und Telefon (Triple Play) zum Massenmarkt aus. Für den Netzausbau planen sie Gesamtinvestitionen von über einer Milliarde Euro bis 2008.

Bis Ende 2006 streben Kabel Deutschland, Kabel BW und Unity Media an, ihre Reichweite für Triple Play auf über 13 Mio. Haushalte auszubauen. Ende 2008 sollen dann über 23 Mio. Haushalte Rundfunk, Internet und Telefon über Kabel beziehen können.

Im Unterschied zu aufgerüsteten DSL-Telefonnetzen nimmt der analoge und digitale TV- und Radioempfang über Kabel keinen Umweg über Internet-Protokolle und -Endgeräte und gilt somit als besonders zuverlässig.


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WebReporter: DSL-Magazin.de
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Million, Alter, DSL, Haushalt, Kabel, Alternative, Alternativ
Quelle: www.dsl-magazin.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.05.2006 12:19 Uhr von quady
 
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Zuverlässig??? Also meine lieben... Ich hatte einen 1000ér Zugang über Kabel BW und ich muss sagen, dass war der größte Fehler den ich je gemacht hatte. Sinnlos Geld hinausgeschmissen.
Zu Kabel BW .... Daumen runter und zwar ganz Stark!!!
Des weiteren... des komische Motorola Modem hat ganz arg starke Probleme mit Windows XP, aber die arbeiten anscheinend gerade dran.
Sollte man ein File aus dem Internet downloaden wollen und gleichzeitig Telefonieren möchten.... dann bricht auch gleich das Telefongespräch ab oder ist erst gar nicht anwählbar oder... oder ich könnte hier Dinge aufzählen.

Also bitte ganz klar! Nicht erst die Kunden erreichen und abkassieren sondern erst mal den Scheiss den man an uns verkaufen möchte "PERFEKTIONIEREN" dann gehts weiter.
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31.05.2006 12:48 Uhr von funk0r
 
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die sollen sich: lieber auf die wesentlichen sachen konzentrieren. naemlich fernsehen!

endlich ne vernuenftige alternative fuer premiere schaffen und HDTV anbieten.

so far
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31.05.2006 13:03 Uhr von dirkka
 
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@quady: In Bezug auf KabelBW und dem Motorola-Modem kann ich dir nur zu 100% beipflichten.

Meine Tochter ist bei KabelBW, ihr Telefon und Internet funktionierten 4 Tage nicht.

Die Hotline zu erreichen war fast unmöglich, nachdem ich sie dann irgendwann mal erreicht hatte, wurde mir gesagt "Haben sie das Motorola-Modem ? Ja ? Das passiert sehr häufig, das Modem hat sich aufgehängt. Nur kurz den Netzstecker ziehen, dann gehts wieder."

Na toll..... scheint ja schon seeehr ausgereift zu sein *hüstel*
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31.05.2006 13:53 Uhr von Delios
 
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@quaddy: Ich glaube nicht, dass dein Download-und-gleichzeitiges-Telefonieren-Problem auf den Kabelanbieter zurückzuführen sind.
Ich habe auch "nur" DSL1000.. allerdings über das Telefon. Bei mir kann ich beide Sachen auch nicht gleichzeitig machen, weil die Bandbreite einfach nicht reicht(VOIP).
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31.05.2006 13:53 Uhr von Kater Carlo
 
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Kabel BW: Ich bin auch bei Kabel BW mit ner 6000er Flat und dem Arris Modem. Bin rundum zufrieden, keine Abstürze oder sonstiges. Liegt Eventuell doch nur am Motorolla-Modem.

MfG

Carlo
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31.05.2006 13:58 Uhr von Abby90
 
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Und wetten, das die 23 Millionen Haushalte Großstädte sind wo es ohnehin schon ADSL 2+ gibt und die Dörfer weiter mit DSL Light surfen?
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31.05.2006 15:37 Uhr von DER_Schnupfen
 
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Und wer solls kaufen? Ich hab Fernsehn, Telefon und Internet.
Man müsste in Ländliche Regionen investieren, um Kunden zu bekommen die sonst von DSL ausgegrenzt sind.
Ansonsten wird man in Grosstädten keinen Reibach machen, auchnicht mit einer Milliardenschweren investition in ein system das sowieso schon existiert.
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31.05.2006 17:01 Uhr von PBernd
 
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zu teuer: Als preiswerte Alternative kann das ja nicht durchgehen. So bezahlt man für 6200 kbit/s bei Kabel D immernoch 50 Euro ohne das man dadurch schon Kabel digital hat.
Preis/Leistung ist auch sehr undurchsichtig und der Support schlecht. (meine Erfahrung)
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31.05.2006 17:36 Uhr von mymind
 
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zu Internet am Land: Das Problem ist die geringe Dichte möglicher Teilnehmer. Wenn ein Anbieter in der Großstadt in einer Straße ein Kabel verlegt um die Häuser in dieser Straße anzuschließen, dann kann man schon manchmal von 200 potentiellen Kunden ausgehen da in Großstädten ja meist Mehrparteienhäuser stehen mit durchschnittlich 10-30 Wohnungen. Am Land kostet die Verlegung aber ungleich mehr für die selbe anzahl von potentiellen Kunden, weil hier meist Einfamilienhäuser oder Mehrparteienhäuser mit durchschnittlich 2-5 Familien stehen.

Und potentieller Kunde heisst dann ja auch nicht, dass dann wirklich alle Kunde werden was sich am Land bei der geringen Dichte dann noch schlechter auswirkt.

Und jetzt kommt mir bitte nicht mit der Geldgier der Anbieter, natürlich ist ja Firma auf Gewinn aus und nicht auf Verlust und eine Leitung in einem Dorf zu verlegen, ans Netz anzuschließen und dann auch noch zu warten ist bei einer geringen Dichte eben einfach ein hohes Risiko.
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31.05.2006 18:01 Uhr von Iscanniya
 
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Kabel wird nie alternative: Da die "letzte Meile" ein Shared Medium ist, ist die Bandbreite immer abhängig davon, wie sehr mein Nachbar saugt, wie viele Nachbarn ich habe etc.

Da bleibe ich lieber bei meiner Punkt Zu Punkt Verbindung von mir zuhause zum KabelVerZweiger und muss mir die Leitung nicht teilen!

Egal wieviel MBit es sind bei Kabel, es sind immer weniger, als drauf stehen, eben wegen dem Shared Medium.

Und schauen wir uns doch mal die "Fair Use Policy" von zum Beispiel Kabel Deutschland an...
Saugst du viel, erzeugst du uns zu viel Kosten und Peng schmeißen wir dich raus...

NEIN Danke!
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31.05.2006 18:27 Uhr von DJCray
 
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Nie wieder Internet übers Kabel: In meiner Uni-Zeit haben wir über Pentakom (nun glaube ich versakom) http://www.pentakom.de gesurft. Mann war das furchtbar. Nur nachts zwischen 3-6 Uhr war das surfen einzigermaßen machbar. Danach ging es wieder bergab mit der Performance. Wir hatten zwar 4 MBit, aber die Latenz-Zeit war einfach schlecht. Nach Umstieg auf DSL waren das WELTEN!!! Ich geb nie wieder mein DSL her für ein Kabelmodem. Nein Danke!!!
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31.05.2006 20:03 Uhr von DER_Schnupfen
 
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@mymind: hier will sich keiner über reisserische kapitalismus taktiken den mund zereissen, es ist vielmehr eine objektive beurteilung ob diese Investion von über einer Milliarde nicht vielleicht ein Flop wird und man hinterher den Subventionen hinterherheult.
Denn es gibt schon genug netze an die die Leute in einer Grossstadt angeschlossen sind, da würde das angebot von KabelDSL schlichtweg in der Masse untergehen und weg ist die Milliarde.
Darum sag ich die sollten lieber technologien entwickeln und geld in die Versorgung von ländlichen Regionen setzen.
Auch wenn es dort vielleicht weniger potentielle Kunden gibt so wird man doch letztenendes prozentual mehr Kunden haben als in einer Grosstadt, da die Leute dort heute noch auf DSL warten und schon allein durch die abgeschnittenheit zum rest der welt einen grund hätten sich breitband internet zuzulegen.
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31.05.2006 23:20 Uhr von philmahy
 
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@abby90: falsch, ich wohne aufm dorf und bei mir bietet kabelbw die 20mbit flatrate an!
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01.06.2006 01:00 Uhr von voodoos
 
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@ mymind
natürlich ist das geldgier der anbieter - ein abgelegenes haus auf dem lande wurde fürs gleiche geld ans telefonnetz angeschlossen wie der wohnblock in der großstadt - warum sollte das jetzt bei dsl nicht mehr möglich sein?

@ philmahy
dann wohnst du glücklicher im ´richtigen dorf´.

;-)
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01.06.2006 07:31 Uhr von Jammalappen
 
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Nicht nachvollziehbar wo eure Probleme liegen, liebe Leute.
Wir haben 5 Ish-Anschlüsse im Haus, und ich habe IMMER mindestens meine 2MBit!
Das bei mehreren Nutzern die Bandbreite geteilt wird ist doch schon lange widerlegt!
Und was das Motorola Modem und Win XP angeht: Nie Probleme gehabt.
Also vermutlich Einzelschicksale - man könnte ja mal eine News über Unzufriedene DSL-Nutzer anlegen (mal gespannt, was dabei rumkommt)
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01.06.2006 08:44 Uhr von Surfkiller20
 
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Kann ich auch nicht Nachvollziehen! Ich selbst habe 6,2 Mbit bei KabelD und bin rundum zufrieden damit! Allerdings muss ich dazu sagen, das bei mir in Hameln auch bislang nichts anderes verfügbar war.
Komischerweise ist jetzt folgendes passiert:

KabelD hat im Nov 05 sein angebot gestartet, jetzt bekomm ich Post von der Teledumm die mir jetzt mitteilen das ich auf einmal DSL haben könnte!!!
über 5 Jahre lang hat es die T-Com einen kehricht interessiert ob in Hameln Breitband geht oder nicht.
Jetzt kommt ein Anbieter der wirklich mal was investiert und schon fällt der T-Com das denen die Kunden weglaufen und urplötzlich nach 5 Jahren bekommt man DSL!!!
Eine Schweinerei ist das!!!
Man sollte die Telekom verklagen! Ich jedenfalls bleibe allein schon deswegen bei Kabel!!
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01.06.2006 09:27 Uhr von Evilix
 
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Ich kann nicht klagen wie Jammalappen schon so schön sagte ISH in Kombination mit Motorola stellt kein Problem dar, bei uns im Haus sind auch 6 Parteien angeschlossen und die Rate bleibt konstant. Zudem hatte ich vorher mit der Teledoof häufiger und regelmäßiger Ausfälle als die letzten 4 Jahre mit ISH, zudem ist der Upload auch nicht zu verachten und das alles für einen fairen Preis ;) Ich bleibe bei KabelDSL!
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01.06.2006 09:51 Uhr von Zuckerfrei
 
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Also ihr wollt jetzt allso allen ernstes behaupten, bei Kabel hätte JEDER seine eigene Leitung? Das wage ich aber sehr schwer zu bezweiflen. Immerhin war ja das tolle an Kabel-DIGITAL, dass man den leuten die Sender sperren kann ohne jedem ein eigenes Kabel dafür legen zu müssen. Klar - wenn man die Sender von DVB-C bzw. deren Bandbreite mal zusammenrechnet hat Kabel wohl einiges an Potenzial. Aber ich möchte echt mal sehen was passiert, wenn da mal so ein richtiger Wohnblock (z.B. Plattenbau mit 10 Etagen) da dran hängt... mal sehen, wieviel dann noch geht.

Was soll eigentlich dieser sinnlose Satz mit Verzicht auf "Internetprotokolle" und bla? DSL-Modem <-> Kabel-Modem und nü? DSL macht auch keine "Umweg" - das ist halt ne ATM-Verbindung vom Teilnehmer direkt zur Vermittlungsstelle und von da wohl aufs Backbone des Providers - da ist kein "Umweg" dabei. Und welches Protokoll vom Provider über die letzte Meile zum Kunden genutzt wird ist pillepalle und tut nix zur Sache - besonders hat es nichts mit der Ausfallsicherheit zu tun.

BTW: Ich hab DSL-1500 seit es das für privat gibt und nie ein Problem damit gehabt. Sehe da bei Kabel echt keinen Vorteil für mich.
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01.06.2006 11:52 Uhr von Maglion
 
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gerade Ländliche Gegenden interessant denn in Städten gibt es schon lange DSL und die Kunden sind damit zufrieden - der Anreiz zu wechseln ist sehr gering. Oft gibt es dort schon anbieter, die sehr günstig DSL und Telefon im Paket anbieten und das TV kommt schon seit Jahren kostenlos per Sat, digital ins Haus - was will man da mit dem eingeschränkten Kabel-TV?

Interessant wird es nur für Kunden, die einen Kabelanschluß, ISDN-Anschluß und DSL haben bzw. wollen, wenn das Komplettpaket vom Kabelbetreiber mindestens genauso leistungsfähig und deutlich günstiger ist - aber das sehe ich noch nicht !!!

Auf dem Land, wo die Telekom das DSL-Netz nicht ausbaut, hätte der Kabelbetreiber ein Monopol und es wird auch nicht so teuer, da oft schon Kabelfernsehen vorhanden ist. Und selbst, wenn sie in den Ortschaften nicht alle Straßen mit Kabel versorgt haben, könnten Sie die dort lebenden Kunden, noch immer per WLAN mit Internet versorgen - bei uns in der Gegen wo es in manchen Orten nur DSLbyAir gibt, zahlen viele gerne 50,-€ / Monat für diesen Internetzugang - vor allem Firmen.

Ich denke es ist kein Problem auf dem Land, die vorhandenen Bandbreiten voll zu nutzen.
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01.06.2006 12:35 Uhr von Jammalappen
 
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@ Zuckerfrei: Naja, interessante Frage bezgl. des Plattenbaus.
Ein bekannter von mir wohnt in einem 14stöckigem Hochhaus in Ratingen-West (wer es kennt - das Papageienhaus).
Dort gibts Tividi und ish internet - fürs Haus.
Leider ist mir jetzt nicht bekannt, wieviele Kunden schlußendlich ish internet im "Array" sind, aber er hat seine 6MBit Leitung und nutzt diese auch voll aus.
Was den Unterschied zwischen DSL und Kabelmodems angeht: Es gibt schon unterschiede zwischen einem KabelModem und einem xDSL Modem. Nachzulesen bei Wikipedia.
Also, nochmal zusammenfassend: Ich denke, es gibt genug abschreckende Beispiele für DSL (persönlich bei mir Arcor) aber auch Kabel (persönlich bei mir keine bekannt).
Weiterhin halte ich es für sinnvoll alternativen zum bestehenden Markt anzubieten!

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