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Psychologie: Emotionen sind ansteckend wie Infektionskrankheiten

Ohne dass man es merkt, werden unsere Gefühle von den Mitmenschen beeinflusst. "Emotionale Ansteckung erfolgt innerhalb von Millisekunden", so Elaine Hatfield, eine Professorin für Psychologie. Man bemerkt den Stimmungswandel erst nach einem Treffen.

Je deutlicher der andere seine Gefühle ausdrückt, um so mehr ahmt man ihn nach. Dies bemerkt John T. Cacioppo und führt weiter aus, dass man unbewusst dazu neigt, die Gestik und die Sprache des Gesprächspartners nachzuahmen.

Je länger Menschen eine Beziehung miteinander haben, um so mehr verstärkt sich dieser Effekt. Eine negative Ausstrahlung wirkt stärker auf die Mitmenschen als eine positive, meint der Psychologe Frank Bernieri.


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WebReporter: Thothema
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Infektion, Psychologie, Psycho, Infekt, Emotion
Quelle: www.n24.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.05.2006 19:01 Uhr von Thothema
 
+1 | -0
 
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Das kennt man. Und es gibt auch Sprichworte dafür. "Der vergiftet seine Umgebung" etc. Manchmal reicht mir auch schon ein kurzer Blickkontakt auf der Strasse, um meine Stimmung zu verbessern.
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30.05.2006 19:47 Uhr von la_iguana
 
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Was so richtig neues: ist das aber nicht. Wer mit Gesprächsführung oder Moderation zu tun hat, weiss, wie mächtig Empathie ist.
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30.05.2006 22:43 Uhr von DiscoBox
 
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Was so richtig neues ist das wirklich: nicht. In der Grundschule noch volkommen in Ordnung gewesen, offen und nett. Und nun, nach 6 Jahren Hauptschule, "vergangstert", spricht den selben gebrochenen deutschen dialekt gewisser landesstämmiger, die ich nicht nennen darf (dank bestimmter äußerst liberaler Moderatoren [ich sage extra bestimmter, damit sich natürlich diejenigen, die sich angesprochen fühlen sollten, es nicht tun.]) .

Ist aber schon wahr, da man z.b. als einziger Optimist unter mehreren Pessimisten auch schnell die Laune verliert.

PS: Wie immer alles natürlich nur hypothetisch und ironisch gemeint. Mit dem Lesen dieses Beitrages verpflichten Sie sich dazu, einzelne Personen oder Personengruppen, die sie in diesem Kommentar möglicherweise erkannt haben, schleunigst aus diesem Zusammenhang auszuschließen.
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30.05.2006 23:00 Uhr von DiscoBox
 
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Nachtrag: Es wird glaube ich aus dem oberen Kommentar evtl. für manche nicht ganz deutlich, aber damit meine ich einen damaligen Klassenkameraden von mir.
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30.05.2006 23:29 Uhr von CorLeonis
 
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Naja ,,,was solls...gähnen steckt doch bekanntlich auch an *g*
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31.05.2006 10:04 Uhr von snickerman
 
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Ein freundliches Lächeln: am Morgen, das mir entgegenstrahlt,
und schon scheint die Sonne wieder!
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31.05.2006 10:12 Uhr von m0ep
 
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Welch aufregende News ... Wer einigermassen mit geöffneten Augen durchs Leben geht, dem sollte das schon lange aufgefallen sein. Dazu muss man nicht Psychologe sein.
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01.06.2006 19:54 Uhr von Artemis500
 
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Die meisten Sachen die Psychologen rausfinden sind nicht neu.

Nur dann nach der Studie eben offiziell bewiesen.

Ich meine, so Sachen wie "Kinder die ohne Eltern aufwachsen entwickeln sich schlechter" oder "Leute die eine soziale Phobie haben chatten lieber im Internet als zu reden"...
Das kann man sich eigentlich alles selbst denken.

Genauso wie "Lachen ist ansteckend"...das weiß man schon ewig.

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