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Studie: Die sexuelle Lust hängt auch von den Genen ab

Ein Forscherteam der Hebrew University von Jerusalem hat das Rezeptorgen DRD4 ausgemacht, dessen Mutationen bestimmen, wie leicht oder schwer erregbar Menschen reagieren.

148 Studenten wurden dafür befragt und ihre Aussagen mit der Mutation ihres D4-Gens verglichen. So kam heraus, dass 60 Prozent eine eher lusthemmende Variante in sich tragen. Ein geringeres Lustbedürfnis könne also schon vorprogrammiert sein.

Damit habe man zum ersten Mal klarstellen können, dass Unterschiede im Lustempfinden durchaus 'normal' sein können, so Ebstein, der Leiter der Studie. Wer sich weniger um Sex kümmere, habe dafür mehr Zeit für seine Nachkommen, meinte einer der Forscher.


WebReporter: snickerman
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Sex, Studie, Lust
Quelle: www.spiegel.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.05.2006 12:33 Uhr von snickerman
 
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Und ich habe endlich eine plausible Entschuldigung für mein übersexualisiertes Verhalten: "Sorry für meine gierigen Blicke, aber ich kann gar nix dafür, das liegt alles in meinen Genen."
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30.05.2006 13:46 Uhr von XrayFF
 
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@snicker: Ne mit der Aussage kommst du als Grapscher und Spanner auch nicht mir durch.
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30.05.2006 13:59 Uhr von metaphysiker
 
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geil geboren: Ich wusste doch ich bin schon spitz geboren... *HrHr* ..
Ne, mal Spaß beiseite...
Vermutlich hängt SEHR VIEL von den Genen ab, aber eben immer/meist nur zu einem gewissem Teil.

Unterschiedliche Lebenserfahrungen prägen uns mehr als unsere Gene denke ich!

mFg, Tom!
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30.05.2006 14:09 Uhr von snickerman
 
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glaube ich auch! Gene sind nicht alles,
Erziehung und das kulturelle Umfeld sind
mindestens genauso wichtig!
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30.05.2006 15:08 Uhr von zeitgeist
 
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kann eigentlich gar nicht sein: dann dann wären wir alle evolutionsbedingt dauergeil. denn leichter erregbare vorfahren müssten ja mehr nachkommen gezeugt haben, als ihre prüden nachbarn. und damit müssten sie sie evolutionsbiologisch verdrängt haben. außerdem zweifele ich die richtigkeit und vor allem die universalisierbarkeit der studie an.

zum einem fand eine befragung statt (befragungen/eigenauskünfte über sexualverhalten sind erfahrungsgemäß grundsätzlich mangelhaft)
zum anderem herrscht in der studie der konjunktiv vor, dass heisst das ergebnis ist sehr vage ("könnte" "eher")
desweiteren ist die zahl von 148 probanden nicht ausreichend
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30.05.2006 16:28 Uhr von adsci
 
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@zeitgeist: danke, dass du schon geschrieben hast - dann muss meine gedanken nicht mehr verfassen :) ich habe genau das gleiche gedacht.
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30.05.2006 18:07 Uhr von aral
 
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@zeitgeist: Deine evolutionsbiologische Erklärung erfaßt nicht alle Angaben der Nachricht: Da steht "Wer sich weniger um Sex kümmere, habe dafür mehr Zeit für seine Nachkommen, meinte einer der Forscher."
Wenn sich dadurch die Nachkommen besser entwickeln, gleicht das den evolutionären Vorteil des Rammeln wie die Karnickel wohl wieder aus...
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30.05.2006 21:42 Uhr von Bibi66
 
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Ich kenn sogar: ein paar von diesen Genen bzw. hab davon gehört...

z.B.
das Aus-Gen (sorgt für Erkundung neuer "Jagdreviere")
das Fort-Gen (Klon des ersteren)
das Fremd-Gen (sorgt für Durchmischung des Gen-pools)
das SchnellmallZigarettenholen-Gen (Selbstschutz)

Hasta Luego
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31.05.2006 09:52 Uhr von Bommel123
 
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Studie ist der letzte Dreck: 60%, das ist etwas mehr als jeder zweite. Wenn es 80 oder 90 % wären könnte man vielleicht einen Zusammenhang unterstellen. So hat eben jeder zweite eine Mutation in seinem Gen, und? Noch lange kein Grund da gleich eine statistischen Zusammenhang zu sehen. Zumal die Ungenauigkeit da noch gar nicht drin ist.

Aber 60 % klingt natürlich nach richtig viel. Alles dummfug!

Wenn ich die Statistik selbst gefälscht hätte wäre das natürlich was anderes...

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