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Kanarische Inseln: Noch nie kamen so viele Flüchtlinge an einem Tag

In 24 Stunden seien 730 illegale Einwanderer mit zusammen elf Booten auf den Kanaren eingetroffen, meldeten die spanischen Behörden. Es handle sich um Afrikaner, hieß es. Schon jetzt gebe es mehr Zuwanderer als im ganzen letzten Jahr.

2005 waren 4.800 Immigranten aufgegriffen worden, seit Anfang dieses Jahres schon mehr als 8.000. Neun EU-Staaten, darunter Deutschland, Italien, Großbritannien und Frankreich wollen nun gemeinsam gegen diesen Zustrom vorgehen.

Mit Hubschraubern und Schiffen sollen die Küsten überwacht werden, von denen die Zuwanderer starten. Der Beginn dieser Operation soll im Sommer sein.


WebReporter: snickerman
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tag, Flüchtling, Insel
Quelle: portale.web.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.05.2006 14:36 Uhr von enzi1982
 
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genug ist genug: ja schon, aber beim befahren von spanischen hoheitgewässer können sie wieder in internationale gewässer gelotst werden.

wir haben genug eigene probleme, die sollen gefälligst zuhause bleiben. alle mensch. zivilisationen haben eine heimat und dort sollte die angehörigen auch bleiben, bei allem verständnisses für die umstände dort.
die globalisierung geht eh schon viel zu weit.

also ich schätze die individualität der antionalstaaten und der verscheidenen völker und sehe es als albtraum wenn sich alles vermischt und am ende alle hellbrauner hautfarbe sind! alles gleich total langweilig. echt wie kakao wo man vanillesoße reinschüttet und alles umrührt.
braune soße
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30.05.2006 14:43 Uhr von evil_weed
 
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"die sollen gefälligst zuhause bleiben. alle mensch. zivilisationen haben eine heimat und dort sollte die angehörigen auch bleiben, bei allem"

das lässt sich natürlich leicht sagen, wenn man in deutschland lebt.

wenn du in einem armen afrikanischen land geboren wärst, würdest du garantiert nicht so denken.

im übrigen sind grenzen zwischen den völkern unnatürlich.
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30.05.2006 17:51 Uhr von exekutive
 
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das kommt davon: wenn man die afrikanische bevölkerung jedentag mit dem paradies europa medial "bebombt"

europa wird da quasie als heil aller übel dargestellt..
in europa gehen alle träume in erfüllung... freiheit und tollreichkeit

und dann sehen die leute ihr eigenes land.. klar das die rüber nach europa wollen, koste es was es wolle..

viele würden dabei ihr leben aufs spiel setzen um in die "neue" welt zu kommen.. das traurige dabei ist, das es eben auch sehr viele mit ihren leben bezahlen..

(eine studentin aus afrika hatte mir passend dazu erzählt, das es für sie ein riesen schock war, als sie hier mal junkies gesehen hat.. sie dachte sowas würde es in europa garnicht gebenoO)

würde man europa in afrika nicht so glorifizieren, gäbe es auch nicht so viele flüchtlinge
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30.05.2006 20:22 Uhr von solynieve
 
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Sinn der Überwachung: soll wohl die Abschreckung sein. Es gibt Menschenhändler, oft die eigenen Landsleute, die sich mit dem Traum "Europa" eine goldene Nase verdienen.
Ich möchte mal wissen, wenn so etwas z. B. den Nordfriesischen Inseln passiert, wie Deutschland dann reagiert.
Alle aufnehmen und eingliedern?
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30.05.2006 21:50 Uhr von legionaer
 
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Leider denken die Illegalen das es ihnen mit Sozialhife in Europa besser geht als in ihrem Land. Womit sie wohl auch Recht haben. Nur ist Europa halt nicht das Sozialamt der Welt.

Natürlich würde ich als Afrikaner auch versuchen hier her zu kommen. Wir sind halt selber schuld an vielen Misständen, wie es auch weiter in der Quelle steht bzw. wie die spanische Bevölkerung es sieht.

Zitat Quelle:
"Fast 70 Prozent der Spanier sind der Ansicht, dass in ihrem Land zu viele Ausländer leben. Dies geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes Sigma Dos für die Zeitung "El Mundo" hervor. Danach macht ein großer Teil der Bevölkerung die sozialistische Regierung von Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero für den Zustrom von illegalen Einwanderern verantwortlich.

Die große Mehrheit der Spanier vertritt die Auffassung, dass die "Legalisierung" von 600 000 illegalen Immigranten im vorigen Jahr ein Fehler gewesen sei. Dadurch seien noch mehr Zuwanderer angelockt worden, meinten gut 70 Prozent der 800 Befragten. Die große Mehrheit der Ausländer in Spanien stammt aus Lateinamerika und Marokko."
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30.05.2006 22:11 Uhr von Bibi66
 
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@ Legionaer: Seh ich ähnlich.

Hatte in meinem "kranken Hirn" sogar schon mal den Gedanken gefasst unterzutauchen, eine Sprache aus dem "Osten" zu erlernen (oje oje...), eine neue Identität anzunehmen und nen verstorbenen Schäferhund in Kasachstan zu haben. Und dann nach Alemania!
So als ne Art Wallraffscher "Ali" (weisst schon: Günther Wallraff: "Ganz unten").

Und ich muss Dir voll und ganz recht geben... wäre ich Afrikaner und hätte die Möglichkeit, ne klitzekleine Chance, würde ichs wohl genauso machen (genauso wie jeder andere. Auch diejenigen, die das vehement von sich weissen, weil sie nicht in einer solchen Lage sind).

Hasta Luego

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