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Die "Berliner Zeitung" erscheint am heutigen Dienstag als Notausgabe

Weil ein neuer Chefredakteur für die "Berliner Zeitung" berufen wurde, während ein Redaktionsstatut noch nicht verabschiedet war, in dem die Mitarbeiter ein Vetorecht forderten, erscheint die Fernausgabe der "Berliner Zeitung" am heutigen Dienstag gar nicht.

Der Berliner Teil der Zeitung erscheint nur als Notausgabe. auf der ersten Seite erscheint ein Brief "In eigener Sache", in dem die Belegschaft ihre Sorge über die Berufung des neuen Chefredakteurs Josef Depenbrock ausdrückt.

Der Berliner Verlag, in welchem die Zeitung erscheint, wurde vergangenen Herbst von einer internationalen Investorengruppe übernommen. Seitdem fürchtet die Belegschaft eine Verflachung des journalistischen Standards aus Profitgier der Investoren.


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WebReporter: A_R_R
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Berlin, Zeitung, Dienst, Berliner Zeitung
Quelle: de.today.reuters.com
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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.05.2006 08:52 Uhr von A_R_R
 
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Ich finde es gut das sich die Belegschaft wehrt... Denn schliesslich hat die Berliner Zeitung eine lange Tradition welche immer auch ein Teil der Idendität einer Zeitung ist.
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30.05.2006 10:48 Uhr von bac_superior
 
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hier liegt wenigstens noch jemand etwas: an qualitativem journalismus!
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30.05.2006 11:00 Uhr von Zuckerfrei
 
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Gute Aktion: Ich kann die Belegschaft da voll und ganz verstehen! Ich lese die Zeitung vorallem, weil sie halbwegs Anspruch hat (und weil meine Eltern die im Abo haben und ich die da immer für lau abgreifen kann ;-) ). Die Übernehme hat mir auch Sorgen gemacht und da nun selbst die Angestellten Bedenken in dieser Richtung äussern war diese Sorge wohl berechtigt. Ich meine - warum "Investorengruppen" irgendwelche Unternehmen übernehmen ist schliesslich klar und die langfristigen Folgen solcher Aktionen sind ja bei vielen anderen Beispielen deutlich zu sehen... ich hoffe die Berliner Zeitung gerät nicht auch deswegen unter die Räder.
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30.05.2006 11:38 Uhr von Berliner_Pflanze
 
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Eine lange Tradition in der heutigen demokratischen Form dieser Zeitung gibt es nicht.
Sie war zu "DDR" Zeiten auch ein kommunistischer Handlanger.
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30.05.2006 12:52 Uhr von El Salvas
 
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Der Neue Chefredakteur ist Pfusch: Diesem gehören nicht nur teile der Zeitung sonder der sitzt auch im Vorstand.

Mehr Falsch an der Wahl eines Redakteurs kann man wohl kaum machen

Weg mit der Pfeife.


Oder sollte die Redaktion Kündigen und n neues blatt aufmachen ?
Sch...ss Kapitalismus
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31.05.2006 09:00 Uhr von DerGugger
 
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HEUTE: is aber Mittwoch und ned Dienstag
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31.05.2006 10:24 Uhr von A_R_R
 
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Wie sehen kannst wurde die´NEws schon gestern eingeliefert....

Schöne Grüsse
Tony

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