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5,23 Milliarden Euro im letzten Jahr von neuen Bundesländern verschwendet

Eine Studie des Dresdner Finanzexperten Helmut Seitz kam zu dem Ergebnis, dass im letzten Jahr jeder zweite Euro, der von den Ostländern im Zuge des Solidarpaktes II eingenommen wurde, nicht den gesetzlichen Vorgaben gemäß verwendet wurde.

"Es ist allerhöchste Zeit, über Sanktionsmechanismen im Solidarpakt nachzudenken", sagte Seitz. Geplant ist, dass sich Bundesfinanzminister Peer Steinbrück und die Finanzminister der ostdeutschen Bundesländer im Verlauf des Monats Juni über die Thematik beraten.

Im Ranking der verschwenderischsten Bundesländer liegt Berlin vorne, das keinen Cent gesetzesgemäß ausgab, es folgen Sachsen-Anhalt mit 79 Prozent, Thüringen mit 52 Prozent, Mecklenburg-Vorpommern mit 49 Prozent und Brandenburg mit 41 Prozent falsch verwendeter Mittel. Sachsen dagegen verwendete die Mittel richtig.


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WebReporter: A_R_R
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Jahr, Milliarde
Quelle: www.rp-online.de

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39 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.05.2006 07:36 Uhr von A_R_R
 
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Tja, da hat man mal wieder lange zu gesehen wie Steuergelder nicht gesetzesgemäß verwendet wurden und jetzt auf einmal reagiert sogar der Bundesfinanzminister... Meiner Meinung nach wird das jetzt so verlaufen das er die Gelder des Solidarpaktes durch irgendwelche Gesetzeslücken in seinen Haushalt einfliessen lassen wird. Zumindest läuft doch die gesamte derzeitige Disskussion darauf hinaus.
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30.05.2006 10:28 Uhr von DerGugger
 
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Wie gesagt mit dem Klotz am Bein wird Deutschland untergehen
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30.05.2006 10:33 Uhr von Otto von Bismarck
 
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Begründung für Bewertung: Auch wenn schon die Quelle falsche Angaben macht, so hätten sie nicht zwingend übernommen werden müssen, sondern statt dessen ordentlich korrigiert werden können.
Der Fehler welcher hier vorliegt ist jener, dass das Geld aus dem Solidarpakt nicht verschwendet wurde, also für Sinnlosigkeiten investiert, sondern zweckentfremdet genutzt wurde. D.h., dass das Geld für andere Bereiche der Haushalte verwendet wurde, um verfassungskonforme Länderhaushalte präsentieren zu können.
Daher verfolgt die Äußerung der "Verschwendung" möglicherweise die Absicht, schlechte Stimmung zu machen, ist aber in jedem Fall nicht neutral formuliert.
Auch wenn das nicht Dein Fehler ist, dass die Quelle es so darstellt, hättest Du es in Deiner News korrigieren müssen.

Gruß
Otto von Bismarck
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30.05.2006 10:36 Uhr von vostei
 
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hm - titel falsch - nicht alle neuen BL: "Danach hat allein Sachsen die Mittel ausnahmslos richtig verwendet"

das hätte unbedingt in die SN gehört und verzerrt das bild ungemein.
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30.05.2006 10:45 Uhr von A_R_R
 
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Bemerkung des Autors Sachsen ist in der News nicht erwähnt... Mein Versehen... Danke für den Hinweis...

Zur Begründung von Otto von Bismarck:
Ich glaube persönlich das es eine reine Definitionssache ist. Wenn Eltern das Kindergeld für Zigaretten oder Alkohol ausgeben? Würdest du das auch als Zweckentfremdung und nicht als Verschwendung im Sinne der Kinder bezeichnen?
Aber wie gesagt... Reine Definitionsfrage...
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30.05.2006 11:09 Uhr von rh1974
 
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@DerGugger: ja nee is klar, der osten ist schuld! logo, keine frage, was auch sonst!

sag mal, wer bist du du clown? hast du auch nur ansatzweise ahnung? meinst du auch ´der osten musse erstmal arbeiten lernen?´ du kommst auch noch auf den dreh, das unsere verhältnisse nur die vorboten dessen sind, was auf den westen noch zu kommt!

solche ossi-wessi-unterscheider kotzen mich an und das nach 15jahren. toll wenn man deutscher 2. klasse ist!
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30.05.2006 11:17 Uhr von Termineo
 
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@rh1974: In dem Fall bist du aber leider genau dies. Ich mein wenn ich von uns im Süden zu euch innen Osten fahr, da denk ich, ich komm in ne eigene Welt. Bei euch verschwendet man Milliarden total unnötig, und das ist das Problem.
Ich finde die Einheit auch eine tolle Sache, wir sind ein Volk, wir gehören zusammen. Aber der größte Fehler der BRD war der Anschluss der neue Bundesländer. Das muss man so klar sagen. Tut mir leid für euch, dass seh ich aber so. Faktisch ist das quasi auch bewiesen, die wirklichen Schulden macht ihr da oben.

Und jetzt zu deinem 15 Jahre Ausspruch....Baden und Württemberg sind jetzt schon seit über 50 Jahren zusammem, und die sind immer noch lange nicht 1. Da sind noch riesige Unterschiede.
Und wenn der Osten mal sich auf den Hosenboden setzt und anfängt zu arbeiten, dann werdet ihr auch von uns mehr respektiert.

Tut mir leid, hört sich echt schlimm jetzt an der Kommentar, aber ich möcht hier net irgendwie ne unehrliche Meinung kund tun...
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30.05.2006 11:34 Uhr von cardiman
 
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@termineo: Gehts noch? Vom Arbeiten brauchst du mir hier nichts zu erzählen. Kannst dir schon denken - komme auch aus den neuen BL. Ich z.B. studiere hier, bin momentan im Anerkennungsjahr, arbeite dort 40h Woche ohne Bezahlung und arbeite dann noch nebenbei wenigstens 30h um mir mein studium zu finanzieren (Mein letzter freier Tag war im Januar!!!!).
auch z.b. mein paps - arbeitet auf dem Bau. 6 Tage die Woche - jeden Tag von 06.00 bis17.00 Uhr.
SO geht es auch vielen hier. Klar gibts es hier wie woanders schwarze schaafe - unbestritten (allerdings auf beiden Seiten).
Du siehst also, bevor Du solche unqualifizierten Phrasen von dir gibts, bitte mal überlegen und Gehirn einschalten.
Erinnere mich bloß an die streiks im öffentlichen Dienst, wo sie wegen 20min pro Tag gestreikt haben. Hier wird bereits seit langem 40h pro woche gearbeitet.

Ich biete Dir sogar an hier zu mir zu kommen. Nehme mir dann extra frei für Dich und zeig dir hier die Gegend und die Menschen. Vielleicht hast du ja dann eine objektiverer Meinung als deine lächerlichen Stammtischparolen!!

es grüßt
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30.05.2006 12:14 Uhr von cjl
 
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WARUM....? heißt es jetzt wieder "die bösen OSSIS" ????
Sagen wir es mal so, die Bürger können für diese Verschwendung/Zweckendfremdung der Gelder am wenigsten. Leider ist es so, dass die Politiker, egal ob aus dem Westen oder Osten, nicht mit dem Geld umgehen können oder wollen. Da wird hier und dort der Haushalt gestopft, wo das Geld herkommt ist denen egal :(.
Beim Bürger kommt nichts an, der hat keinen Vorteil (zumindest primär).
Meine Meinung: Schimpft auf die, die es zu verantworten haben und den "Ossis" kann ich sagen --- nimmt nicht alles so persönlich, wenn man was gegen eure Politiker sagt. Denn eines ist auch klar: Politiker und Rechtsanwälte sind wie Fahnen im Wind, denen interessiert das Geschwätz von Gestern sicherlich nicht.

Zum Thema:
Normalerweise müßten hier an den verantwortlichen Politikern/Parteien entsprechende Kürzungen stattfinden, Sperrung der Gelder und entsprechende Dienstaufsichtsverfahren
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30.05.2006 12:19 Uhr von Nico_
 
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@Termineo: Der Fehler war nicht der Anschluss der neuen Bundesländer, sondern die naive Einheitspolitik.
Man hätte die Arbeit subventionieren sollen und nicht die Unternehmen. Kohl wollte innerhalb von 3 Jahren alle ostdeutschen Unternehmen vertickt haben. Die Treuhand hat Milliarden an Investoren ausgeschüttet damit diese ostdeutsche Unternehmen kaufen (oftmals nur für 1 DM). Eine Einladung zum Missbrauch. Subventionen kassiert, Laden dicht gemacht und abgehauen. Leider keine Einzelfälle sondern die Regel. Diese Investoren waren übrigens zu 85% westdeutsche Unternehmen. Eine schöne Konjunkturspritze. Stattdessen hätte man die Gewerkschaften vom Osten fernhalten müssen (die ja sofort nach der Wende schon gleiche Löhne gefordert haben), und das Kombilohn-Modell einführen sollen um die Löhne niedrig zu halten aber trotzdem den Menschen die Möglichkeit zu geben, bei dem raschen Preisantieg anständig zu leben.
Mangelnde Arbeitsmoral kannst du den Ostdeutschen nun wirklich nicht unterstellen. Schau dir nur mal die Arbeitszeit- und Lohnunterschiede an. Oder den Exodus der Arbeitskräfte in den Westen. Da werden sie von den Arbeitsgebern hoch geschätzt (http://www.sueddeutsche.de/...), von ihren westdeutschen Kollegen aber eher weniger.
Übrigens waren die Schulden der BRD vor der Wiedervereinigung schon 3x so hoch wie die der DDR. Es ist also mitnichten so dass die Schuldenpolitik erst mit der Wiedervereinigung begann.
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30.05.2006 12:36 Uhr von webschreck
 
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Hackt nicht auf die Ossis rum! Denkt lieber darüber nach, wer nach der Wende das Zepter im Osten in die Hand genommen hat! Waren es nicht Wessi-Beamte, die auf das "Buschgeld" aus waren? Oder Poltiker ala Biedenkopf pp.? Die Ossis wurden so schnell ausgeschaltet, daß sie es kaum mitbekommen haben. Und jetzt jammern wir über Verschwendung? Die kommt doch in erster Linie von uns selbst!
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30.05.2006 14:06 Uhr von Technomicky
 
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Mir platzt gleich der Ar***: Termineo, du bist echt das beste Beispiel für die Beziehung zwischen Ost und West. Sowas dermaßen Arrogantes wie du ist mir noch nie unter die Augen gekommen. Was bildest du dir eigentlich ein? Genauso wie dieser Typ vor dir mit "Klotz am Bein"! Ich glaub der Klotz ist bei dir im Kopf und schimpft sich Gehirn.

Wir sollen lernen zuarbeiten? Ich glaub es hakt!
Ist dir eigentlich klar das viele "Ossis" 50-60h die Woche ackern und nicht mal 1000€ raus haben? Und ihr jammert und demonstriert wenn ihr 20 min mehr arbeiten sollt. Unfassbar!!!!

Sämtliche Probleme des Landes werden immer auf den Osten geschoben, das kotzt mich an! Was können die Bürger dafür, wenn irgendwelche Politiker die Gelder falsch investieren. Damit hat "das Volk" doch garnichts am Hut!

Und, habt ihr den Knall der fallenden Mauer jetzt vielleicht mitbekommen? Ihr solltet echt erst denken, dann reden!
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30.05.2006 14:15 Uhr von delerium72
 
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Verschwendet??? Dein Kommentar mit dem Vergleich Kindergeld und Zigaretten kaufen ist wohl ein wenig übertrieben (wie der Titel auch).
Dann schreibst du auch das es reine Interpretationssache ist, könnte es vielleicht auch sein das du da etwas nicht wirklich richtig interpretierst????
Ich zitiere mal Otto:

Der Fehler welcher hier vorliegt ist jener, dass das Geld aus dem Solidarpakt nicht verschwendet wurde, also für Sinnlosigkeiten investiert, sondern zweckentfremdet genutzt wurde. D.h., dass das Geld für andere Bereiche der Haushalte verwendet wurde, um verfassungskonforme Länderhaushalte präsentieren zu können.
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30.05.2006 14:27 Uhr von DJCray
 
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@cardiman: 40h Woche oder 37 1/2 Stunden Woche ist nicht das entscheidende.
In einem Betrieb, bei dem eine 37 1/2 h Woche gilt, werden die Überstunden teuer vom Arbeitgeber bezahlt.

Und 50h und mehr ist auch in einem 37 1/2 h Betrieb keine Seltenheit mehr.

Trotzdem stellt der Arbeitgeber keine neuen Arbeiter ein, da er nicht weiß, was in 1-2 Jahren ist.

Um die Kosten zu senken, fordert er nun ganz einfach eine 40 h Woche und spart sich damit mind. 10 h im Monat pro Arbeiter.

Arbeit ist genug da. Es geht nur ums Geld.

Gruß
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30.05.2006 14:30 Uhr von golddagobert
 
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ganz klare sache : Der Osten konnte noch nie und wird nie mit Geld umgehen können, aber ich meine nicht den normalen Bürger ich meine die fetten Politiker die Ihre Ärsche nicht vollgenug bekommen. Mann sollte solch eine zweckentfremdung bzw. verschwendung mit dem Straftatbestand der Veruntreung oder des Betruges gleichsetzten. Dann wäre ich mal gespannt wie die Politiker dann reagieren würden oder mit den Steuergeldern umgehen würden.
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30.05.2006 14:40 Uhr von delerium72
 
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@golddagobert: Wie kommst du darauf das NUR die Politiker im Osten nicht mit Geld umgehen können???

Mach ma die Augen auf!
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30.05.2006 14:57 Uhr von kwikkwok
 
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Der Ost-West-Konflikt wird nicht in Bewertungen: ausgetragen, dementsprechende Bewertungslöschungen wurden vorgenommen:
Wenn der Web-Rep einen Begriff der Quelle in abgewandelter Form verwendet, kann ihm daraus keine(r) schlechtwertend einen Strick drehen.
Falsch dargestellt ist in der News bezogen auf die Quelle gleichfalls nichts.
Dass Menschen dazu neigen, den Sack zu schlagen, wenn sie den Esel meinen, diese Erkenntnis ist mindestens so alt wie das gleichlautende Sprichwort. Läuft hier aber nicht. Sonst kann hier bald niemand mehr eine News einliefern, die irgendwelchen Fraktionen inhaltlich gegen den Strich geht, weshalb sie dann entsprechend per Bewertungsfunktion den Boten für die Botschaft abzustrafen versuchen.

Wem das nicht gefällt, muss sich eine andere Plattform suchen. Das ist eine (Ver)Warnung, keine Einladung zur Diskussion. Und sehr ernst gemeint.
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30.05.2006 14:58 Uhr von Super-Ingo
 
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@Termineo: Na und wenn alle so intelligent wären wie die Bayern, gell?
Ich muss in den drei Jahren wo ich im Osten gelebt habe in der falschen Gegend gewesen sein. Halt in Sachsen. Sonst hätte ich die goldenen Rathäuser den Rauch der Feuerwerke in der Luft und das ganze Geld was man von der Brücke schmeißt doch sehen müssen!

Wo hast du durch bloßes rüberfahren gesehen wo Geld verschwendet wird?

@golddagobert
Wo sind denn die meisten Schulden. Kann etwa jemand in Hannover mit Geld umgehen oder in Braunschweig? Die ganzen Müllskandale und anderes war alles im Osten. Z.B. in Köln. ---tiefster Osten!

Zweckentfremdet heißt NICHT, dass die Leute das in die Tasche stecken. Man sollte die Gelder nehmen um Firmen die kommen total zu entlasten.

Das Beispiel mit dem Saufen und Rauchen war gut. Wenn die Bundesländer das Geld nehmen um kommunen die KITAS zu subventionieren und um noch die Beamten zu bezahoen, dann ist das mit Rauchen und SDaufen zu vergloeichen und wenn es um Straßen und geschenkte Grundstücke für Firmen geht, dann ist das generelll eine sinnvolle Investition.

Kennt ihr eine große deutsche Stadt ohne Schulden? Dresden! Seit sie den Anteil an der einen Wohnungsgesellschaft verkauft haben, sind die Schulden weg. Nur mal so ganz nebenbei.
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30.05.2006 15:09 Uhr von Zwiebeljack
 
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man man haben hier einige ein Panorama an sich vorbeilaufen, durch den Anschluß der neuen Bundesländer vor 15 Jahren hat die BRD ihre wirtschaftliche Krise doch nur verzögert, wäre es nicht so gekommen hätte sie damals schon die jetzigen Probleme gehabt...aber es ist einfacher den "dummen Ossis" das eigene Unvermögen in die Schuhe zu schieben...vielmehr sollten die Deutschen mal darüber nachdenken was für Kasper sie da alle vier Jahre wählen, ich dachte immer aus Fehlern lernt man aber wie kann man nur immer wieder auf leere Versprechungen von Politikern reinfallen?
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30.05.2006 15:10 Uhr von Hugo_Simpson
 
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die neuen BL: Guten Tag,

vorab ich habe nix gegen den Osten oder die Bevölkerung des Ostens bin selbst einer :)

Aber eins muss klar gesagt werden der Osten hat den Westen ziemlich über den Tisch gezoggen. Wenn ich mir vorstelle wie man sagte in welchem Zustand der Osten damit auch die Fabriken usw. sind und wie es dann letztendlich war muss ich sagen haha Reingefallen. Sorry aber da wurde einfach nur gelogen es wurde schön geredet und als die Mauer weg war sah man dann den komplet Zustand und war einfach nur schockiert.

Wenn man mal bedenkt was für eine enorme Summe in den Osten in den letzten Jahren geflossen ist muss man sich echt Fragen wieso es immer noch nicht möglich ist mit einem etwas Sportlicheren Fahrzeug in den Osten zu fahren. Nur zur verdeutlichung es sind bereits über 1000 Millarden Euro an Netto-Transfer in den Osten geflossen.

Desweiteren will ich erst gar nicht mit den Zuschüssen für die Ost-Unternehmer anfangen. Nirgends kann man mit so wenig Geld ein so schönes Unternehmen bauen wie im Osten da gibts ja die schönsten Zuschüsse.

Es ist die Frage ob die Absetzung des Soli nicht evtl. der Wirtschaft ein wohltuendes Wachstum bescheren würde den im Jahr fließen knapp 6 % des BIP in den Osten wenn man das einbehalten würde hätte man ein Super Wachstum das würde letzendlich auch wieder Arbeitsplätze schaffen usw.

Aber man muss als ehrlicher Mensch sagen das der Osten und die damit verbunden Kosten den Wohlstand der Bevölkerung durchaus gesenkt hat das ist einfach so aber dieses Opfer ist man (fast) bewusst mit der Wiedervereinigung eingegangen.

Die Politiker sollten einfach mal Anfangen das Geld nicht zu verschwenden und die Kohle in die Wirtschaft und die damit verbunden Bereiche zu stecken. Es ist doch logoisch das kein LKW über so minderwertigen Straßenrollen kann wie man Sie noch in vielen Bereichen des Ostens vorfindet.

MfG
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30.05.2006 15:15 Uhr von mick123
 
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@Technomicky: schliesse mich deiner Meinung was Arbeit im Osten betrifft an, man kann nicht alle über einen Kamm scheren. Aber was die Deutschen im Westen meiner Meinung nach aufregt ist einfach das ständige gejammer: Wir bekommen ein paar € weniger Rente, Sozialhilfe etc. Bedenkt mal das ihr nie in unsere Sozialsysteme eingezahlt habt. Laut Helmut Schmidt, Bundeskanzler a.D., würde das Rentenniveau der DDR heute zwischen dem von Ungarn und Polen liegen wenn die DDR nach dem Fall der Mauer ein eigenständiger Staat geworden wäre.
Gruss Mick
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30.05.2006 16:01 Uhr von Andib
 
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Und ihr begreift es immer noch nicht. Das ureigenste Merkmal des deutschen Volkes (vllt. historisch bedingt?) ist die Schuldsuche. Was spielt es für eine Rolle wer wo wieviel Geld verschwendet hat? Es geht jetzt darum für die Zukunft zu sorgen, nicht den Versäumnissen der Vergangenheit nachzujammern. Ihr sitzt da alle vor euren PCs und labert dünnschiss in der Gegend rum wer wieviel in den Sand gesetzt hat. Jedes Bundesland der BRD hat schon Steuermittel in den Sand gesetzt. Jeder Bürger hat zumindest von Steuerverschwendung schon einmal persönlich profitiert (auch wenn die Zusammenhänge nicht auf den ersten Blick ersichtlich sind) . Das Geld wurde ja nicht vernichtet.

Statt jetzt, wie ihr es immer tut, den Verantwortlichen zu suchen (den gibts nicht, das ist die gesamte deutsche Gesellschaft) solltet ihr lieber mal eure Ärmel hochkrempeln und an der Zukunft dieses Landes an der Zukunft dieser Gesellschaft, an Eurer Zukunft und der Zukunft eurer Kinder arbeiten.

Macht Vorschläge wie dieses System geändert werden kann, und noch wichtiger macht Vorschläge wie IHR euch ändern wollt. Denn jede Gesellschaft hat die Bürokratie und die Politiker und das System die sie verdient. Der Abschaum der im dt. Bundestag hockt ist ja nichts als ein exaktes Spiegelbild dieser Gesellschaft.

Also packt euch an eurer eigenen Nase, und tut das was zu tun ist, das was ihr dazu beitragen könnt.

Ihr hockt gerade auf dem sinkenden Schiff und beratet welcher Depp mit der Fackel in das Pulverlager gelaufen ist. ;)

MfG AndiB
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30.05.2006 18:13 Uhr von Otto von Bismarck
 
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Bewertungslöschung: Die Löschung meiner Bewertung ist ein Vorgang, welcher in keinem Zusammenhang zu den Richtlinien steht, welche auf das Verfassen der News angewendet wird.
Denn erstes Gebot ist die wertfreie Formulierung der News. Das ist hier nicht geschehen, daher ist eine Bewertung von 4 durchaus angemessen.
Diese Bewertung diente aber zu keiner Zeit der Austragung eines politischen Konfliktes wie es mir von dem Löschenden kwikkwok unterstellt wurde. Er unterstellt mir eine politische Absicht aufgrund einer rein formalen Handhabung der Bewertungskriterien.

Nach längerem Gespräch konnte ich ihn nicht von meinem Standpunkt überzeugen, so dass meine Bewertung nicht wiederhergestellt wird.
Ich sehe davon ab erneut zu bewerten, da sie ohnehin wieder gelöscht würde und ich es überdies als kindisch empfinden würde so zu handeln.

Dennoch will ich meinen Widerspruch gegenüber der hier angewandten Praxis ausdrücken und mich von den Vorwürfen kwikkwoks distanzieren, die ich als persönlich beleidigend empfinde.

Ich stelle noch einmal heraus, warum ich mit 4 bewertet habe:
Die News bedient sich keiner wertneutralen Sprache. Das Wort "verschwenden" impliziert nicht nur unsachgemäße Verwendung, so wie es im realen Falle gewesen ist, sondern auch eine unverantwortliche und unnötige Verwendung.
Die Mittel wurden aber nicht unnötig verwandt sondern um verfassungskonforme Haushalte zu erstellen. Damit enthält die News einen meinungsäußernden Begirff, welcher besser in den Kommentar gepasst hätte.

Die News als solche hätte also gar nicht erst durch die Prüfung kommen dürfen, auch wenn sie sich an die Quelle hält, denn die Quelle ist schon unseriös, ob ihrer Wortwahl und somit wieder wider die Richtlinien zur Newseinlieferung.
Meine schlechte Bewertung hätte zu einer solchen Reaktion führen können, sollte es aber nicht, weil sie abseits des meinungsbildenden Charakters durchaus informativ ist.
Die Führung der Diskussion hier hebt hervor, dass mehrfach seitens der SSN User eine solche Verschwendung unterstellt wird. Dies führe ich auf die sachlich nicht von mir bewertete sondern formal kritisierte News zurück.

Mir wird die Führung eines politischen Diskurses vorgeworfen, welches nicht der Fall ist.

Ich ermahne meinerseits kwikkwok gerne sein Verhalte zu überdenken und manch autokratische Verhaltensform zu hinterfragen und abzulegen.

Gruß
Otto von Bismarck
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30.05.2006 18:50 Uhr von A_R_R
 
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@ Otto: "Die Mittel wurden aber nicht unnötig verwandt sondern um verfassungskonforme Haushalte zu erstellen. ", hättest du besser gefunden?
Ich will jetzt nicht großartig diskutieren, aber ich finde das auch dieser Audruck nicht wertungsneutral ist... Vielmehr handelt es sich dabei um nichts anderes als einen Euphemismus.
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30.05.2006 19:03 Uhr von Otto von Bismarck
 
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Antwort: Ich habe aber auch nicht für einen shortie formuliert sondern den Sachverhalt korrigiert.

Dass es sich hierbei um einen Euphemismus handeln könnte, wäre möglich, wenn man annähme, dass statt der Zweckentfremdung verschwenderischer Umgang mit den Mitteln gepflegt worden wäre.
So beißt sich der Hund in den Schwanz.

Nicht zu leugnen bleibt aber dennoch der wertende Charakter dieser News, aufgrund der Wortwahl.

Gruß
Otto von Bismarck

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