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Kongo: UN-Soldaten entführt

Sechs nepalesische UN-Soldaten wurden in der Region Ituri entführt. Bei den Entführern soll es sich um Milizionäre von Peter Karim handeln. Ein Lösegeld von insgesamt 93.600 Euro werde gefordert.

Die UN verstärkte ihre Initiative gegen die im Osten des Landes operierenden Milizen in den letzten Wochen mit Hilfe von 17.000 Soldaten.

Zur Sicherung der am 30. Juni geplanten Wahlen soll die Bundeswehr im Raum Kinshasa (im Westen der Demokratischen Republik Kongo) eingesetzt werden. Jedoch soll ein Großteil der 780 Soldaten im Nachbarland Gabun in Bereitschaft gehalten werden.


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WebReporter: Bibi66
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Soldat, UN, Kongo
Quelle: de.today.reuters.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.05.2006 17:09 Uhr von Bibi66
 
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Auch wenn ich das verstärkte "Verantwortung" übernehmen im Rahmen der existierenden Bündnisse von Seiten Deutschlands aus gut finde, so sollte man doch nichts überstürzen. Auch wenn die dort eingesetzten Kräfte der BW mit Sicherheit gut ausgebildet und ausgerüstet sind, so wage ich zu bezweifeln, das das für einen Schauplatz wie den Kongo ausreichend ist. Von versicherungstechnischen Querelen im Falle einer Verletzung, ggf. Hinterbliebenenversorgung, Betreuung der Angehörigen etc. ganz abgesehen
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29.05.2006 18:38 Uhr von styxxx
 
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Der deutsche Einsatz: Wäre nicht im Osten des Landes, sondern auf eher friedliche Gebiete beschränkt wo es derzeit auch zu kaum Zwischenfällen kommt. Soweit ich weiß garkeine. Zudem sind das nur recht wenig Soldaten. Wenn man es genauer betrachtet ist der Einsatz lächerlich, bringt nix, aber hat symbolischen Wert. Deutschland ist im Vergleich immerhin ganz hinten, was andere Hilfeleistungen im Kongo betrifft. Irgendwas sollten sie schon mal machen ;) Und ein Einsatz scheint billiger zu sein...

Die Chancen, dass deutsche Soldaten dort in einen bewaffneten Konflikt geraten sind sehr gering. Insbesondere, das sie hauptsächlich auf dem Flugplatz rumstehen werden und z.B. beim Verladen helfen. Darfür haben dann die Truppen anderer Länder mehr Zeit für wichtige Dinge.

Dass ein derartiger Rummel darum gemacht hat wirkt da leicht lächerlich ;)
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29.05.2006 19:03 Uhr von xilyte
 
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@Bibi66: Ich muss leider sagen, daß ich so meine Zweifel an der guten Ausrüstung unserer Jungs habe. Wenn man bedenkt, daß wichtige Ausrüstungsgegenstände selbst zu kaufen sind, gibt mir das schon irgendwie zu denken.
In Sachen Ausbildung: Je mehr Erfahrung die BW-Leitung und direkten Vorgesetzten in den Auslandseinsätzen sammeln können, umso mehr fließt in die Ausbildung ein.
Trotzdem finde ich es ziemlich dämlich, daß "unsere Jungs" in diesen Einsatz gehen - was bitte haben wir da verloren?
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29.05.2006 19:09 Uhr von headhunterxp
 
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@xilyte: "was bitte haben wir da verloren?"

Das haben bestimmt so einige 1994 in Bezug auf Ruanda auch gesagt..

http://de.wikipedia.org/...

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