29.05.06 13:04 Uhr
 11.622
 

Bulgarien: 20 Millionen Songs und hunderte Filme zum Download angeboten

Zwei Bulgaren haben über ihr Web-Portal (arenabg.com) etwa 20 Millionen Lieder und Hunderte Filme zum Download angeboten. Als Gegenleistung mussten die User ihres Angebotes monatlich vier Lev (etwa 2 Euro) an die beiden Musikpiraten überweisen.

Eine Sprecherin der Polizei von Sofia bezeichnet die beiden Verhafteten als zwei der größten Internetpiraten Europas. Der entstandene Schaden wird auf etwa 30 Millionen Euro beziffert.

Trotz alledem wurden die beiden gegen eine Kaution von umgerechnet 5.000 Euro wieder freigelassen. Experten schätzen, dass die Datenpiraterie in Bulgarien eng verbunden mit dem organisierten Verbrechen im Land ist.


WebReporter: metaphysiker
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Million, Film, Download, Song, Bulgarien
Quelle: www.spiegel.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

AC/DC-Gitarrist Malcolm Young im Alter von 64 Jahren verstorben
Thüringen: Betrunkener Mann greift achtjährigen Jungen an
Hamburg: 16-Jähriger liegt mit Verletzungen auf Dach einer U-Bahn

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
29.05.2006 12:43 Uhr von metaphysiker
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Also ich habe dort selbst schon Urlaub gemacht, und an jeder Ecke stehen Leute mit ihren CDs und DVDs und bieten Software in jeder Sprache an. Ein Windows kostet auf der Straße knapp 5 Euro.

Der Besitzer der Jugendherberge in der wir übernachteten zeigte uns seinen Zugang zu einem Netzwerk, das man jedoch nur mit einer bulgarischen IP erreichen konnte, indem es ebenso ALLES kostenlos zum Download gab. Er sagte uns damals, der Staat würde solche Angebote dulden.
Kommentar ansehen
29.05.2006 13:28 Uhr von DER_Schnupfen
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Und Usenext? Wann sind die dran?
Kommentar ansehen
29.05.2006 13:47 Uhr von hofmae_ch
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
nie. UseNext bietet keine Files an. Usenext bietet lediglich einen Zugang ins Usenet. Das ist nicht illegal, genauso wenig wie die Nutzung des Usenets an und für sich illegal ist. Da wird sicher auch nix ändern...
Kommentar ansehen
29.05.2006 14:23 Uhr von metaphysiker
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@mikebison - "nur" 30 Mio. Ich denke, die für Deutschland relativ geringe Schadensangabe beziehen sich auch darauf, dass der Schaden in einem Land entstanden ist, indem man mit 30 Millionen noch etwas mehr anfangen kann!

@Datenmenge
Das echt mal ein GROSSER Haufen an GB´s
Leider gab die Quelle keine genaueren Infos zum Speicherverfahren der angebotenen Daten her.
Kommentar ansehen
29.05.2006 14:40 Uhr von think_twice
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
usenext: also es ist doch leider traurig, wie immer wieder leute auf die tollen werbebanner reinfallen,

es ist doch so, das usenext den zugang zum eigentlich ältestesten userbereich des inets zur verfügung stellt.

bis dahin ok, alles in einem client, protokoll, suchmaschine,

das sharing erfolgt über edonkey, und nun darf man mal raten warum die usenext server auf dem index der hardcoresharer stehen.

wenn mann etwas weiter durch daten, firmenhistorien usw. klickt wird man feststellen das alle wege nach münchen führen, (übrigens auch das so gelobte team von gulli läst sich dort beraten).

ich denke mehr bleibt dazu nicht auszuführen, außer das die user von usenext gleich adress und kontodaten mitliefern.

ich bin für filesharing, da server von z.b. wintotal, inzwischen auch einige andere, ihre freeware neben direkt download auch per muli anbieten, das hält programme von kleinen anbietern auch noch am leben wenn es diese schon nicht mehr gibt.
Kommentar ansehen
29.05.2006 14:52 Uhr von PBernd
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Nix Edonkey: Wenn man schon so tut, als wenn man Ahnung hat, dann sollte man wenigstens die Grundzüge kennen.
Das Usenet, wovon UseNeXT nur ein Zugangsanbieter von hunderten ist, hat in keinster Weise was mit dem Internet oder dem P2P (Edonkey) zu tun. Bei UseNeXT werden lediglich noch die Postings automatisch für ein Such- und Ubersichtssystem aufgearbeitet.
UseNeXT selbst ist 100 % legal, genauso wie google oder der Internetexplorrer. UseNeXT wird auch in Zukunft nicht zu verbieten sein, es können sich nur die Rahmenbedingungen ändern (z.B. in Punkto Anonymität), aber dazu würde es erst mal Urteile geben müssen.
Kommentar ansehen
29.05.2006 15:12 Uhr von bine86
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
gibts da nen unterschied? @pbernd: usenext hat nix mit dem internet zu tun? wie gehtn das?

@topic: is das ganze filesharing und file-zur-verfügung-stellen oder torrents suchen oder was auch immer es da heute alles gibt im prinzip nich alles das gleiche?!

usenext unterscheidet sich vielleicht bei der arbeitsweise von edonkey aber am ende hat man auch nur die datei die man haben will auf der festplatte, also was is bitte mehr legal an usenext als an edonkey?

meiner meinung nach sind das alles nur spitzfindigkeiten, die angeblich legal sind, aber am ende kommt das gleiche dabei raus.

genauso wie dieses neue tool, dass musiktitel von einem winamp-livestream mitschneidet und als mp3 auf der festplatte abspeichert. ob ich mir das lied nun von nem filesharing tool hole oder von diesem livestream oder im radio auf tape aufnehme macht doch keinen unterschied?!
Kommentar ansehen
29.05.2006 15:23 Uhr von Daisenso
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@bine86: "meiner meinung nach sind das alles nur spitzfindigkeiten, die angeblich legal sind, aber am ende kommt das gleiche dabei raus."

Aber genau diese Spitzfindigkeiten und die damit verbundenen Lücken sind es die man finden muss!! Davon leben Anwälte und Firmen.
Kommentar ansehen
29.05.2006 15:35 Uhr von metaphysiker
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@livestream: Warum sollte es denn auch illegal sein sich bei einem Internet-livestream, oder sonstigen Radios etwas mitzuschneiden??

Kannst dir auch die Mucke aus dem "normalem" Radio auf ein Tape aufnehmen, und KEINER kann dir was!!!

Also wer sich mit der Technik etwas auseinandersetzt kann sich so gut wie alles LEGAL besorgen, OHNE dafür zu lacken!
Kommentar ansehen
29.05.2006 16:32 Uhr von TrippleB
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Schadenhöhe: Die hier angegebene Schadenhöhe und der vergleich dazu das die MI von den Edonkey nutzern 40.000.000 € will sagt doch alles
Kommentar ansehen
29.05.2006 16:34 Uhr von bine86
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
ok ok: ich hab ja nicht behauptet dass es illegal wäre, ich sehe nur keinen direkten unterschied zwischen diesen ganzen tools zur softwarebeschaffung
Kommentar ansehen
29.05.2006 16:41 Uhr von AragornDunadan
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Usenext: Wenn Usenext ein normaler Usenetprovider mir Binarygroupszugang ist, dann haben die sehr wohl illegale Daten auf ihren Servern liegen. Die ganzen Binarygruppen sind zu 99,99% mit illegalem Inhalt gefüllt und der wird auf den Rechnern der Provider gespeichert.
Kommentar ansehen
29.05.2006 17:21 Uhr von Pitbullowner576
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
also: Usenext ist einfach nur betrug...

solche Usenet klienten gibts auch umsonst...
Kommentar ansehen
29.05.2006 17:24 Uhr von PBernd
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Noch mal zu Usenext - legal: Erst mal zur Verständigung: Das Usenet besteht aus einer großen Anzahl von Serverstationen, von der jede hunderte Terrabytes fasst. Diese Serverstationen sind Weltweit verteilt und befinden sich auch in keinem Kontakt mit dem Internet. Das ist auch einer der Gründe, warum das Usenet anonym ist. Der größte Teil dieser Terrabytes besteht aus Textpostings (u.a. Supportnewsgroups). Deswegen ist das Usenet auch erst einmal legal. Aber im Usenet befinden sich auch illegale Inhalte, genau wie es sie auch im Internet gibt. Nur weil man über Google an illegale Inhalte kommt, ist Google trotzdem legal (oder ebend der IE)

UseNeXT selber betreibt keine Usenetserver, sondern kauft nur bei dessen Berteiber eine bestimmte Menge Datentransfair und verkauft diese an die Kunden weiter. Was die Kunden dann damit machen ist Sache des einzelnen, da UseNeXT damit nix mehr zu tun hat. Das ist einfach nur eine Clevere Geldidee.
Kommentar ansehen
29.05.2006 17:26 Uhr von think_twice
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
naja es gibt da leute: @ PBernd

du magst erstmal was gesagt haben ok, ich akzeptiere deinen kenntnisstand,

aber solange diese sogennanten intensiven ermittlungen immer nur die fleißig zahlenden usenext-nutzer betreffen bleibe ich auf meinem standpunkt.

und die dateien liegen doch schon lange auf share-servern , und nicht im usenet selbst.

es gibt wie überall den kleinen aber feinen unterschied:

usenet - usenext

und usenext ist nuneinmal ein gewinnorientiertes unernehmen welches auch die entsprechenden edonkey-server zur verfügung stellt (und die ip`s mitloggt), den wo sonst sollten die klagenden firmen diese herbekommen, seit diese vom ISP bei Flatrates nicht mehr vorrätig gehalten werden dürfen??

der server der dabei zur verfügung gestellt wird ist dabei sogar noch legal.
der ist so legal das sogar die kosten als verlust gegen den gewinn beim FA gegengerechnet werden.

amtlich ist aber auch, dass sich das p2p weiter ausbreiten wird, denn ich als freier musiker, werde auf diese art der verbreitung meiner werke nicht verzichten wollen, denn eigene ftp`s kosten geld/traffic.

und wer dem irrglauben aufsitzt er bleibe unbeobachtet ist jetzt schon verloren, denn die ermittlungsbehörden nehmen einfach die passwortlist von unrarit , besuchen die seiten und spiegeln diese im beisein von zeugen und setzen 2-3 fakeserver auf, dann einfach noch fleißig mitloggen und die paar leute die noch mit zeit- oder volumenflat unterwegs sind verklagen.

wobei die tatsächliche schadenshöhe für jeden user einzeln im zivilverfahren nachzuweisen ist.

dies als grober umriss der gegebenheiten
Kommentar ansehen
29.05.2006 17:45 Uhr von think_twice
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
ergänzend: eigentlich ist die ganze sache auch garnicht so schlimm,

ich habe dieses jahr 20 jähriges bühnenjubiläum,

ich habe hier ca. 4.500 vinyl, 3.500 cd, 1.000 kassetten und selbst wenn ich alles digitallisieren würde, ich kämme auf keine 20 millionen songs,

ich habe allerdings schon 2x mitgemacht das mein archiv durchforstet wurde. 1x zu DDR zeiten durch die damalige AWA und einmal zu "west"zeiten durch die gema,

und ich muß sagen das auch mit diesen jungs reden kann, denn es gibt ja soviieeel promoplatten,

wichtig ist nur das du damit keinen handel treibst, und das du deine auftritte ordnungsgemäß abrechnest.

und da bin ich auch schon wieder am kochen wenn sich die musiker(geklautet partitionen) und DJ`s(gesaugte songs) fürn appel und nen ei hinstellen und uns leuten die davon leben müssen und kontrolliert werden das geschäft versauen.

von daher egal ob usenext, edonkey, etc. bleibt sauber leute.

@ PBernd freue mich schon auf ne freundschaftliche zukunft in diesem forum
Kommentar ansehen
29.05.2006 18:20 Uhr von Elementarteilchen
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Und so was kommt nächstes Jahr in die EU: mal schauen wie es ausschaut wenn 2007 Rumänien und Bulgarien in die EU kommen, die sind viel schlimmer als Polen und in Bulgarien leben zu 40% Bulgarische Türken, ich weiß es weil ich aus Kirjali komme, bin selber Bulgarischer Türke mit Deutscher Staatsbürgerschaft ;-)
Kommentar ansehen
29.05.2006 18:26 Uhr von think_twice
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
echt kritisch: hey elementarteilchen,

finde immer dufte wenn leutz ne eigene meinung haben , respekt.

nochmal zum thema usenext:

auch sternshortnews vermittelt den zugang und wir bewerben ihn ID=364565

sollte sich herausstellen das usenext "wissentlich" daten sammelt auch dieses portal ein problem
Kommentar ansehen
29.05.2006 20:51 Uhr von animone
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Die sollen: sich lieber um die echten Verbrecher kümmern!
Kommentar ansehen
30.05.2006 07:57 Uhr von Maglion
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
wie kommt man auf 20 Mio Titel ? Mich würde interessieren, wie man auf 20 Mio Titel kommt?

Das entspricht ca. 27.000 Longplayern Neuerscheinungen á 15 Titel Jahr für Jahr, 50 Jahre lang - das halte ich für unmöglich - selbst wenn man jeden Mist hätte, den es jemals auf CD/Schallplatte gab, erscheint mir diese Zahl als völlig übertrieben.

Komisch ist auch, das Verhältnis zwischen 20 Mio. Musiktiteln und nur hunderten Filmen..... das paßt irgendwie nicht.
Kommentar ansehen
01.06.2006 21:40 Uhr von Deniz1008
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Was nu mit Usenext? legal, illegal oder scheiß-egal?

mfg

Deniz1008

Refresh |<-- <-   1-21/21   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Texas: Frau wird nach Beschwerden wegen Anti-Trump-Aufkleber verhaftet
AC/DC-Gitarrist Malcolm Young im Alter von 64 Jahren verstorben
Haushaltsplan 2018: EU streicht mehr als 100 Millionen Euro für Türkei


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?