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Papst Benedikt XVI in Auschwitz: "Wo war Gott in jenen Tagen?”

Bei seinem bewegenden Besuch des NS-Vernichtungslagers in Polen, wo Papst Benedikt XVI. auch mit ehemaligen Häftlingen zusammentraf (ssn berichtete), stellte das katholische Kirchenoberhaupt die Frage: "Wo war Gott in jenen Tagen?".

Gerade weil er Deutscher sei, habe er Auschwitz besuchen müssen. Bei seinem Besuch am Ort "einer Anhäufung von Verbrechen gegen Gott und den Menschen ohne Parallele in der Geschichte" fand der Papst kaum Worte.

Während des Hitler-Regimes war Joseph Ratzinger, heute Papst Benedikt XVI., Flakhelfer gewesen.


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WebReporter: la_iguana
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Papst, Gott, Benedikt XVI.
Quelle: www.diepresse.com

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51 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.05.2006 22:20 Uhr von DerGugger
 
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Die Frage kann ich mit Nietzsche beantworten "Gott ist tot" - meiner Meinung nach schon lange
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28.05.2006 22:22 Uhr von ciaoextra
 
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@ Autor Hast zufällig: noch nen Link für ne arrne Userin, wo man den ganzen Text der Rede lesen kann? Danke.
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28.05.2006 22:31 Uhr von la_iguana
 
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Die ganze Rede? Bitteschön ;)
http://www.oecumene.radiovaticana.org/...
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28.05.2006 22:33 Uhr von ciaoextra
 
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@ Autor: Bist Engel :o)
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28.05.2006 22:43 Uhr von 666leslie666
 
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Gott ist nicht tot: Er hat nie gelebt.....

Mfg jp
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28.05.2006 22:47 Uhr von Fr4nk0
 
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war schon immer tot: denke ich mal ;)
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28.05.2006 23:26 Uhr von kwikkwok
 
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Selten was Schwülstig-Dämlicheres gelesen: Wo, zum Teufel (;)) ist denn Gott heute z. B. in Darfur oder im Irak?

Das soll die Naziverbrechen keineswegs relativieren, aber dass zumindest ein gläubiger Mensch, der trotzdem noch Augen hat zu sehen und Ohren zu hören, heutzutage und letztlich zu fast allen Zeiten Gottferne beim Gemetzel unter den ´Kronen der Schöpfung´ argwöhnen könnte - das ist einfach nur furchtbar banal.
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28.05.2006 23:33 Uhr von DerGugger
 
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@kwikkwok: mit dem Schmäh leben die jetzt aber schon 2000 Jahre ganz gut :)
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29.05.2006 00:09 Uhr von mäGGus
 
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Blöde Christen: (Mal angenommen es GÄBE einen Gott, was ich nicht glaube):

Lieber Ratze,

"Wo war Gott?" ganz einfach:

Er hat weggeschaut und vor den Nazis gekuscht. Die Kirche hat ihren Einfluss schon immer zu ihrem eigenen Vorteil benutzt. Das hat unter den Nazis dazu geführt dass man eben Antisemitismus nach außen kehrte und sich an den Nationalisten bereicherte. Nur wenige Individuen haben ihre "Nächstenliebe" auch auf die verfolgten Minderheiten und Regimegegner ausgedehnt und das richtige getan. Leider kann man das nicht als christliche Eigenschaft pauschalisieren sondern muss das als lobenswerte Ausnahmen betrachten. Mussolini hat ja in Italien genug dafür getan das der Vatikan sich auf die Seite der "Arier" gestellt hat und alle Register gegen die Juden zieht:
"Ohh mein Gott, sie haben Jesus getötet" -Ihr Schweine! (Zynisch ich weiss)
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29.05.2006 03:16 Uhr von Deniz1008
 
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" Es hat was mit der Willensfreiheit zu tun " sagt der liebe gott im hintergrund.

oder?

lol*

mfg

Deniz1008

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29.05.2006 08:14 Uhr von CHR.BEST
 
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Eine Holocaust-Überlebende hat es meiner Meinung in einem Interview auf den Punkt gebracht: Erst kommt der Mensch, dann die (jeweilige) Religion.

Ich bestreite ja nicht daß es für einen gläubigen Menschen leichter zu ertragen sein mag zu sterben. Aber wäre es nicht viel wichtiger solche Situationen garnicht erst entstehen zu lassen?
Und dafür braucht es weder einen Gott noch Religionen noch Ideologien sondern einfach eine gute Portion gesunden Menschenverstandes sowie das Wissen daß jeder Mensch unveräußerliche Menschenrechte besitzt.

Dafür braucht es auch keinen dicken Wälzer a la Bibel oder Koran welcher - je nach Zeitgeist - mal so oder mal so ausgelegt werden kann.
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29.05.2006 08:27 Uhr von bigdaddy2
 
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ja wo war Gott nur: so was scheinheiliges, der stande als mann der Kirche vor hitlers truppen und hat sie abgesegnet wenn sie in den kampf zogen.

von der kirche kam noch nie was gutes siehe Inquisition, kreuzzüge der kreuzritter alles im namen gott und der kirche.
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29.05.2006 08:35 Uhr von nesha
 
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was glaubt ihr ....? eigentlich wer gott ist? sicherlich nicht euer diener, der alles für euch macht ohne wenn und aber. ihr setz euch auf euern hintern und er soll euch helfen oder was, ohne das ihr euch bemüht? ohne irgendeine leistung?

man kann sich ja auch nicht zu hause hinsetzen und sagen, ich will abi haben, aber schule? zur schule geh ich nicht.

also von nichts kommt nichts!
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29.05.2006 08:36 Uhr von ankestrohmeyer
 
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... wo war die katholische kirche in jenen jahren: lieber papst, na klar als hitler junge hat man dir nichts beigebtracht und später wohl auch nix, wem soll denn da vergeben werden, vergeben und vergessen, im vergessen ist die kirche gut und vergeben den massenmördern,den profiteuren, leichenfledderern und konzernen, welche bis heute noch nicht alle bereit sind wiedergutmachung zu leisten , wo erhebst du deine stimme gegen die rechten, oft auch kirchensteuer zahlenden, welche diese mörder heute wieder ehren.
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29.05.2006 09:31 Uhr von Metzner
 
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Falsche Frage!!!!!!! Die Frage muss doch lauten:
Wo war die katholische Kirche damals!

Die hat sich doch mit A.H. ins Bett gelegt, weil sie dadurch die schoene Kirchensteuer bekam, die wurde naemlich erst durch ein Abkommen zwischen Pius und A.H. eingefuehrt.

Also dafuer sollte er sich entschuldigen! Dann wuerde ich sagen: ein guter Mann.
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29.05.2006 09:37 Uhr von hady
 
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Na ganz großes Tennis! Wenn selbst der Stellvertreter Gottes auf Erden keine Antwort auf diese immer wieder aufkommende existentielle Glaubensfrage weiß, wer dann?

btw: Die Quelle ist recht ausführlich und IMHO lesenswert. Allerdings gefällt mir an Papst Benedikts Vortrag nicht, dass er die Menschheit grob gesagt für zu dämlich hält, um Gott zu begreifen.

"Er warnte vor Abweichungen und vor einer bequemen Vereinfachung der katholischen Lehre. "Glauben heißt zunächst, dass man das, was unser Geist nicht voll begreifen kann, als Wahrheit anerkennt", sagte Benedikt in seiner Sonntagspredigt."

Das hört sich für mich so an als sollen wir alle wie dumme, brave Lämmer schön in Reih und Glied hinter den Kirchenvertretern hermarschieren, uns brav und wortgetreu an die Bibel halten und uns jede Kritik und Reflexion verkneifen.
Damit bin ich persönlich absolut nicht einverstanden!
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29.05.2006 10:24 Uhr von MMafio
 
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Wo gott war ? Das is doch klar, im Himmel und hat sich die Action in 16:9 HD Auflösung und Dolby Sound gegeben. Dazu ne gschmeidige Coke und nen Kilo Popcorn mit Butter. Und wisst ihr warum ? Weil er sich der Arsch ablacht. Er (Es) hat uns nämlich ein Riesengeschenk gemacht was man den freien Willen nennt und was machen wir draus. Teilen auf nach Ländern, Rassen, Religionen, etc...
und bekriegen uns ein Jahrhundert nach dem anderen. Was soll Gott da bitte anderes machen als zuzuschauen. Ich mein er kann schlecht eingreifen sonst wärs vorbei mit dem freien Willen.
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29.05.2006 10:27 Uhr von radar
 
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"Wo war Gott in jenen Tagen?": Gott ist meiner Meinung nach schon seit über 2000 Jahren eine Fantasie des Menschen und gab / gibt es nicht.
Aber leider gibt es Heute noch genügend Menschen die an so einen Schwachsinn glauben.
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29.05.2006 10:39 Uhr von callow
 
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Warum eigentlich immer wir Deutschen? War doch toll für die christen oder?

Schon eine Religion weniger die man ausrotten oder überzeugen muss!
Das klingt ziemlich makaber, aber wars den früher nich so?

Was mich am meisten daran stört ist, dass wir immer noch als die Bösen dargestellt werden. Ich mein, ich war zu der Zeit nich mal annähernd gezeugt, warum soll ich mich dann eigentlich immer noch für ein solches Verbrechen rechtfertigen?
Klar war das grausam, unmenschlich und unfassbar, aber war den die Ausrottung der Indianer den nich genauso schlimm? Ok die ham se vlt. nich in Massenvernichtungslager geschickt, aber ist es nicht genauso schlimm ganze Völker verhungern oder an unbekannten Krankheiten grippieren zu lassen?

Und heute passiert doch so was immer noch! Atombomben in Japan obwohl der Krieg vorbei ist, Zivilvernichtung im Irak/Afganisthan zum "Kampf gegen den Terror"!
Ok ich spiel auf die Amerikaner an, aber sie sind es auch von denen wir am meisten dafür kritisiert werden, meiner Meinung nach.

Ich weis das Deutschland vor Jahren den Versuch gemacht haben die Sekte Sientology (man schreibts irgendwie anders) zu verbieten. Irgendne Amerikanische Ministerin hat dann einen "netten" Brief geschrieben, und auf religionsfreiheit und die Judenverfolgung angespielt. Der Versuch wurde verworfen.

wie gesagt, ich kann für die Judenvernichtung nichts. Ich hab keine Lust mich als Deutscher ständig dafür rechtfertigen zu müssen und mir Anschuldigen anhören zu müssen. Ich kann dafür sorgen das es nicht mehr passiert (zumindest in wies mir möglich ist) aber es nicht rückgängig machen.
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29.05.2006 11:03 Uhr von cloud7
 
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Gott war bei A.H. Hitler hatte nämlich alles was er gemacht hat unter "Gottes Namen" getan.

Er betete auch oft zu Gott, dass er ihm bei seinen Plänen helfen würde.

Genauso machens übrigens auch alle anderen "Bösewichte", meinetwegen auch G.W. Bush.

Und was sagt uns das?! -Die ganze Christliche Kirche ist ein verlogenes und selbsthäuchlerisches Volk.
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29.05.2006 11:25 Uhr von la_iguana
 
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Wo war der Papst aus jenen Tagen? diese Frage stand in einer mail, die ich erhielt:

"Mich interessiert viel mehr: Wo war der Papst jener Zeit, als
Menschen in Auschwitz ermordet wurden?
Meines Erachtens war dieser angepasst und hat nicht die
Stimme gegen den Faschismus erhoben. Nach dem
2. Weltkrieg hat der Vatikan zudem Nazis zur Flucht
verholfen.
Also Papst "Bene": Gott war schon da, hatte allerdings
nur sehr schlechte Vertreter hier auf Erden.

Thomas"

Der Thomas scheint sich nicht angemeldet zu haben, deshalb bring ich die Meinung hier für ihn

jo
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29.05.2006 11:27 Uhr von Greenie313
 
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@hady: Aber das ist es doch, was (zumindest die katholische)
Kirche von ihren Schäflein verlangt, oder nicht?

Denken ist nicht angesagt, sondern folgen, und wenn es auf
den Scheiterhaufen ist.

Das mag manchem zu hart klingen, aber Tatsache ist, dass
die offizielle Kirche "ihre" Glaubensvorstellungen immer mit
den äußersten Mitteln verteidigt hat und noch heute tut. Der
einzige Grund, warum es keine Scheiterhaufen mehr gibt, ist
der, dass sie dafür verurteilt werden kann.

Alle, die dem neuen Papast vorbehaltlos zujubeln sollten
sich seine Aussagen mal ganz genau ansehen. Da würde
manch einem das Lachen im Halse stecken bleiben.
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29.05.2006 11:41 Uhr von ciaoextra
 
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Kirchenkritiker: hin oder her, aber geht es bitte auch ohne Beleidigungen in den Kommentaren? Ich bin auch Christin, aber gewiss nicht "blöd", wie es hier einige User von sich geben meinen zu müssen.
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29.05.2006 11:56 Uhr von la_iguana
 
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@hady ->>Schafe: "Glauben heißt zunächst, dass man das, was unser Geist nicht voll begreifen kann, als Wahrheit anerkennt", sagte Benedikt in seiner Sonntagspredigt." schreibst Du. Wo käme denn die katholische AMTS-Kirche hin, wenn sich deren Mitglieder selber philosophische Gedanken machten?

und:
In Lateinamerika gibt es heute immer wieder mehr sogennante Basisgemeinden (katholische), die engagiert für die Werte einer Theologie der Befreiung eintreten.

und:
Papst ist zwar kein weltlicher Politiker, er ist aber ein Regierungschef so wie z.B. Chávez (oder Bush? oder Merkel? jetzt komme ich ins Grübeln, ich glaub die Kirche braucht eine Päpstin!!!!)
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29.05.2006 12:53 Uhr von hady
 
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@ la_iguana: Eine Päpstin?
Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr! ;-)

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