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Westaustralien verschärft Geldstrafen bei Umweltvergehen

Der australische Umweltminister Mark McGowan teilte mit, dass Westaustralien die umfangreichste rohstoffverarbeitende Industrie aufweise und deswegen eine Erhöhung von Geldstrafen nötig sei, um den Umweltschutz zu gewährleisten.

Die Neuregelung beinhaltet unter anderem eine Verfünffachung der Geldstrafen für die Industrie auf fünf Millionen Dollar (2.976.102 Euro) und eine Verdopplung für Privatpersonen auf eine Million Dollar (595.220 Euro).

Wegen der kurzen Prozessdauer und weniger komplizierten Beweislast sollen zivilrechtliche Schritte ebenfalls in die Umweltgesetzgebung aufgenommen werden. Ferner soll die Schwerindustrie zur Bekanntgabe der Treibhausgasemissionen angehalten werden.


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WebReporter: ophris
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Umwelt, Geldstrafe
Quelle: www.abc.net.au

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.05.2006 20:44 Uhr von ophris
 
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Entweder ist das Ganze in Australien wirklich nötig, oder Australien wird grün. Entweder wird, oder Australien hat vor kurzem das Abkommen von Kyoto gezeichnet. Von daher kann finanziell viel auf das Land zu kommen. Die Größe des Landes und die geringe Bevölkerungsdichte machen einen effizienten Umweltschutz kompliziert: Irgendwer kann irgendwo was verklappen, ohne daß das Vergehen aufgeklärt werden kann.
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30.05.2006 07:51 Uhr von zenon
 
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Das ist schon richtig so! Bei den meisten Beträgen lachen diese Firmen doch drüber - da ist es noch rentabler die Strafen zu zahlen anstatt sich an die Umweltauflagen zu halten.

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