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Polen: Papst Benedikt XVI. besuchte ehemaliges Vernichtungslager Auschwitz

Am Ende seiner viertägigen Reise durch Polen hat Papst Benedikt XVI. am Sonntag das ehemalige Konzentrationslager Auschwitz besucht.

Der Papst betrat das Lager alleine - nur begleitet von Glockengeläut - und ging auf die so genannte Todeswand zu, wo er einige Zeit in Stille mit Beten verbrachte. Der Heilige Vater verneigte sich vor der Todeswand und zündete noch eine Kerze an.

Der Papst begrüßte 32 ehemalige Häftlinge des Lagers. Diese hatten sich zum Teil in authentische Häftlingskleidung gekleidet. Joseph Ratzinger gab jedem dieser Menschen persönlich die Hand und küsste sogar einen der anwesenden Männer auf die Wange.


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WebReporter: ciaoextra
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Papst, Polen, Benedikt XVI., Vernichtung
Quelle: portale.web.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.05.2006 20:29 Uhr von ciaoextra
 
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Ich habe es vorhin live über TV Vatican mitbekommen - mir steckt immer noch ein Kloß im Hals. Es war unbeschreiblich. Noch nie hat ein Papst Auschwitz besucht - der heutige Tag wird in die Geschichte eingehen.
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29.05.2006 15:31 Uhr von exekutive
 
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eher nicht: werde meine richtige und ausführliche meinung lieber für mich behalten..

ich warte immer noch auf den tag, wo gottes zorn den gesammten vatikan trifft..
alles was der papst tut, ist nichts als reines geheuchel.

warum besucht der papst denn erst nach so langer zeit das kz?
wahrscheinlicher ist dies nur ein schritt, um die schwer geschädigte akzeptanz der polen zurück zu gewinnen.

der vatikan unterwandert schon seit ewigkeiten den "richtigen" christlichen glauben..

und wenn man dann sieht, wie sich dieser heuchel verein von tausenden menschen feiern lässt, wird mir übel

was haben die menschen vom papst? nur weil eben dieser sich stellvertreter gottes nennt, stimmt das noch lange nicht..

nichts gibt den papst rückenwind für das was er tut und was er sagt.. als mensch brauch man niemanden, um am ende zu gott zu gelangen

aber der vatikan nutz jede menschliche nichterkenntnis aus, um diese für sich zu nutzen

extra ecclesiam nulla salus?
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29.05.2006 16:11 Uhr von snickerman
 
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Johannes Paul II. war meines Wissens schon 1979 mit Kardinal Ratzinger zusammen in Auschwitz.

Besonders beeindruckend fand ich das Erscheinen eines leuchtenden Regenbogens bei der Ankunft des Papstes in Auschwitz-Birkenau, des Zeichens von Versöhnung und Neuanfang- da hatte ich plötzlich Tränen in den Augen.
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29.05.2006 18:26 Uhr von ciaoextra
 
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@ snickermann: Nur Ratzinger war ´79 da - zusammen mit alle deutschen Bischöfe. :o)

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