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Warum Frauen schlechter Stadtpläne lesen können

Das Vorurteil, dass Frauen schlechter Landkarten lesen, ist schon ein Klassiker. Schottische Forscherinnen haben jetzt herausgefunden warum das so ist, und wie Frauen sich im Gegensatz zu Männern orientieren. Frauen haben eine andere Strategie.

Männer besitzen ein besseres räumliches Vorstellungsvermögen und lesen deswegen Karten besser, sie merken sich Himmelsrichtungen und Entfernungen. Frauen müssen sich bei ihrer Suche auf markante Punkte verlassen, um Wege zu finden und wiederzufinden.

Beide haben gleiche Fähigkeiten darin sich Wegpunkte zu merken, aber die Frau nutzt diese fast ausschließlich, weswegen Frauen sich in geschlossenen Räumen besser zurecht finden als Männer, denn die Männer teilen ihre Aufmerksamkeit auf.


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WebReporter: Landschaftsarchitekt
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Frau, Stadt
Quelle: www.rp-online.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.05.2006 12:47 Uhr von Landschaftsarchitekt
 
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Na, dann lasst die Frauen fahren, und die Männer dürfen die Landkarte lesen, damit es weniger Streit gibt.
UND
Der Mann darf im Einkaufzentrum fahren (den Einkaufswagen) und Mutti kreuzt durch den Wust um zielstrebig die Schnäppchen abzugreifen, dann ist der Mann nicht so genervt, da er geschlossene Räume ja verwirrender empfindet.
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28.05.2006 14:56 Uhr von Phoebe5035
 
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es gibt glücklicherweise ausnahmen: und ich bin froh, eine solche ausnahme zu sein.
wenn ich im auto nicht selbst fahren oder dauernd sagen würde, wo´s langegeht, dann wären wir das eine oder andere mal schon im taka-tuka-land angekommen (trotz mann am steuer!).
aber ich hatte eben schon immer eine schwäche für karten und pläne, eines meiner lieblingsfächer war geographie :)
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28.05.2006 15:36 Uhr von kaetzchen2
 
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Ich muß zugeben, dass: ich da Schwächen habe. Prinzipiell lesen kann ichsie schon, aber ich muss die Karte mit Norden oben vor mir haben (macht sich ja schon für das Lesen besser :) ), und wenn ich einen Stadtplan hab und mir den Weg suche, tu ich mir leichter, wenn ich auch in rihtung norden gucke, während ich mich orientiere. Mir fällt es nämlich recht schwer, Sachen in Gedanken zu drehen (Die Aufgaben in IQ-Tests, wo man rausfinden muss, welches Muster welchen Würfel ergibt, sind eine Herausforderung für mich)
Aber ich hatte mal n Erlebnis, in nem Spanischkurss (in England, aber das macht keinen unterschied). Aufgabe: Wir üben Wegbeschreibungen auf Spanisch. Ich mit meiner Engländerin am Verzweifeln - sie kommt nie da an, wo ich sie haben will - Spanisch, Englisch, ganz gleich (mein Englisch war korrekt!) Ich schrei sie schon fast an, nehme am Ende meinen Finger und zeige ihr, wie sie laufen muss - kommt es von ihr: "Oh, aha, ich muss mir also vorstellen, ich wäre IN der Karte??????????" Offensichtllich bringt man vielen Frauen auch nciht bei, wie es geht
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28.05.2006 18:10 Uhr von tabbenbaer
 
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@phoebe5035: ich auch! darum hat mein mann in seinem auto ein tomtom - ich komm auch so überall hin, wo ich hinwill :-D
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28.05.2006 18:22 Uhr von vst
 
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was habt denn ihr für männer? *fg*
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28.05.2006 18:32 Uhr von Maddin1313
 
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An meiner Schule bin ich der beste Kartenleser. Wann wir einen Orientierungslauf machen wollen mich alle in Ihrem Team haben.
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28.05.2006 19:17 Uhr von ophris
 
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Ist doch klar, Frauen haben mehr Östrogen im Blut, von daher sind sie besonders zu Multitasking befähigt: Mit der besten Freundin am Handy quatschend bei lautem Radio das Auto in die Parklücke setzen, während die Kleinen auf der Rückbank den Punk abgehen lassen. Männer hingegen mit mehr Testosteron können weniger Multitasken, haben dafür aber ein besseres räumliches oder globales Orientierungsvermögen. Evolutiv vielleicht der Mann als Jäger und die Frau schmeisst den restlichen Job.
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28.05.2006 22:27 Uhr von AEquilibrium
 
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@ophris: Argh, so viel Halbwissen und komplett an der Wirklichkeit vorbeifabuliert...

Punkt 1 ist, dass es sich bei der Aussage, dass Frauen talentierter sind, wenn es um mentales Multitasking geht um eine viel kolportierte, aber auch komplett fehlgedeutete Meldung eines neurophysiologischen Befundes handelt.
Bei Frauen sind bei der Bearbeitung eines Problems mehr Gehirnareale gleichzeitig aktiv als bei Männern, was so gedeutet wurde, dass sie mehr gleichzeitig tun können. Genaugenommen ist aber das Gegenteil der Fall; Frauen verarbeiten mehr Faktoren (besonders soziale und emotionale) eines einzelnen Problems zugleich und haben daher nicht mehr dieselbe Menge an Aufmerksamkeit für alternative Informationsquellen zur Verfügung. Letztendlich ist die Schlußfolgerung also geradezu umgekehrt; Frauen haben eher Nachteile, was Multitasking angeht.

Der zweite Punkt ist, dass Östrogen oder Testosteron "im Blut" nach Abschluß der Pubertät die Gehirnarchitektur nicht mehr nennenswert beeinflußt und höchstens mit anderen Befunden zu Geschlechterunterschieden konfundiert. Östrogen != schlechter Orientierungssinn.

So, ich hoffe ein wenig Klarheit geschaffen zu haben.
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28.05.2006 22:29 Uhr von legionaer
 
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Bekannt, wenn nicht gar Asbach: Also wer bezahlt schottische Forscherinnen altbekanntes zu erforschen, wo es nichts mehr zu erforschen gibt?

Dachte Schotten sind geizig - anscheinend schmeissen sie aber mit Forschungsgeldern umsich. Amüsant.

Soweit ich mich erinnere gab es dazu hier auf SSN schon mal eine News.
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29.05.2006 06:54 Uhr von ophris
 
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@AEquilibrium: Deine Ausführungen (Viertelwissen, oder gänzliche Unwissenheit) tragen überhaupt nichts zu irgendwelchen Aufklärungen bei. Verweis mich einfach auf Deine richtigen "neurophysiologischen Befunde". In ssn gab es jedenfalls eine Frauen Multitasking News. Ist ja haarsträubend was Du da von Stapel lässt. Im nächsten Absatz von Deinem Kommentar definierst Du direkt das was ich in meinem Kommentar zu Multitasking sagte, endest auf der Ebene meines Fallbeispiels. Ich habe in meinem Kommentar nichts zu "Hirnarchitekturen" gesagt. Falls Dir das nicht klar ist, was mir aufgrund Deines Kommentars sehr offensichtlich erscheint, Architektur und Funktion sind zwei unterschiedliche Dinge.
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29.05.2006 09:22 Uhr von Metzner
 
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Falsche Frage!!!!!!! Die Frage muss doch lauten:
Wo war die katholische Kirche damals!

Die hat sich doch mit A.H. ins Bett gelegt, weil sie dadurch die schoene Kirchensteuer bekam, die wurde naemlich erst durch ein Abkommen zwischen Pius und A.H. eingefuehrt.

Also dafuer sollte er sich entschuldigen! Dann wuerde ich sagen: ein guter Mann.
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29.05.2006 09:39 Uhr von damagic
 
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@ legionaer: Ich bin auch der Meinung dass ich eine sehr ähnliche News schon vor Jahren (?) hier gelesen hab.

Diese These ist mir jedenfalls schon länger bekannt gewesen...
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29.05.2006 09:40 Uhr von vst
 
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metzner: falsche frage oder falsche antwort?
im thread verrutscht?

passiert mal *fg*
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29.05.2006 09:50 Uhr von Para-x
 
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Das: was die Forscherinnen da herausgefunden haben wollen, kam bei Galileo schon vor mind. 1 Jahr.

Ansonsten, paßt schon =)
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29.05.2006 10:16 Uhr von radar
 
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zielstrebig ???? > "... weswegen Frauen sich in geschlossenen
> Räumen besser zurecht finden als Männer ..."

Dies bezweifle ich ebenfalls.
Also das die meisten Frauen keine Karten lesen können ist klar, da braucht man keine Studie dafür. :-)
Nur das Frauen beim einkaufen sich besser zurechtfinden sollen, ne mit Sicherheit nicht. Weil wenn man Frauen mal beim einkaufen beobachtet merkt man schnell das da viele dabei sind die eher wie Hasen unkoortiniert im Zick Zack laufen. Jedenfalls sehe ich als Mann da kein System dahinter. Weil würde eine Frau systematisch beim einkaufen vorgehen dann hätte sie A Zeit gesparrt und B einen besseren Überblick bei den Artikeln. :-)
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29.05.2006 16:22 Uhr von calypso36
 
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Wäre schön, wenn mal jemand was Neues berichten würde.

Daß Frauen ein schlechteres räumliches Vorstellungsvermögen haben, ist seit -zig Jahren bekannt.

Jeder IQ-Test beinhaltet unter anderem Fragen, bei denen man z.B. einen Würfel aus verschiedenen Perspektiven sieht und dann bestimmen muß, ob es noch paßt.

Natürlich hat das nichts mit Intelligenz zu tun, und ich behaupte nicht, daß Frauen dümmer sind. Sie denken nur anders als Männer, was oft genug zu Verwirrungen führt *gg*.

Männer denken vorwiegend logisch, Frauen eher emotional. Beides ist sinnvoll, aber dennoch grundlegend verschieden und nicht miteinander vereinbar.

Man nehme den Mythos, daß Frauen nicht Auto fahren können. Im Grunde richtig. Ich kenne aber genauso viele Männer, die keinen Nagel in die Wand schlagen können.

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