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Schweiz: Präimplantationsdiagnostik ist für einen kranken Jungen lebensrettend

Der sechsjährige Noah brauchte eine passende Knochenmarkspende. Seine Eltern gingen nach Belgien, um mittels künstlicher Befruchtung und Präimplantationsdiagnostik ein Kind zu zeugen, das als Spender in Frage kam.

In der Schweiz ist dieses Verfahren nicht erlaubt. Die Transplantation jedoch schon. In Zürich konnte jetzt dem immunschwächekranken Noah Knochenmark seiner Schwester Elodie, die vor einem Jahr geboren wurde, übertragen werden.

Laut den Ärzten erholt sich das Immunsystem von Noah bereits. Auch Elodie gehe es gut. Das Testen des Embryos auf positive Eigenschaften vor dem Einsetzen in die Gebärmutter ist umstritten. Die Schweiz erwägt eine neue Gesetzesvorlage.


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WebReporter: Thothema
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Schweiz, Junge
Quelle: www.20min.ch

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.05.2006 15:14 Uhr von Thothema
 
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eine gute sache wenn es so eingesetzt wird. Es gibt da aber auch Gefahren, die nachdenklich machen sollten und kritisch gesehen werden müssen. Elodie ist sicher ein geliebtes Kind. Und das scheint mir in diesem Fall wichtig zu sein.
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28.05.2006 19:02 Uhr von tabbenbaer
 
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sensibles thema: es ist schön, dass es noah besser geht und er auf diesem wege eine neue lebenschance bekommen hat. die entscheidung für oder gegen diesen weg würde ich nicht treffen wollen. die segnungen der medizin und wissenschaft stellen uns nämlich mit ihrer zunehmenden raffinesse vor ethisch schwerwiegende fragen. die wichtigsten sind wohl: wie weit wollen wir (in dem falle die eltern) gehen, um das leben (in dem falle des kindes) zu retten? wo ist der punkt, an dem wir unser schicksal hinnehmen müssen?

wir müssen uns darüber im klaren sein, dass wir, die wir überhaupt an so einen punkt stossen, privilegiert sind gegenüber denen, denen sich diese fragen nicht einmal stellen, weil ihre kinder einfach verhungern oder auf andere unabwendbare weise ums leben kommen.
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28.05.2006 23:45 Uhr von Borgir
 
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warum erlaubt: man sowas nicht einfach. es hilft doch dem kind. solche dinge sollte man immer im auge behalten und unter schwere auflagen stellen, aber es zu verbieten ist engstirnig.

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