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Empfängnisverhütung: Ethisch begründete Ablehnung der Pille ist fragwürdig

Luc Bovens aus Großbritannien argumentiert gegen Randy Alcorn, der aus ethischen Gründen die Pille ablehnt. Dessen Argument: Weltweit würden tausende Embryonen pro Jahr zu Grunde gehen, wenn Frauen mit der Pille verhüten.

Bei Verhütungstechniken wie der Messung der Körpertemperatur oder der Kalendermethode würden pro Jahr sogar Millionen Embryonen absterben, setzt Bovens dagegen. Somit würden diese ethischen Argumente gegen die Pille nicht greifen.

Bei den natürlichen Methoden komme es an den Randtagen immer wieder zur Befruchtung von Eizellen, die dann zu Grunde gehen. Am wirkungsvollsten sei die Verwendung von Kondomen, wenn man eine Befruchtung verhindern will.


WebReporter: thothema
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Pille, Ablehnung, Empfängnisverhütung
Quelle: www.wissenschaft.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.05.2006 17:24 Uhr von thothema
 
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Eine wichtige Meldung für Frauen, die mit der Pille ethische Schwierigkeiten haben (gibts die wirklich) und vor allem für die, die dagegen argumentieren. Wie zum Beispiel die katholische Kirche - die wahrscheinlich gar keine Verhütungsmethoden anerkennt.... .
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25.05.2006 19:19 Uhr von ringom
 
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Wissenschaftler? Entweder ich habe Mist gelernt oder in der Quelle wird Mist erzählt.
Antibabypillen sind entweder
Ovulationsshemmer > es findet kein Eisprung statt > keine Befruchtung
Nidationshemmer > Eisprung findet statt > Befruchtung evt. möglich > kein Einnisten in der Gebärmutterschleimhaut

in beiden Fällen entstehen bestenfalls ein paar Zellteilungen.

Bei den Temperatur- oder sonstigen naturlichen Methoden könnte durchaus eine Befruchtung stattfinden, sollte das befruchtete Ovar sich nicht einnisten und ausgeschieden werden, wäre das
a) mit oder ohne Thermometer oder Kalender passier,
b) ebenfalls nur ein paar Zellteilungen.


Bestenfalls könnte man bei der Pille danach an sowas denken.

Sollen sich mal Gedanken machen was durch "Pulver und Blei" so in einem Jahr zu Grunde geht, und Gedanken darüber, wieviel Mensch der Planet verträgt.

Obwohl mal einer gesagt haben soll:
"Solange es Menschen auf dem Planeten gibt, bibt es auch Nahrung."

Soylent Green, lässt grüßen.
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27.05.2006 00:11 Uhr von vigilante man
 
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Genau! Das hab ich nämlich auch gelernt, die Pille verhindert ja schon das Entstehen von Embryonen. Was es nicht gibt, kann man auch nicht töten.

Von wegen "Wissenschaft", die ham wohl nix zu tun!

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