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Neue Erkenntnisse in der Suchtforschung

Neue Studien über das Suchtverhalten zeigen neue Erkenntnisse auf. So ist nicht nur die Substanz für die Intensität einer Sucht verantwortlich, sondern ebenso die soziale Herkunft, prägende Erlebnisse und sogar die Gene.

In Winston-Salem, North Carolina, gaben amerikanischen Wissenschaftler einer Gruppe Primaten die Möglichkeit, sich frei an der Droge Kokain zu bedienen. Dabei machten sie interessante Feststellungen.

So verfielen die ranghöheren Tiere der Sucht deutlich weniger wie ihre sozial schwächeren Gruppenmitglieder. Zwar wurden auch sie süchtig, doch gelang es ihnen besser die Sucht zu kontrollieren.


WebReporter: metaphysiker
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Sucht, Erkenntnis
Quelle: www.zeit.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.05.2006 12:07 Uhr von metaphysiker
 
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Es ist ja einigermaßen bekannt, das es an jedem selbst liegt, wie er mit einer Droge umgeht. Manche bleiben drauf hängen, andere kommen relativ leicht wieder von ihr los. Es klingt schon sehr einleuchtend, dass auch die soziale Herkunft da eine Rolle spielt.

Das dies jedoch bereits bei Primaten so deutlich zu erkennen ist, lässt dem sozialen Umfeld eine noch stärkere Rolle als ohnehin schon zukommen.
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25.05.2006 14:00 Uhr von das dingens
 
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anderer gedankengang: ich habe zu diesem thema einen anderen gedankengang.
das rang höhere tier hat zu jeder zeit zugriff auf die droge. je niedriger der rang, je weiter hinten muss man sich anstellen (beim futter wie bei der droge).
nun ist es zwanghaft (beim menschen wie beim primaten) das das begehrt wird, was nicht leicht zu bekommen ist.
demzufolge ist es schon eine sucht, an das suchtmittel heran zu kommen.
gesellschaftlicher stand sicherlich, aber in einem anderen sinne.
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25.05.2006 16:04 Uhr von uzev
 
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Affe müsste man sein! nfc

greetz uzi
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25.05.2006 17:02 Uhr von metaphysiker
 
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@das dingens: WUNDERBAR!
Stimme ich dir VOLL und GANZ zu!
Wunderschöner Gedankengang und absolut rational!!!

*TOP*

mFg, Tom!

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