25.05.06 10:00 Uhr
 463
 

Langusten erkennen virusinfizierte Artgenossen eventuell am Geruch

USA - In freier Wildbahn sind nur sieben Prozent der in Kolonien lebenden Langusten mit dem tödlichen Virus PaV1 infiziert. Wenn jedoch kranke Tiere mit gesunden in Gefangenschaft vergesellschaftet werden, so sterben innerhalb weniger Tage 60 % der Tiere.

Das Labor von Jeff Shields (Virginia Institute of Marine Science) untersuchte das Verhalten der Tiere und ließ ihnen die Wahl, einen leeren Unterschlupf zu beziehen, oder ihn mit einem gesunden oder nichtinfizierten Tier zu teilen.

Die Tiere mieden Höhlen mit den noch asymptomatisch an PaV1-erkrankten Artgenossen, die sie wohl am Geruch erkannten, und vergesellschafteten sich mit gesunden Tieren. Die Ergebnisse der Studie wurden im Fachjournal "Nature" veröffentlicht.


WebReporter: ophris
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Geruch, Artgenosse
Quelle: www.cbc.ca

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Studie: AfD-Wähler sind keine Abgehängten, sondern einfach radikal rechts
London: Fettberg in Kanalisation soll in Biodiesel umgewandelt werden
Kunststoffe mithilfe von Enzym aus Algen synthetisierbar

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
25.05.2006 01:53 Uhr von ophris
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Erstaunliche Leistung der Tiere. Der Artikel gibt noch mehr her und ist interessant zu lesen. Alles hat leider nicht gepasst. Daß die Tiere Nahrung über weite Strecken aufspüren ist eine Sache, aber daß die kranken Tiere offensichtlich eine Art Botenstoff abgeben der die gesunden Tiere warnt, oder die gesunden Tiere die Krankheit wohl riechen, ist ein sehr ausgeklügeltes System zum Selbstschutz der Art. Diese Forschung riecht förmlich nach Nahrungsmittelindustrie.
Kommentar ansehen
25.05.2006 10:32 Uhr von das dingens
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
die natur: hilft sich selber.
nur durch menschliche zwangseinwirkungen ist sie unrettbar verloren.
Kommentar ansehen
25.05.2006 23:03 Uhr von Borgir
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
interessant: die natur findet immer einen weg. das sollte sich der mensch auch mal hinter die ohren schreiben.
Kommentar ansehen
26.05.2006 07:43 Uhr von jd-fun
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
eigentlich: verrückt, ist doch auch der mensch ein teil der natur... aber wir sind schon zu inteligent, um uns von der evolution leiten zu lassen...
unsere kulturelle evolution bringt uns und den ganzen planeten noch in große schwierigkeiten... wir haben uns seit jahrtausenden nicht mehr wirklich angepasst, weil wir alles mit technischen hilfsmitteln lösen konnten... darum sind wir eine art geworden, die die natur zerstören muss, um sich zu retten... un damit zerstören wir uns schlussendlich selbst, wir zögern unser ende also nur immer weiter hinaus...

Refresh |<-- <-   1-4/4   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Atomkonflikt: USA und Europa mit weiteren Sanktionen gegen Nordkorea
Polen: Wildtier schürt "Hass auf Deutschland"
airberlin: Prämienmeilen können wieder eingelöst werden


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?