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Michael Ballack wies Strafbefehl über 60.000 € wegen Zollvergehens zurück

Wegen eines seiner Meinung nach zu hoch ausgefallenen Strafbefehls in Höhe von 60.000 Euro legte der Fußball-Nationalspieler Michael Ballack Widerspruch ein. Es handelt sich um ein Zollvergehen, das man ihm bei Rückkehr aus Dubai nachgewiesen hatte.

Das zuständige Amtsgericht in Landshut verurteilte den künftig beim FC Chelsea spielenden Mittelfeldstar wegen eines Mitbringsels für seine Lebensgefährtin: Ein Handtäschchen im Werte von 2.000 Euro hatte er bei der Zollkontrolle nicht angemeldet.

Zunächst hatte in einer "Top Secret"-Aktion der Anwalt Ballacks versucht, das Verfahren einstellen zu lassen. Zu einer Kompromiss-Zahlung über 50.000 Euro war Ballack aber nicht bereit. Nun wird nach der Fußball-WM ein neuer Gerichtstermin anberaumt.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Michael Ballack, Strafbefehl
Quelle: www.wochenblatt.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.05.2006 14:20 Uhr von LuckyBull
 
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Na also, da wird doch der mindestens 40-fache Euro-Millionär den Peanuts-Betrag von 60 TSD Euro aus seiner Westentasche zahlen können... Ich kann so was nicht verstehen, will Ballack sich lieber einem Medienspektakel aussetzen...?
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24.05.2006 14:42 Uhr von killozap
 
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Ist doch voll in Ordnung, der Mann hat eben Prinzipien, 60.000 Euro ist eindeutig eine utopische Forderung, ähnlich utopisch wie die Forderung der Musikindustrie an die ED-User...
Man muss sich nicht alles gefallen lassen, auch nicht wenn man genug Kohle hat.
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24.05.2006 15:12 Uhr von das dingens
 
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tasche 2000 euro: strafe 60 000 als kompromiss 50 000.
nö, wäre ich auch nicht zu bereit.
dann die tasche versteigern und den erlös spenden.
wäre das bei einem nicht promi auch so ausgefallen?
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24.05.2006 15:26 Uhr von Robert2006
 
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@killozap: Eben! Meine volle Zustimmung!
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24.05.2006 15:32 Uhr von Garviel
 
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@killozap: Keineswegs. Der Strafbefehl wird nach Tagessätzen bemessen, nicht nach dem Wert des "Mitbringsels". Dessen - vergleichsweise geringen - Wert hat der zuständige Richter insofern berücksichtigt, als er nur 12 Tagessätze verhängte, deren Höhe jedoch mit 5.000,- € an der Höchstgrenze festmachte. Daraus ergäbe sich ein Jahresverdienst von 1.825 Mio € - was sich weit weniger ist als der tatsächliche Verdienst. Ergo: Ein geradezu mildes Urteil...
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24.05.2006 16:21 Uhr von Enny
 
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wie jeder andere auch: Der denkt wohl der ist ne große Ausnahme. Auch er hat gefälligst die Strafe zu zahlen die ihm auferlegt wird.
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24.05.2006 16:33 Uhr von Phoebe5035
 
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also ich kann den ballack überhaupt nicht: ausstehen.
aber 60.000 euro, weil er vergessen hatte, das handtäschchen beim zoll anzugeben, finde ich etwas übertrieben. in der quelle steht das "vergaß" in anführungsstrichen, aber vielleicht hat er es ja wirklich nur vergessen?
wenn ich aus´m urlaub zurückkomme, könnte ich auf´m flughafen bestimmt auch nicht alles aufzählen, was ich während meines urlaubaufenthalts gekauft und somit in meinen koffern zu stecken habe. kann doch locker mal passieren, dass man da das eine oder andere mitbringsel vergisst. und gerade solche reichen fuzzis wie der ballack bringen doch oft mehr als nur ein mitbringsel für ihre familienangehörigen mit. da gibts dann eine kette für die oma, spielzeug für die kinder, einen schal für die schwiegermutter, lederschuhe für den papa, eine armbanduhr für den opa, ohrringe für die nichte, noch ein armband für die schwiegermutter und eine geldbörse für den schwiegervater.
hab ich was vergessen? ähm ... ich glaub nicht. müsste alles gewesen sein.


zollbeamter: öffnen sie bitte die koffer!

und zum vorschein kommt da noch die handtasche für die lebensgefährtin ...
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25.05.2006 16:12 Uhr von Schnuffi011
 
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Wer das tut: muss nach meiner Meinung auch mit den Konsequenzen rechnen so eine Summe zu zahlen.

Ich finde das schon okay so.

Ein Otto Normalverdiener müsste ja auch angepasst an seinen Verdienst eine bestimmte Summe zahlen.
Also warum soll er nicht auch Blechen.
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25.05.2006 17:20 Uhr von Luzifers hammer
 
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Der sollte mal in Finnland zu schnell fahren: Da würde Herr Ballack sich aber wundern.
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25.05.2006 22:23 Uhr von rw999
 
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Kein Promibonus: Die Strafe ist zwar allgemein gesehen ein wenig hart, jedoch ist dieser Betrag für Herrn Balack doch nicht wirklich viel - vor allem, wenn man bedenkt, dass z.B. die Musikindustrie von Schülern, Studenten und Arbeitslosen, die sich bei eDonkey Musik runterladen 40 Millionen haben will - wobei ich bei letzterem nicht verstehe, wo die Musikindustrie das Geld hernehmen will. Wo nichts ist kann man auch nichts holen.

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