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Gesellschaftsvertrag mit Muslimen in Deutschland geplant

Zur besseren Integration und zum Schutz vor islamistischen Tendenzen strebt Bundesinnenminister Schäuble (CDU) an, einen Gesellschaftsvertrag mit allen muslimischen Organisationen in Deutschland aufzusetzen.

Darin geht es zum Beispiel um die Ausbildung der Imame. Diese sollten die deutsche Sprache beherrschen. Des Weiteren ist ein islamischer Religionsunterricht in Planung, der unter staatlicher Aufsicht an den Schulen stattfinden soll.

Zu diesem Zwecke soll die auf zwei bis drei Jahre angelegte "Deutsche Islam Konferenz" Ende des dritten Quartals in Bonn ihren Anfang finden. In ihr sollen mindestens 30 Teilnehmer vertreten sein, 15 des Staates und 15 der in Deutschland lebenden Muslime.


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WebReporter: Xylankant
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Gesellschaft, Muslim, Moslem
Quelle: www.n24.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.05.2006 00:42 Uhr von Xylankant
 
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Integration ja. Aber ein Vertrag? Integration funktioniert schon heute, dafür gibt es genügend Beispiele. Der Staat sollte sich lieber mal über die Ghettoisierung Gedanken machen, als über Verträge mit Organisationen. Ein islamischer Religionsunterricht sollte doch auch ohne Vertrag realisierbar sein, in einem offiziell laizistischem Staat...obwohl, eigentlich sollte es da ja gar keinen Religionsunterricht geben...vielleicht ist hier ja Frankreich mal ein Vorbild...außer mit den Ghettos...
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24.05.2006 09:30 Uhr von oneWhiteStripe
 
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gute idee? die idee an sich klingt ja nicht schlecht...aber was wenn der vertrag gebrochen wird? weil die deutschen "ungläubige" sind? was dann? hoffe dass man das steuer noch herumreissen kann..denn so kann es nicht weitergehen! wenn doch steht deutschland vor dem nächsten progrom...die leute wären wieder genauso dabei wie vor ein paar jahrzehnten!

hoffen wir mal dass beide parteien auf eine richtige lösung hinarbeiten...

ps: etwas mehr beteiligung am gesellschaftlichen leben deutschlands sollte schon sein...
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24.05.2006 09:32 Uhr von madasa
 
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Das ist keine Integration, sondern eine Anpassung des Staates an eine Auswahl der ausländischen Bevölkerung. Integration ist m. E, wenn sich die, die hinzukommen, an die hiesigen Gegebenheiten anpassen und nicht umgekehrt.

Ach wie bin ich doch froh, in der Bundesrepulik Türkland zu leben.
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24.05.2006 09:44 Uhr von zenon
 
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Bitte hier unterschreiben dass du nichts Böses tust!

Manchmal nimmt das Ganze sehr groteske Züge an.
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24.05.2006 09:52 Uhr von oneWhiteStripe
 
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schon komisch, keine frage, aber anscheinend haben unsere volksvertreter wiedermal keine anderen optionen. oder man macht ne resolution..genauso so sinnig...

warum checkt keiner dass "völkerwanderung" früher einen zeitraum von mehreren jahrzehnten benötigte (teilweise länger) und jetzt ist man im eigenen land gezwungen sich an die gäste anzupassen!

und etwas weniger aggressionen gegen ungläubige würd ich mir schon wünschen, denn ich bin mir sicher, auch deutschland kann von seinen islamischen mitbürgern profitieren...kulturaustausch...und keine hegemonie einer bestimmten "kultur"...nur leider geht das alles etwas zu schnell...

naja anyway
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24.05.2006 09:58 Uhr von djrush
 
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du bist deutschland: aber nich du oder du.... sondern unsere ausländischen mitbürger...
in den schulen müssen die schüler zum teil mit büchern von 1986 noch lernen weil der staat dafür nichts übrig hat...
was jedoch islamischer unterricht kostet, und das an über tausenden von schulen in deutschland.
man würde uns in einem islamischen land regelrecht in den allerwertesten treten wenn man vorhätte einen christlichen religionsunterricht zu erzwingen....
einbürgern lassen kann sich jeder nur integrieren kann sich keiner. sonst hätten die muslime in deutschland längst das christentum als standfeste religion anerkennen müssen.
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24.05.2006 10:46 Uhr von Chimaira911
 
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dringend notwendig Es ist in unser allem Interesse, das jeder türkisch oder was-weiss-ich-was-stämmige hier die Chance auf Integration bekommt, ohne seine Wurzeln oder seinen Glauben aufgeben zu müssen.
Das macht ein freihes Land mit aus.
Das diese Möglichkeit in anderen Ländern nicht gegeben ist (siehe djrush beitrag) ist noch lange kein Grund es ihnen gleich zu tun.

Dies schliest den bekannten "fordern"-Aspekt nicht aus.

Ein beidseitig akzeptiertes Vorgehen ist der einzige Weg dies zu ereichen, wenn so etwas nur als "Gesellschaftsvertrag" möglich ist, meinetwegen.

Die Vorschläge sind vernünftig. Deutschpflicht an Moscheen halte ich zwar für schwer umsetzbar, allerdings für notwendig auch im Eigeninteresse der Muslime in D. Mehr Transparenz wird zu mehr Akzeptanz führen.

Ein verbindlichen Islamunterricht an Schulen ist schon lange überfällig. Er verhindert (hoffentlich), das türkische Familien ihre Kinder nachmittags in eine Koranschule schicken, bei der ihnen alles Mögliche vermittelt werden kann.


MfG
Chimaira
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24.05.2006 11:17 Uhr von rolf.w
 
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@chimaira911: "Er verhindert (hoffentlich), das türkische Familien ihre Kinder nachmittags in eine Koranschule schicken"

Das glaubst Du aber selbst auch nicht, oder? Die die es dann nicht tun, tun es jetzt auch schon nicht.
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24.05.2006 11:48 Uhr von Alfadhir
 
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auch das wird versagen: behaubte ich jetzt einfach mal so.
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24.05.2006 11:53 Uhr von Chimaira911
 
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@rolf: glaub ich schon..
wenn der Unterricht in Schulen in etwa von (statatlich geprüften) muslimischen Geistlichen gehalten wird.... das würde bei den "normalen" Muslimen sicherlich auf Akzeptanz stossen.. und ganz umsonst wird die Koranschule auch nicht sein -->finanzieller Aspekt...

Das Extremisten ihre Kinder auch weiterhin speziell unterrichten lassen würden ist auch klar. An die richtet sich das Angebot auch nicht..

Es richtet sich an die Millionen Türken/Muslime, die ihre Kinder in ihrem Glauben unterrichtet wissen wollen (wie die Christen auch), aber bisher keine Alternative zur Koranschule hatten...
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24.05.2006 12:05 Uhr von wewuma
 
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Wieder einmal geht die Iniative von uns aus,: Hat sich einmal jemand Gedanken darüber gemacht, warum von Seiten der ausländischen Mitbürger eine solche Anregung nicht kommt.
Wenn ich Gast in einem Land bin, versuche ich das Gastland zu verstehen, auf die Gastgeber zuzugehen und mich an die Landessitten zu gewöhnen.
Warum sollen wir eigentlich ständig auf die Gäste zugehen - wir bieten doch schon sozialen, wirtschaftlichen und sonstigen Rahmen an.
Könnte es sein, dass wir über die Einbürgerungswilligen sprechen uns aber mit denen beschäftigen sollten, die nur hier leben und im Traum nicht daran denken sich unseren Regeln anzuschließen?
Mit denen, die einen deutschen Pass beantragen, habe ich wenig Probleme, mir machen die Sorgen, die unsere Strukturen einerseits be- und z. T. ausnutzen, aber gleichzeitig unser System aus den unterschiedlichsten Gründen bekämpfen.
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24.05.2006 13:50 Uhr von Timmey
 
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Gute Idee deutsche Sprache sollte auf jeden Fall Pflicht sein, auch auf den Schulhöfen. Wir haben Reigionsfreiheit und es ist sicher gut wenn deren Religion frei ausgeübt werden kann und dabei auch noch unterstützung erhält. Was ich nicht abkann sind die vielen Leute die nicht integrationswillig sind und ihre eigenen Gesetze leben. Ehrenmord, Zangsheirat und dann noch deutschland verachten. Tschüss Leute, geht nach hause - da hängen sie euch für soetwas!!

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